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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 28.01.2020 um 12:21:12

„Wir haben fertig“ - Kinderschutzhaus Mattisburg in Halle eröffnet

Propst Reinhard Hentschel, Dorothea Urban, Susanne Willers und Johanna Ruoff bei der offiziellen Schlüsselübergabe an den Caritas Regionalverband Halle e. V. Propst Reinhard Hentschel, Dorothea Urban, Susanne Willers und Johanna Ruoff bei der offiziellen Schlüsselübergabe an den Caritas Regionalverband Halle e. V.
Foto: Jana Keller Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder) Galerie (9 Bilder)
Das Kinderschutzhaus Mattisburg in der Frau-von-Selmnitz-Straße wurde am 24. Januar offiziell eröffnet. Nach nur einem Jahr Bauzeit − dank der schnellen Arbeit der Baufirma Papenburg − konnte Johanna Ruoff, Geschäftsführerin der Stiftung „Ein Platz für Kinder“, das neu erbaute Haus an den künftigen Träger, den Caritas Regionalverband Halle e. V., übergeben. Die Einrichtung ist auf Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren ausgerichtet ist, die sexuellen Missbrauch, Gewalt und Vernachlässigung erlebt haben. Ihnen soll in der Mattisburg  ein Schutzraum geboten werden, der Stabilität und Sicherheit vermittelt. Betreut werden sie im Verhältnis 1:0,59 von einem Team  aus Therapeuten und Psychologen. 

Medizinischer Kooperationspartner: St. Elisabeth und St. Barbara

Mattisburgen existieren bereits seit 2009 in Deutschland − nach Hamburg und Hannover ist die Einrichtung in Halle nun die dritte ihrer Art, aber die erste in Mitteldeutschland. Verwirklicht werden konnte das Projekt dank der Unterstützung der D. und H. Urban-Stiftung, des Sternstunden e.V. sowie vieler weiterer Spender. „Meinem verstorbenen Mann und mir war es wichtig, Kindern in Notsituationen Schutz zu geben“, so Dorothea Urban, Stiftungsgründerin der D. und H. Urban-Stiftung. Medizinischer Kooperationspartner ist das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara gleich nebenan. Thomas Wüstner, Geschäftsführer des Krankenhauses, freut sich über seine neuen Nachbarn: „Die Möglichkeit, mit der Mattisburg Halle (Saale) zusammenarbeiten zu können, ist auch für unsere Patienten eine hervorragende Perspektive.“ Und für die Mattisburg selbst ist die Nähe zum Krankenhaus natürlich ideal für den fachlichen Austausch. 

Mitte Februar soll das erste Kind einziehen

Der Caritas Regionalverband Halle e.V. wird das Haus  ab dem 1. Februar offiziell übernehmen. Die neuen Mitarbeiter sind bereits eingestellt und haben 14 Tage Zeit, um sich als Team zusammenzufinden, denn schon am 15. Februar soll das erste Kind einziehen − ein Mädchen aus Chemnitz, welches in Zukunft das blaue Zimmer bewohnen soll. Die Kinderzimmer sind alle farblich unterschiedlich in hellen und freundlichen Tönen gehalten. Und natürlich dürfen die Kinder − insgesamt acht haben gleichzeitig Platz − diese nach Lust und Laune selbst gestalten. Das gesamte Haus verfügt über eine Vielzahl an Fenstern und wird von oben bis unten vom  Sonnenlicht durchflutet. Unkaputtbare Möbel komplettieren das Design. An die Mattisburg verwiesen werden Kinder durch die Jugendämter in der Region. Eine Vielzahl von Anfragen hierfür liegen bereits vor − nun muss geprüft werden, ob den kleinen Opfern in der Mattisburg auch optimal geholfen werden kann. Im Anschluss ist es die Aufgabe der Mitarbeiter vor Ort, das Vertrauen der Kinder zu gewinnen, ihnen zuzuhören und sie verstehen zu lernen. Nach dem Aufenthalt in der Mattisburg, der bis zu zwei Jahre dauern kann, wird gemeinsam mit dem Jugendamt entschieden, wo das jeweilige Kind auch in Zukunft optimal untergebracht werden kann.

Die Schlüsselübergabe ist erst der Anfang 

Während der offiziellen Eröffnung am letzten Freitag, zu der die Unterstützer der Mattisburg eingeladen waren, wurde das Haus auch von Propst Reinhard Hentschel gesegnet. Johanna Ruoff bedankte sich bei allen Anwesenden dafür, dass sich die Mattisburg bereits zu einem Herzensprojekt für die Stadt Halle entwickelt hat.  Die Schlüsselübergabe sei allerdings erst der Anfang, so Caritas-Vorstand Susanne Willers. Hier soll in  Zukunft noch viel bewegt und vielen geholfen werden. 

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