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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 27.01.2020 um 17:33:01

100 Hallenser tanzen eine Stadt

Auf eine transparente Leinwand werden Fotografien und Videosequenzen von Halle projiziert. Wie leuchtende Farbpunkte scheinen die Tänzerinnen und Tänzer dahinter. Auf eine transparente Leinwand werden Fotografien und Videosequenzen von Halle projiziert. Wie leuchtende Farbpunkte scheinen die Tänzerinnen und Tänzer dahinter.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
„Diva − Eine Stadt tanzt“ ist der Titel des zweiten Teils des Tanzprojektes der Bürgerstiftung Halle. Am 15. und 16. Februar wird das Stück in der Oper Halle aufgeführt.

Halle (Kerstin Eschke). Es wird ein langer und harter  Probentag im Saal des WUK Theaters am Holzplatz für die 100 Tänzerinnen und Tänzer des Tanzprojektes „Diva − Eine Stadt tanzt“. Allesamt Laien, wollen sie am 15. und 16. Februar in der Oper Halle den zweiten Teil der Trilogie  „Eine Stadt tanzt“ aufführen. 

Das Tanzprojekt initiierte die Bürgerstiftung Halle gemeinsam mit dem Verein Tänzer ohne Grenzen. Im vorigen Jahr brachten sie „Das Fest  − Eine Stadt tanzt“ nach einer Idee anlässlich des Bauhaus-Jubiläums auf die Bühne. In diesem Jahr rückt Halle, die graue Diva, in den Fokus. 

Seit gut sechs Monaten proben die 100 Laientänzer, sie sind zwischen 14 und 79 Jahre alt, bereits  in vier verschiedenen Trainingsgruppen. Das Choreografenteam Be van Vark und Mevlana van Vark vom Verein Tänzer ohne Grenzen  riss Grenzen ein und ging mit den Tänzerinnen und Tänzern raus aus dem Probenraum.   Sie machten die  Saalestadt zu diesem. Es ging  auf die Hausmannstürme, in eine Halle-Neustädter Scheibe, mitten durch einen halleschen Springbrunnen, auf die Verkehrsinsel am Riebeckplatz, auf die Genzmer Brücke und in die Galgenbergschlucht − eine Stadt tanzt und wird dabei begleitet von der Videokamera.

Vorigen Sonntag trainierten  die Gruppen  zum ersten Mal zusammen. Die einzeln einstudierten Chorografien wurden nun zu einer Geschichte zusammengefügt.   Und mittendrin die Saalestadt. Projiziert auf eine transparente Leinwand, erscheinen Fotografien mit bekannten und weniger bekannten Motiven der Saalestadt, fotografiert aus völlig neuen Blickwinkeln. Dahinter bewegen sich  die Darsteller. Ihre Kostüme sind Farbtupfer auf der schwarzen Bühne und im grauen Stadtraum. Diesen Kontrast herzustellen, war der Kostüm- und Bühnenbildnerin Bärbel Jahn wichtig: „Die Menschen sollen leuchten!“ Jeden einzelnen Tänzer und jede einzelne Tänzerin erkennt der Zuschauer dank der individuellen Farbzusammenstellung auf der Bühne und in den Videosequenzen so wieder.

Nach dem Erfolg des vergangenen Jahres − „Das Fest − Eine Stadt tanzt“ sorgte für ein dreimal ausverkauftes Opernhaus − fiel einem Großteil der damals Mitwirkenden die Entscheidung nicht schwer, ein zweites Mal dabei zu sein. Diana Quetz ist eine von ihnen. Im vorigen Jahr noch mittendrin, heute in der ersten Reihe.  Die 48-Jährige beherrscht die  Choreografie so sicher, dass alle Tänzerinnen und Tänzer daneben und dahinter ihr  vertrauen und nachtanzen können. „Ich konnte dreimal in der Woche am Training teilnehmen“, erzählt die Übersetzerin für Deutsch und Englisch, „eine große Hilfe sind die acht Zählzeiten. Danach richten wir uns.“  Neben der Bewegung schätzt Diana Quetz das Zwischenmenschliche sehr.   Freundschaften entstehen, weil  Tanzen verbindet.

Die Premiere am 15. Februar im halleschen Opernhaus ist bereits ausverkauft. Ebenso wie die beiden Vorstellungen am 16. Februar. Mit etwas Glück gibt es noch Karten an der Abendkasse. Deshalb wurde kurzfristig noch eine vierte Vorstellung ins Programm aufgenommen. Sie findet  am 15. Februar (Samstag) um 20 Uhr statt. Karten sind an der Theaterkasse erhältlich.

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