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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Prunkstück Fürstengrab - neuer Bereich "Barbarenmacht" der Dauerausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte eröffnet >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 04.09.2019 um 15:12:36

Prunkstück Fürstengrab - neuer Bereich "Barbarenmacht" der Dauerausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte eröffnet

Halle (Kelly Kunst). Mit der „Barbarenmacht“ eröffnete am vergangenen Montag ein neuer Bereich der Dauerausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte. Der 180 Quadratmeter große Raum ist im Stil einer germanischen Versammlungshalle gestaltet und bildet mit fast 500 verschiedenen Fundstücken aus über 50 verschiedenen Fundorten aus Sachsen-Anhalt und den umliegenden Regionen einen großartigen Zuwachs zur Dauerausstellung.

Das Prunkstück der Sammlung bildet das 1990 entdeckte, fast unversehrte Grab des Fürsten von Gommern. „Durch die Wende erhielt dieser bahnbrechende Fund damals weltweit nicht die Aufmerksamkeit, die er damals eigentlich verdient hätte“, bedauert Prof. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe und Museumsdirektor des Landesmuseums. „Umso schöner, dass er jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden konnte.“

Neben den goldenen Insignien an den original nachempfunden Pfosten der Halle werden auch die fürstlichen Grabausstattungen aus bronzenen, silbernen und goldenen Attributen, Trachtenteile und Pfeilspitzen ausgestellt, durch die der soziale Stand der bestatteten Personen zum Ausdruck kommt.  Ein weiteres Highlight ist ein Fund aus Thüringen. Die 7,5 Zentimeter große Kultfigur aus Bronze, die anatomische Wiedergabe eines menschlichen Körpers, ist die früheste germanische Skulptur aus dem mitteldeutschen Raum. Auch die schmerzfreie Schädelverformung, eine kulturelle Eigenheit der Hunnen, wird durch die Ausstellung menschlicher Überreste aus den Gräbern verdeutlicht.

Der Ministerpräsident des Landes, Dr. Reiner Haseloff, unterstrich die kulturelle und touristische Bedeutung des Landesmuseums und bat mehr junge Leute ins Museum: „Museen machen die Geschichte transparent, füllen ihre Lücken und sind durch ständige Forschung aktueller als die  Geschichtsbücher.“

Seit dem 3. September 2019 haben Besucher die Möglichkeit, im Landesmuseum für Vorgeschichte selbst auf spannende Entdeckungsreise zu gehen und die „Barbarenmacht“ mit all ihren Facetten kennenzulernen. 
 

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