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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 08.10.2019 um 19:27:33

Aufstieg in den Box-Olymp? Die Halbschwergewichtler Dominic Bösel und Sven Fornling bestreiten am 16. November in Halle das „WM-Projekt“

Dominic Bösel will Sven Fornlings Gürtel am 16. November erobern, der will ihn nicht hergeben. Dominic Bösel will Sven Fornlings Gürtel am 16. November erobern, der will ihn nicht hergeben.
Foto: S. Christmann Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder) Galerie (10 Bilder)
Halle (S. Christmann). „Jetzt geht es endlich um die Wurst!“ Dominic Bösel, der 29-jährige, gebürtige Freyburger Boxer im Halbschwergewicht, ist heiß auf den Kampf, der am vergangenen  Dienstag mit großer Medienbegleitung im halleschen Stadthaus bekannt gegeben wurde.

Am 16. November wird der amtierende Europameister im Halb-Schwergewicht - in vier Weltverbänden unter den Top Five gelistet - gegen Sven Fornling aus dem hamburger Boxstall EC Boxing in den Ring steigen und versuchen, dem  30-jährigen, gebürtigen Schweden seinen Gürtel als IBO-Weltmeister abzuknöpfen. Den hatte dieser mit seinem Sieg gegen Karo Murat im Dezember 2018 errungen und natürlich will er ihn nicht wieder hergeben. „Ich gehe mit diesem Gürtel in den Kampf und werde auch mit diesem wieder aus ihm herauskommen“, erklärte der gerade Vater eines kleinen Jungen Gewordene (was am Mittwoch von SES-Boxing-Promoter Ulf Steinforth gebührend mit einem Geschenk gewürdigt wurde, siehe Foto links) klar und selbstbewusst.
Dominic Bösel , der zur Unterstützung seine Freundin mitgebracht hatte, ist sich aber genauso sicher, dass er diesen Kampf gewinnen wird. Er boxe jetzt seit 25 Jahren und befinde sich in der besten sportlichen Verfassung, die er je hatte. Jetzt müsse der Weltmeistertitel her, auch wenn zunächst „nur“ der eines kleineren Verbandes. Und obwohl teilweise  Bösel höher in den Ranglisten steht als Fornling, müsste er gewarnt sein: Karo Murat ist nämlich ausgerechnet jener Boxer, der Bösel vor zwei Jahren seine bisher einzige Niederlage in seiner Profi-Box-Karriere beigebracht hat (29 Siege).

Bösel-Coach Dirk Dzemski bestätigte die hervorragende Verfassung seines Schützlings und belegte das mit einem „Selbst um die Dehnung kümmert er sich jetzt ordentlich“. Offensichtlich etwas, was der Publikumsliebling der Region bisher nicht hundertprozentig ernst genommen hat. Genau das aber könnte vielleicht das Zünglein an der Waage werden, denn, so Dzemski: „Wer nicht beweglich genug ist, wessen Muskeln und Bänder zu fest sind, der verletzt sich oft auch schneller.“ Wer von den beiden diesen Kampf gewinne, der, so wurde Ulf Steinforth fast pathetisch, steige in den Box-Olymp auf. Mit sichtlichem Stolz präsentierte er dieses „WM-Projekt“, das zu DEM Box-Ereignis für Mitteldeutschland avancieren soll. Noch weitere hochkarätige Kämpfe werden für diese Box-Gala in der Halle Messe organisiert.

Immerhin sind insgesamt 5000 Tickets dafür zu verkaufen (unter www.eventim.de und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der SES-Ticket-Hotline 0391/7273720). Dominic Bösel kann sicherlich auf seine große Fanbase hierzulande bauen, aber auch Fornling kündigte an: „Es werden viele Busse mit vielen Wikingern in Halle anreisen. Man kann also viele Fornling-Unterstützer erwarten und auf die kann ich auch in der Fremde bauen.“  Und dann wolle er seine Hände sprechen lassen, antwortete er auf die Frage, in welchem Spruch er diesen Kampf fassen wolle. Auch Bösel ließ in dieser Hinsicht nicht die große Klappe  heraushängen und antwortete auf diese Frage damit, dass er sich im Ring beweisen werde. Sprüche klopfen könne er hinterher, nicht vorher.

EC-Boxing Promoter Erol Ceylan betonte: „Da sind Ulf Steinforth und ich uns einig, solche Kämpfe auf diesem Level müssen in Deutschland sein, nur das bringt den Boxsport hier weiter. Wer uns kennt, weiß, dass wir immer bestrebt sind solche Kämpfe auf diesem Niveau zusammen zu stellen. Nun hat es gepasst und das mein Mann, Sven Fornling, bereit war in Deutschland zu kämpfen, zeigt seine Größe und den Stellenwert dieses besonderen Kampfabends!“ Sven Fornling hätte  auch, so Ceylan, in Amerika boxen können, wo es mehr Geld gegeben hätte. Aber alle zusammen haben sich für Mitteldeutschland und für Halle entschieden.

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