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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 30.12.2019 um 14:43:35

Die Rückkehr wird leicht gemacht

Nicht nur potenzielle Rückkehrer kamen zur Messe in das Stadthaus. Auch Hallenser informierten sich über die angebotenen Arbeitsplätze. Nicht nur potenzielle Rückkehrer kamen zur Messe in das Stadthaus. Auch Hallenser informierten sich über die angebotenen Arbeitsplätze.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr organisierte die Stadt Halle gemeinsam mit dem Stadtmarketing und der Agentur für Arbeit die 2. Rückkehrermesse. Zahlreiche Rückkehrwillige, aber auch Hallenser kamen am 27. Dezember ins Stadthaus.

Von Kerstin Eschke


Weihnachten ist die Zeit der Familie. Auch wenn die Entfernung zwischen den Wohnorten der Eltern und der erwachsenen Kinder manchmal viele hundert Kilometer auseinanderliegt, so  kommen sie doch  an den Feiertagen zusammen und bleiben einige Tage. 

Deshalb haben  viele Kommunen am 27. Januar einen Rückkehrertag ins Leben gerufen. In Halle fand dieser bereits zum zweiten Mal im Stadthaus statt. Die von der Stadt Halle in Kooperation mit dem Stadtmarketing und der Agentur für Arbeit organisierte Job-Messe richtet sich an Rückkehrwillige sowie Pendler und  ihre Familien. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto: „Komm!“ Von 10 bis 13 Uhr stellten sich auf zwei Etagen im halleschen Stadthaus über 40 in Halle und Umgebung ansässige Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung, Wissenschaft und Gesundheitswesen, die Kammern, die Martin-Luther-Universität und auch die Stadt Halle den interessierten Besuchern vor.

„Wir selbst haben im vergangenen Jahr eine junge Frau gewinnen können. Sie ist Hallenserin, ging der Arbeit wegen nach Hessen und wollte gerne zurück in ihre Heimatstadt“, erzählte Stadtmarketing-Chef Mark Lange und machte gleichzeitig auf die Schwierigkeiten einer Rückkehr aufmerksam.  „Nach der Arbeitsplatzzusage muss ein Kindergartenplatz organisiert werden, eine Wohnung gefunden und viele andere Dinge von der Ferne aus gemanagt werden. Hier hilft die Stadt Halle dank einer guten Vernetzung und erleichtert damit den Rückkehrern die Behördengänge.“

Es ist kein leichtes Unterfangen, die  jungen Menschen, die man vor vielen Jahren einfach gehen lassen hat, wieder zurückzuholen, das weiß auch Mark Lange. Damals zu einer Zeit, als Arbeits- und Ausbildungsplätze rar waren. Die heutigen Zahlen sprechen für sich. Laut Aussagen der Agentur für Arbeit Halle sind allein in Halle 1 800 Stellen unbesetzt, im Agenturbezirk Halle, der das Umland mit einschließt, gibt es sogar 2 900 offene Stellen. 

„Wir haben die Menschen leichtfertig gehen lassen.“

Ein  junger Mann aus Bitterfeld hofft, auf der Rückkehrermesse ein passendes Angebot zu finden. Ihn traf kürzlich eine Entlassungswelle. Am Stand der Stadt Halle informierte er sich über Weiterbildungsangebote der Berufsfeuerwehr und zeigte sich offen für einen Neuanfang.

So sind es nicht unbedingt Rückkehrer, die die Messe am Freitagvormittag besuchten. Auch Hallenser informierten sich über angebotene Stellen. Kritisiert wurde jedoch von einigen Besuchern, dass kaum Angebote darunter waren, die einen Karrieresprung möglich machen: „Warum sollte jemand, der im Westen gutes Geld als Friseur oder Friseurin verdient, nach Halle zurückkommen?“ Vielleicht  war das aber für manche Besucher  gar nicht so wichtig, weil sie möchten, dass Großeltern und Enkel näher beisammen sind.

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