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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Licht und Schatten beim ersten „Dialog auf dem August-Bebel-Platz >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 09.09.2019 um 16:58:22

Licht und Schatten beim ersten „Dialog auf dem August-Bebel-Platz

Dialog ja, aber nicht an den Stehtischen. Dialog ja, aber nicht an den Stehtischen.
Foto: S. Christmann
Von Susanne Christmann

Das beleuchtete Wasserspiel, die in den Stadtfarben rot und weiß gehaltenen Stehtisch, an denen jeweils die  Gastronomen, die Vertreter der Anwohner-Initiative,  die Bewohner und  die Stadträte (geordnet und getrennt voneinander) stehen sollten - der erstmals in dieser Form von der Stadtverwaltung durchgeführte „Dialog auf dem August-Bebel-Platz  war sorgsam geplant und vorbereitet worden - inklusive Knabbergebäck und Getränken auf den Tischen. Dass ein „Dialog“ auf der Straße aber genau so nicht funktioniert,  sah man schon daran, dass die Stehtischordnung von keinem beachtet wurde und sich selbst an Knabbergebäck, Kuchen und Getränke n kaum jemand gütlich tat.

Was nicht heißt, dass keine Dialoge stattgefunden hätten. Im Gegenteil: Anwohner kamen problemlos mit dem Oberbürgermeister, den Mitarbeitern des Ordnungsamtes, der Polizei und den Stadträten ins Gespräch und man merkte, dass das keine Premieren waren.  Nur die Lärm- und Dreckverursacher, die waren nicht da. 19 Uhr ist halt nicht ihre Zeit und an Stehtischen wollten sie sicherlich auch nicht der Stadtordnung genügen. Man hatte einfach den Zeitpunkt verpasst, an dem man sie hätte mit einbeziehen können - nämlich jenen 27. August, als  die Gespräche seitens der Stadt als nichtöffentlich eingestuft worden waren und die zahlreich anwesenden Jugendlichen draußen vor der Tür bleiben mussten.

Die Stadt hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, der nächtlichen Probleme Herr zu werden. Sie ließ ein Schild aufstellen, auf dem zu lesen steht: „Liebe Gäste des August-Bebel-Platzes, lange  Abende sind schön, aber einige müssen trotzdem früh aufstehen. Darum: nehmen Sie bitte Rücksicht auf  all jene, die hier wohnen. Die Nachtruhe von 22 bis 6 Uhr ist  einzuhalten: Zuwiderhandlungen werden ordnungsrechtlich geahndet.“ Das bedeutet, dass die Polizei dann, wenn die  Mitarbeiter des Ordnungsamtes  nicht mehr im Dienst sind, auf den Platz verstärkt ein Auge hat. Der Platz wird jetzt drei mal in der Woche gereinigt. Größere Müllbehälter sollen noch aufgestellt werden.

PS: Für das Knabbergebäck und die Getränke fand sich gegen 20 Uhr auch noch jemand: die Teilnehmer der Fahrraddemo, die wie jeden ersten Freitag im Monat ihre Aktivitäten auf dem Bebel-Platz ausklingen ließen, taten sich gütlich daran. 

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