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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Bald ist es soweit: Peißnitzhaus erstrahlt in neuem Glanz. In nur einem Jahr sollen Turm, Dach und Fassade saniert sein: >
Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 30.09.2019 um 11:17:44

Bald ist es soweit: Peißnitzhaus erstrahlt in neuem Glanz. In nur einem Jahr sollen Turm, Dach und Fassade saniert sein:

Das Haus erhält an den Giebeln die ursprünglichen Verzierungen im Schweizer Landhausstil. Das Haus erhält an den Giebeln die ursprünglichen Verzierungen im Schweizer Landhausstil.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Im Jahr darauf erfolgt der  Innenausbau. Er wird 2022 abgeschlossen sein. 

Halle (ke). Als unendliche Baustelle belächelt und doch gern besucht  wird das Peißnitzhaus auf Halles beliebtester Ausflugsinsel. Im Jahr 2003 schlossen sich enthusiastische Hallenser zum  Förderverein zur Restaurierung und dauerhaften Nutzung des Kulturhauses Peißnitzinsel, dem heutigen   Peißnitzhausverein, zusammen. 

Seitdem ist viel passiert. Und das dank der Hilfe und Unterstützung vieler unermüdlich tätiger  Hallenser, engagierter Unternehmen und den Wandergesellen, die über drei Monate am, im und um das Haus arbeiteten. Bisher wurden insgesamt 2,5 Millionen Euro in das 1892 erbaute Baudenkmal investiert. Davon stammen 1,5 Millionen Euro aus Flutmitteln und eine Million aus Eigenmitteln sowie Spenden von Lotto Toto.  In den Kolonnaden wurden ein Cafè eingerichtet, ein Biergarten mit Spielplatz entstand, Toiletten wurden gebaut, die Haustechnik erneuert.  Vereinsvorsitzender Roland Gebert: „An manchen Wochenenden zählen wir bis zu 1 000 Besucher am Tag. Unsere Umwelt- und Kinderangebote nehmen  Familien und Kindergruppen gerne an.“ 

Doch am Haus selbst sahen Spaziergänger und Restaurantbesucher bisher noch keine Spur der Veränderung. Das lag zum einen daran, das erst wichtige sicherheitsrelavante Baumaßnahmen im Haus erfolgen mussten. Dazu gehörte der Einbau stabilisierender Zwischendecken. Zum anderen brauchte der Verein Planungssicherheit,  welcher mit Abschluss  des Mietvertrages zwischen der Stadt Halle als Eigentümerin des Hauses und der Genossenschaft des Förderkreises des Peißnitzhausvereins, nun da ist.

Seit Mitte September sehen die Besucher  ein eingrüstetes Peißnitzhaus. In einem Jahr, wenn die stählernen  Hüllen fallen, dann wird die Fassade neu verputzt, das Dach mit Schiefer frisch gedeckt und der Turm saniert sein. Das gaben am Freitag, dem 13. September, Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand und Vereinschef Roland Gebert bekannt.  In die Turm-, Dach- und Fassadensanierung fließen  rund 1,85 Millionen Euro. Davon sind 625 000 städtische Eigenmittel und 1,25 Millionen Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Bereits seit 2018  plant das Architektenehepaar Däschler die Sanierung. Die Familie engagiert sich seit über zehn Jahren für den Erholungsort auf der Peißnitzinsel: „weil uns der Ort als Verbindung zwischen den Menschen in Neustadt und  Altstadt wichtig ist.“

Bis 2022 sollen alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein, sagt zuversichtlich Halles Hochbau-Chef Christian Zeigermann, das heißt für den  gesamten Innenausbau sind zwei Jahre Bauzeit veranschlagt. Danach gibt es Übernachtungsmöglichkeiten unter dem Dach und eine integrative Gastronomie im Haus.

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