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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 22.11.2019 um 15:29:08

Innovatives Theaterspiel bei der 17. „Impronale“

Die Organisatoren Oliver Rank, Katrin Baum, Katja Blüher und Franka Söll mit dem heiß begehrten Improkal. Die Organisatoren Oliver Rank, Katrin Baum, Katja Blüher und Franka Söll mit dem heiß begehrten Improkal.
Foto: Jana Keller
Das Festival bringt internationale Größen der Improtheaterszene nach Halle.

Halle (Jana Keller).
Das Improtheaterfestival „Impronale“ feiert in diesem Jahr bereits seinen 17. Geburtstag. Veranstaltet vom „Kaltstart e. V.“, ist die innovative und experimentelle Veranstaltung in ganz Deutschland einzigartig. Hier erleben die Besucher vom 28. November bis zum 1. Dezember unter dem Motto „Vielfältige Verbundenheit“ Aufführungen, die es so sonst noch nirgendwo gegeben hat. Die Künstler dürfen sich nach Lust und Laune ausprobieren, wollen mit dem Festival aber auch das Antlitz der Gesellschaft widerspiegeln und auf der Bühne gesellschaftspolitische Themen aufgreifen. Veranstaltungsort ist das Studio Halle am Waisenhausring 9, Ecke Große Brauhausstraße 8−10.

Matching Points

Beginnen wird das Festival am Donnerstag, dem 28. November, um 20 Uhr mit der Show „Matching Points“, welche sich sehr nah am Publikum orientiert. Ein einzelner Zuschauer wird hier von den Schauspielern um Nadine Antler als Bezugsperson ausgewählt, denn man möchte individuelle Gemeinsamkeiten finden. Am Freitag und Samstag folgen die vier Aufführungen, die allesamt im Rennen sind um den begehrten Improkal. Hier sind die Zuschauer gefragt,  denn wer am Ende gewinnt, bestimmt ganz allein das Publikum. So geht es am 29. November um 20 Uhr in „Community“ zunächst um sechs Performer aus sechs verschiedenen europäischen Ländern, die sich gegenseitig Fragen stellen und dieser dann performativ auf der Bühne beantworten − immer ehrlich und persönlich. Um 22 Uhr folgt „Vernetzt“ mit Verena Lohner und Katharina Butting. Die beiden behandeln ein äußerst philosophisches Thema und fragen sich, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Männerschnupfen

Am Samstag geht es um 20 Uhr in der Aufführung „Sincerely Yours“ um lebensnahe Beziehungen, die zwar  Liebe, aber doch auch Frustration, Hass, Leidenschaft und oft etwas Gewalt beinhalten. Die Besucher können ihre eigenen Erfahrungen auf einem Flipchart äußern. Diese fließen dann anschließend in das Geschehen auf der Bühne ein. Das Spektakel wird herzzerreißend, aber vor allem ehrlich werden, wobei die Schauspieler sogar miteinander ringen werden − im wahrsten Sinne des Wortes. Anschließend folgt ein Programm, das nach einem Phänomen benannt wurde, zu dem sicher jeder schon immer einmal mehr wissen wollte: „Männerschnupfen“. Das wird ein Vergnügen – ganz bestimmt nicht nur für Männer! Kurz darauf wird der Improkal für die beliebteste Aufführung verliehen, bevor bei einer After-Show-Party bis tief in die Nacht hinein gefeiert wird.

Weihnachtsfeier ohne Entkommen

Am Sonntag sollte man pünktlich um 10 Uhr morgens dennoch ausgeruht sein, denn auch die öffentliche Werkschau der Impronale-Workshops ist ein wertvoller Programmpunkt der Veranstaltungsreihe. Die während der Impronale laufenden Workshops sind äußerst beliebt und waren nach ihrer Ausschreibung im Mai binnen kürzester Zeit ausgebucht. Sie richten sich an erfahrene Improtheaterspieler, was ein professionelles Arbeiten und eine Performance auf hohem Niveau möglich macht. Am Abend schließt sich − passend am ersten Advent − um 20 Uhr das Programm „Früher war mehr Lametta“ der „Stabilen Seitenlage“ an. Nach dem Motto „Ein Fest. Ein Ort. Kein Entkommen“ präsentieren die Schauspieler auf der Bühne dann den absoluten Horror in Echtzeit: eine Weihnachtsfeier. Wie könnte man die Vorweihnachtszeit wohl besser einläuten? 

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