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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Terrence Boyd sicherte Halleschem FC mit Wahnsinns-Tor drei Punkte gegen Duisburg >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 02.12.2019 um 16:51:55

Terrence Boyd sicherte Halleschem FC mit Wahnsinns-Tor drei Punkte gegen Duisburg

Von Susanne Christmann

Spätestens, als HFC-Coach Torsten Ziegner nach dem Drittligaheimspiel am vergangenen Samstag zum dritten Mal sagte, dass man gegen den MSV Duisburg „glücklich“ gewonnen hätte, dachte sich so mancher: Nun ist aber auch mal gut. Denn überlegen waren die Duisburger nur streckenweise, auch wenn ihre Pässe mitunter genauer saßen als die der Rot-Weißen.

In der zweiten Halbzeit sah man zwar deutlich, dass den Gastgebern am „Halten“ des 0:0 ganz viel gelegen war, was aber auffiel: Die Ziegner-Truppe kämpfte bis zum Schluss um jeden Ball und man holte nicht selten auch die Bälle wieder zurück, die die Duisburger ihnen in technisch sehr guter Manier abgeknöpft hatten. Das sah für manchen so aus, als wäre auf dem Feld und vor den beiden Toren nicht so sehr viel los. Dafür war am Ball doch fast immer jede Menge los und schließlich hatten auch die beiden Keeper zu tun.

Duisburgs Leo Weinkauf zum Beispiel in der 28., 35. , 41. und 74. Spielminute, als der Hallesche FC große Torchancen nicht zu nutzen vermochte. Auch Kai Eisele im HFC-Kasten war genug beschäftigt: In der 33. Minute konnte er einem Pfostenknaller  von  Leroy-Jacques Mickels nur hinterherschauen.  Das wiederholte Moritz Stoppelkamp in der  54. Minute. Eine Minute später verhinderte Eisele, dass Ahmet Engin aus kurzer Distanz einnetzen hätte können. Auch in der 77. und 79. Minute hatten die Duisburger durch Vincent Vermeij zwei Mal die Chance, per Kopf zum Torerfolg zu kommen. Eisele war auf dem Posten.

Und dann, als sich die ersten schon umdrehten und mit einem Punkt aus dem 0:0 mehr oder weniger zufrieden dem Erdgas Sportpark den Rücken  kehren wollten, kam der Paukenschlag. Terrence Boyd, den Ziegner nach gut einer Stunde eingewechselt und der ein paar Bälle (für ihn) ungewöhnlich früh wohl im Dienste der Mannschaft abgegeben hatte, fasste sich aus 30 Metern Entfernung ein Herz, zog ab und zur großen Überraschung aller landete der Ball nach einer Bananenkurve im Netz hinter Leo Weinkauf. Boyd hatte blitzschnell erkannt, dass Weinkauf sehr weit draußen stand und man ihn deshalb mit genau solch einer Schussweise überwinden konnte.  Der Erdgas Sportpark  mit 7 508 Zuschauern tobte.  Der Hallesche FC spielt als derzeit Tabellenzweiter nun wieder ganz oben mit und das wird hoffentlich bei den nächsten Heimspielen noch mehr zahlende Zuschauer in den Erdgas Sportpark locken.

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