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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Neues von Halles Lästerschwestern: Hirn und weg! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 13.09.2019 um 19:50:43

Neues von Halles Lästerschwestern: Hirn und weg!

Susi & Susi Susi & Susi
Foto: Hallesches Fotoatelier
Leute, jetzt halten wir einfach mal inne, sind stille und üben uns ein wenig in Demut. Denn die Evolution hat es mit uns menschlichen Wesen - bei Lichte betrachtet -  eigentlich doch ausnehmend gut  gemeint. Und uns  Zweibeiner äußerlich so geformt, dass nicht jeder gleich erkennen kann, was drin ist in uns. Oder präziser gesagt: was in ziemlich vielen Fällen eben nicht drin ist. Im menschlichen Hirn. Stellt Euch mal vor, die Natur wäre da gnadenloser vorgegangen. Hirngröße nach etwaigem geistigen Inhalt, gern auch im Laufe des Lebens veränderbar, also mit genug Luft nach oben. Wer stetig echten Inhalt hinein- und dazu packt, wird mit für alle sichtbarem Größenwachstum belohnt. Keiner hätte es dann einst gewagt, den - nach Hirninhalt - übergroßen Einstein in der Schule sitzenbleiben zu lassen! Dampfplauderer, Plagiateure und all jene, die irgendwelche Zwei-Wochen-Crash-Kurse gern zum absolvierten Diplom-Studium aufpimpen, bräuchten wir dann bloß anschauen und könnten gelassen konstatieren: geholfen hat's eh nicht viel, das angebliche Studieren. Jedenfalls nicht, was die belastbaren Hirninhalte anbetrifft. Der schöne Uralt-Witz mit der Frage, wie man das Gehirn seines Gegenüber auf Erbsengröße bekäme, (und der Antwort „Aufblasen!“) würde allerdings dann auch erschreckend reale Züge annehmen. Müssen! Denn jeder stünde dann mit jedem gezwungenermaßen im knallharten Wer-hat-mehr-Hirn?-Wettbewerb. Tatsächlich wirksame Pillen für Gehirn-Doping im Wachstumssinne - das wäre doch mal eine Herausforderung für die allseits entwicklungsbereite Pharma-Industrie, oder?  Das österreichisch-britische Forscherteam, das es schon vor fünf Jahren geschafft hat, im Labor aus embryonalen Stammzellen erbsengroße Miniatur-Hirne (so genannte cerebrale Organoide) heranwachsen zu lassen, hätte sich ihre aufwändige Forschungsarbeit sparen können.  Zumal  massenhaft reales Naturmaterial in gewünschter Erbsen-Größe schon vorhanden gewesen wäre. Eine Behörde, die festlegt, was wirklich belastbare Hirninhalte sind und was eben nicht, würde  genügend Arbeit haben. Denn auch Verschwörungstheoretiker haben ja was im Hirn, bloß eben nicht das Richtige. Seien wir also dankbar dafür, dass außer dem Neurochirurgen niemand wirklich in unsere Hirne hineinzuschauen vermag. Und wir unsere Abgründe für uns behalten können.               Susi & Susi

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