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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 12.09.2019 um 14:56:56

Mit Herzblut durch die Dölauer Heide

„Herzblut für Sachsen-Anhalt e. V.“ und Universitätsklinikum Halle setzen sich für eine gesunde Lebensführung ein. „Herzblut für Sachsen-Anhalt e. V.“ und Universitätsklinikum Halle setzen sich für eine gesunde Lebensführung ein.
Foto: Jana Keller Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder)
Ein Beitrag von Jana Keller


„Eins, zwei, drei, vier, fünf …“, deklamierte Chu-Tan-Cuong am Freitag, den 6. September, wieder und wieder im Foyer des Lehrgebäudes des Universitätsklinikums Halle. Dort war er auf Einladung der DAK-Gesundheit zugegen, um zahlreiche begeisterte Läufer auf die zweite Ausgabe der Aktion „Wandern mit Herzblut“ vorzubereiten. Der vietnamesische Großmeister im Kung-Fu gab den Besuchern Tipps für eine gute Atmung bei der Wanderung: einatmen durch die Nase bei geschlossenem Mund, ausatmen durch den Mund bei geschlossenen Zähnen – und dabei leicht zischen. Währenddessen sollte man bis zehn zählen und die Arme beim Einatmen einziehen, um sie beim Ausatmen wieder auszustrecken. Chu-Tan-Cuong betreut mit seiner Technik schon seit längerem Holger Stahlknecht, Sachsen-Anhalts Minister für Inneres und Sport, und setzt sich auch persönlich gern für das Thema Gesundheit ein.

Rate an Herzerkrankungen in Sachsen-Anhalt besonders hoch

Das ist gerade in Sachsen-Anhalt vonnöten, da die Sterberate an Herzerkrankungen hier höher ist als im Bundesdurchschnitt. So sind die meisten Krankenhausbehandlungen aufgrund von Herzschwäche sowie Herzinfarkten zu verzeichnen und insgesamt treten die Herzerkrankungen in der Allgemeinbevölkerung häufiger auf. Mögliche Ursachen sind ungünstige soziale Faktoren wie eine hohe Arbeitslosenrate, individuelle Verhaltensweisen wie eine ungesunde Ernährung, Rauchen und zu wenig Bewegung oder aber Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Zuckerkrankheit. Aus diesem Grund haben Kardiologen und Herzchirurgen des Landes den Verein „Herzblut für Sachsen-Anhalt“ gegründet, um den Ursachen von Herz- und Kreislaufkrankheiten entgegenzuwirken. Bereits im letzten Jahr fand die erste „Wanderung mit Herzblut“ in Bitterfeld-Wolfen statt. Die zweite Auflage startete nun erneut unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Reiner Haseloff. Gleich drei Minister der Landesregierung – Claudia Dalbert, Holger Stahlknecht und Marco Tullner – sowie Staatssekretärin Beate Bröcker kündigten ihre Teilnahme an. 

Zahlreiche Mitmachangebote vor Ort

Beim Betreten des Klinikums drang Gigi D’Agostinos „The Riddle“ aus den Lautsprechern. Zahlreiche Informationsstände und Organisationen waren bereits vor dem offiziellen Beginn um 13 Uhr mit Mitmachangeboten vor Ort, darunter AOK, Barmer, IKK, der HFC sowie verschiedene Arztpraxen und der Landessportbund. So gab die Barmer Krankenkasse Tipps zu Ernährung, Entspannung und Gesundheit und bot gleich gesunde Erfrischungsgetränke an. Diese konnten sich die Besucher auf einem Smoothie-Fahrrad bei Bedarf sogar hart erarbeiten. Die AOK lockte derweil mit einem Gewinnspiel und verteilte T-Shirts zum Lauf, während an anderer Stelle kostenlose Blutdruck-, Blutzucker- und Pulsmessungen angeboten wurden.

Atemübungen für eine gelungene Wanderung

Das bunte Treiben nahm ein Ende, als Hausherr Prof. Dr. Thomas Moesta, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums, das Wort ergriff, um die Gäste zu begrüßen. Im Anschluss sprach Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, die sich besonders freute, als Hallenserin in ihrer Stadt mitlaufen zu können. Nach einer kurzen Begrüßung durch Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand stellte sich schließlich Prof. Dr. Axel Schlitt vor, der Vorsitzende des „Herzblut für Sachsen-Anhalt e. V.“. „Körperliche Bewegung ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitserhaltung und Therapie von Erkrankungen“, weiß er. So bedankte er sich mit seinen abschließenden Worten bei allen Läufern, Organisatoren und teilnehmenden Organisationen für die rege Unterstützung. Im Anschluss erklärte er den Ablauf der Wanderung und wies auf das Angebot an Wasser und Äpfeln hin, das für die Besucher bereitstand. Immerhin sollten diese auf dem drei Kilometer langen Weg durch die Dölauer Heide auf ihren Flüssigkeitshaushalt achten. Dann übergab er das Wort an Chu-Tan-Cuong für die abschließenden Atemübungen und kurz darauf ging es auch schon los. Pünktlich um 14 Uhr versammelten sich alle Wanderer – Vertreter der Politik inklusive – vor dem Klinikum, um Richtung Kolkturmberg und zurück zu starten. Das Ziel der Veranstaltung: Gemeinsam möchten der Verein „Herzblut für Sachsen-Anhalt“, die Ärztekammer Sachsen-Anhalt und das Uniklinikum Halle Menschen für die einfache, kostengünstige und leicht durchführbare körperliche Aktivität des Wanderns motivieren.  

 

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