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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Gedenkareal am „Geoskop“ auf Halles Marktplatz soll geräumt werden >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 01.11.2019 um 12:37:18

Gedenkareal am „Geoskop“ auf Halles Marktplatz soll geräumt werden

All die vielen Kerzen, Blumen und Gedenk-Stücke sollen am 6. November weggeräumt werden. All die vielen Kerzen, Blumen und Gedenk-Stücke sollen am 6. November weggeräumt werden.
Foto: S. Christmann
Halle (Evangel. Kirchenkreis). Am 9. Oktober 2019 hat der rechtsgerichtete Anschlag in Halle zwei Menschen aus dem Leben gerissen. Noch am Tag des Terroraktes bekundeten hunderte Hallenserinnen und Hallenser ihre Anteilnahme. Bis heute sind die Zeichen dieser Trauer im öffentlichen Raum sichtbar. Neben den beiden Tatorten im Paulusviertel entwickelte sich insbesondere das sogenannte „Geoskop“ auf dem halleschen Marktplatz zu einem Ort des Gedenkens. Aus Respekt gegenüber den Opfern und aus Demut vor der großen öffentlichen Anteilnahme, so lässst es der Evangelische Kirchenkreis Halle-Saalekreis verlauten, soll vier Wochen nach dem Anschlag, am 6. November 2019, das Areal am Fuße der halleschen Marktkirche in pietätvoller Weise beräumt werden.
 
Ab 18 Uhr werden nach Geläut und einem kurzen Wort des Gedenkens sowie Gebetes durch Marktkirchenpfarrerin Simone Carstens-Kant zuerst die Trauergaben nach Blumen, Kerzen und anderen Zeichen der Anteilnahme im Umfeld des „Geoskops“ sortiert. Im Nachgang werden die noch brennenden Kerzen in die Marktkirche verbracht, wo sie bis zu ihrem Erlöschen verbleiben. Abgelegte Trauergaben, wie Texte, Zeichnungen und Fotos, werden vorerst durch die Marktgemeinde gesichert. Die Angehörigen der beiden Opfer haben dann in den kommenden Tagen die Möglichkeit, begleitet von Seelsorgern und in aller Stille ihnen wichtige Erinnerungen an sich zu nehmen. Die restlichen Trauergaben werden an das Stadtarchiv bzw. das Stadtmuseum übergeben, um die Ereignisse der zurückliegenden Tage nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
 
Die Beräumung des Marktplatzes durch die Evangelische Kirche erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Halle gegen Rechts“, dem Zeitgeschichte(n) e.V. sowie der Stadt Halle (Saale).
 

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