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Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 16.10.2019 um 12:43:10

18. Mitteldeutscher Marathon: Großes Lauffest nach Schweigeminute für die Opfer des Anschlags

Von Klaus Steinbrecher

Zur  18. Auflage des Mitteldeutschen Marathons, bei dem auch die Teilnehmer der zugleich stattfindenden 44. Deutschen Meisterschaften des Sparkassen-Marathons an den Start gingen, waren insgesamt 6 500 Läuferinnen und Läufer dabei.
Überschattet wurde diese Sportveranstaltung durch den Terroranschlag auf die Synagoge am vergangenen Mittwoch in Halle und die dabei zu beklagenden zwei Todesopfer. Und so gab es am Wettkampftag bewusst ein kurzes bewegendes Innehalten und eine Schweigeminute vor dem Start des Halbmarathons zu Ehren der Opfer und Betroffenen durch die Aktiven auf dem halleschen Marktplatz. Ordner und Helfer des Organisationsteams trugen darüber hinaus an diesem Tag als sichtbares Bekenntnis Trauerflor. Auf den Startschuss wurde verzichtet.

Die meisten Starter wurden erwartungsgemäß wie in den Jahren zuvor mit fast 2 000 Teilnehmern beim 10-Kilometer-Lauf, der durch die grüne Lunge der Saalestadt führte, gezählt. In die Chronik der Marathonsieger des MDM schrieben sich 2019 bei den Männern Michael Neher von der Sparkasse Ulm mit einer Zeit von 2:43:03 und bei den Frauen Dagmara Roznerska vom KB Sobotka Club aus Polen mit einer Zeit von 3:34:58 ein.

Der Beste beim Händellauf Halbmarathon in der Zeit von 1:12:59 war Simon Friedrich, der für das Nationalteam Deutsche Post an den Start ging. In Halle absolvierte er seinen letzten Vorbereitungslauf für den New York Marathon. Schnellste in 1:25:14 bei den Frauen war in dieser Disziplin Nadine Noack aus Wernigerode vom Team FC Deutsche Post.

Auf dem Siegertreppchen ganz oben beim Stadtwerke Halle-10-Kilometer-Lauf landete Lisa Schmitt von der Sparkasse Wetzlar. Mit einer Zeit von 39:04 erreichte sie eine persönliche Bestzeit und vor zwei Wochen lief sie noch beim Berlin Marathon. Der Beste bei den Männern war Raphael Arnold von der Kreissparkasse Heilbronn. Er benötigte für die 10 Kilometer eine Zeit von 33:15. Als „Aktivste Hochschule Mitteldeutschlands“ erwies sich in diesem Jahr bei dieser Sonderwertung die Martin-Luther-Universität Halle vor der Universität Leipzig und der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Alle vorläufigen Ergebnisse zu diesen und zu allen anderen Wettbewerben des 18. MDM sind auf der Internetseite www.mitteldeutscher-marathon.de zu finden. Zu den emotionalen Höhepunkten  zählte sowohl die 6. Auflage des Inklusionslaufes mit Schülern der Schule des Lebens Helen Keller Halle und des Christian-Wolff-Gymnasiums als auch der AOK Schnupperlauf über 950 Meter. Daran nahmen 2 000 Freizeitsportler teil. Gegenüber dem Vorjahr verdoppelte sich hier die Zahl der Aktiven.  Auch in diesem Jahr war der AOK Schnupperlauf als Spendenlauf ausgeschrieben, wobei die Saale-sparkasse für jeden Starter 1 Euro zur Verfügung stellte. Der Erlös aus diesem Spendenlauf geht über das Spendenkonto der Stadt  aus aktuellem Anlass zu gleichen Teilen  an die Angehörigen der Betroffenen der Ereignisse vom 9. Oktober   sowie darüber hinaus an den Verband Special Olympics Sachsen-Anhalt e. V. zur  Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit.
 

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