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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 17.09.2019 um 11:51:38

Auf und um die Saline-Halbinsel herum soll viel passieren: Zwei neue Brücken in Planung

Die ersten Erfahrungen mit dem im August probeweise gestarteten Saaletaxi liegen vor. Initiator und Saalebeauftragter Jürgen Seilkopf stellte sie am Dienstag bei der Zukunftswerkstatt in der Saline vor.  Die ersten Erfahrungen mit dem im August probeweise gestarteten Saaletaxi liegen vor. Initiator und Saalebeauftragter Jürgen Seilkopf stellte sie am Dienstag bei der Zukunftswerkstatt in der Saline vor.
Foto: Archiv/K. Eschke
Halle (S. Christmann). „Können wir mit dem Saaletaxi nicht auch mal durch die Schleusen fahren?“ Diese Frage wurde  dem Saalebeauftragten während der achttägigen Probezeit des neu eingeführten  Saaletaxis ganz oft gestellt. Insgesamt 750 Leute sind in der Probewoche mitgefahren und haben ihre Stadt teils ganz neu aus der Saaleperspektive anschauen können,  wie Jürgen Seilkopf auf der Zukunftswerkstatt Saale-Tourismus am vergangenen Dienstag in der Großsiedehalle des Saline-Museums  berichtete. Auch wenn noch nicht geklärt ist, wer als ständiger Schiffsführer mit dem Saalefloß-Taxi den Zubringer-Chef zur Peißnitz-Insel machen wird, ist Jürgen Seilkopf bereits dabei, die verschiedenen Anregungen der Hallenser in das Saale-Taxi-Konzept einzuarbeiten.

Zu den bisher fünf Haltepunkten sollen weitere hinzu kommen und künftig will man auch bis Trotha fahren. Das Saaletaxi ist indes nur ein (kleiner) Teil dessen, was derzeit und in den kommenden Jahren in und um die Saline-Halbinsel herum passieren soll. Zwei neu zu bauende Brücken - eine am Pfälzer Ufer und eine am Sandanger - sind dabei zweifellos die größeren Vorhaben-Brocken.   2,7 Millionen Euro Baukosten sind  für die Saline-Brücke am Pfälzer Ufer veranschlagt, bis Ende 2022 soll sie fertiggestellt sein. Für die Brücke am Sandanger sind 2,3 Millionen Euro an Baukosten eingeplant, auch sie soll 2022 fertiggestellt sein.

Für Saale-Paddler sind diese Nachrichten von Interesse: Am Sandanger soll - ebenfalls bis 2022 - ein neue Slip-Anlange  errichtet werden - für 559 000 Euro.  Außerdem soll der Mühlgraben für Paddler geöffnet werden (bis 2022).  Daran hängt wiederum die Errichtung zweier Anlagen zur Bootsumtrage - jeweils in Höhe von Neu- und Steinmühle.

Interessant auch, was Zoo-Direktor Dennis Müller zur grundlegenden Umgestaltung des Eingangsbereiches an der Seebener Straße zu berichten hatte: In Höhe des jetzigen Luchs-Kinos wird eine Kletter-und Wasserspiellandschaft plus Gastronomie entstehen, von der aus man einen Blick auf das Zoogelände - vornehmlich die Elefanten-Anlage - werfen kann,  ohne dass man ein Eintrittsticket für den Zoobesuch lösen muss. Sozusagen als Appetits-Häppchen für einen vielleicht folgenden Zoobesuch.

Ein großes Projekt ist auch die komplette Umgestaltung des Saline-Museums. Die soll demnächst beginnen und im März 2022 ihr Ende finden. Es wird ein neuer Eingangsbereich zum Saaleufer hin entstehen und die    Dauerausstellung wird größere Räume bekommen, in denen dann auch der Silberschatz der Halloren dauerhaft präsentiert werden kann. Auch der Innenhof wird eine komplette Neugestaltung erfahren. An der Saale wird die Promenade  Giebichenstein mit Fluthilfemitteln (1,9 Millionen Euro saniert. Ebenso die Ufermauer und der Bootsanleger am Riveufer (für 1,3 Millionen  Euro). Der neue Bootsanleger am Multimediazentrum in der Mansfelder Straße ist bereits fertiggestellt. Bestehende Radwege werden 2019/2020 saniert (Amselgrund, Ziegelweise, Peißnitz - Westweg, Anschluss Neustadt, Pulverweiden/Rabeninsel, Böllberger Weg, Regensburger Straße, Delphinstraße, Hohes Ufer, Kaiserslauterer Straße, Böllberger Ufer, Holzplatz/Mansfelder Straße).

Am Riveufer wird ein neuer Kinderspielplatz für 308 000 Euro gebaut. Dafür durften auch Kinder ihre Gestaltungsideen einbringen. Auf der Ziegelwiese wird für 703 000 Euro eine neue Toilettenanlage gebaut.  An dieser Stelle wird auch eine  Gepäckstation errichtet. Der Umbau des Gasometers am Holzplatz zum neuen Planetarium schreitet voran - die neue Schule daneben ist schon in Betrieb. Bald ist auch die dazugehörige Turnhalle fertig. In der Hafenstraße entstehen neue Einfamilienhäuser  - direkt hinter dem Stadthafen.  Die Stadtmarketinggesellschaft will einen „Hop on Hop off“-Bus anschaffen, bei dem Mitfahrer spontan entschieden können, wo und wann sie ein- und wieder aussteigen werden. 
 

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