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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Gedenkschild in Erinnerung an Orgelbauer-Familie Wäldner angebracht >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 31.01.2020 um 09:21:42

Gedenkschild in Erinnerung an Orgelbauer-Familie Wäldner angebracht

Von links nach rechts: OB Bernd Wiegand, Friedhelm Raue, Nachfahre der Familie Wäldner, Michael Wünsche, Initiator der Gedenktafel, Gerhard Noetzel, Kantor der Domgemeinde Halle, Kristian Wegscheider, Restaurator der Dom-Orgel, Konrad Brandt, Kirchenmusikdirektor und Organist am Dom, und Jürgen Marx, Geschäftsführer der HWG. Von links nach rechts: OB Bernd Wiegand, Friedhelm Raue, Nachfahre der Familie Wäldner, Michael Wünsche, Initiator der Gedenktafel, Gerhard Noetzel, Kantor der Domgemeinde Halle, Kristian Wegscheider, Restaurator der Dom-Orgel, Konrad Brandt, Kirchenmusikdirektor und Organist am Dom, und Jürgen Marx, Geschäftsführer der HWG.
Foto: Jana Keller
Von Jana Keller

Das Haus in der Salzstraße 4 in Halle wird seit dem 23. Januar 2020 durch eine neue Gedenktafel geschmückt. Gefertigt von Steinmetz Olaf Korger, wurde die Tafel zur Ehrung der Orgelbauer-Familie Wäldner an diesem Tag offiziell eingeweiht. Oberbürgermeister Bernd Wiegand sprach das Grußwort, in dem er sich bei allen Unterstützern für die Fertigstellung der Tafel bedankte, darunter Wäldner-Experte Michael Wünsche und auch die Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH.

Eine klangvolle Hinterlassenschaft

Die Familie Wäldner hat Halle mit einer klangvollen Hinterlassenschaft beehrt, so Wiegand. Das Meisterstück sei dabei ganz eindeutig die Orgel im halleschen Dom. Diese haben Friedrich Wilhelm Wäldner und sein Sohn August Ferdinand Wäldner von 1847 bis 1851 in ihrer Werkstatt in der Großen Klausstraße 15 gebaut. Später wurde die Orgel oft umgebaut, um 2018 wieder in ihren Originalzustand zurückversetzt zu werden. 600 000 Euro hat diese letzte Restaurierung gekostet. Die neue Tafel am Gebäude in der Salzstraße soll nun das i-Tüpfelchen darstellen, um noch einmal explizit an die Arbeit der Wäldners in Halle zu erinnern. Bis 1985 stand an Ort und Stelle das Haus des Orgelbauers Friedrich Wilhelm Wäldner.

Der Initiator

Michael Wünsche, Initiator der Gedenktafel, freute sich, dass man seinem Vorschlag gefolgt ist. Dank der Familie Wäldner seien ca. 100 Instrumente in und um Halle sowie in Brandenburg entstanden – das sollte auch geehrt werden. Allein die Restauration der Dom-Orgel würde zeigen, wie sehr die Firma Wäldner schon damals ihrer Zeit voraus war. Wünsche begrüßte, dass sich die Stadt mit der Tafel ihrer Vergangenheit annahm. Für weitere Informationen zur Dom-Orgel und ihrer Geschichte verwies er auf die Internetseite www.waeldner-orgel.de.

Ein technisches Meisterwerk

Die Orgel im Dom zu Halle ist die älteste Orgel der Stadt, fügte Gerhard Noetzel, Kantor der Domgemeinde Halle hinzu. Sie habe einen besonderen historischen Wert, ihr Klang ist einmalig und sie stellt ein technisches Meisterwerk dar. In diesem Sinne bedankte sich Noetzel bei allen Beteiligten – auch für die finanzielle Unterstützung aus dem Bundeshaushalt. Er sieht die Tafel nun als Auftrag an, das kulturelle Leben in der Stadt weiterhin reich zu gestalten – unter anderem natürlich mit zahlreichen Orgelkonzerten. Doch auch dafür sei weiterhin finanzielle Hilfe nötig, denn die Wäldner-Orgel im Dom muss natürlich auch gepflegt werden, damit man ihr auch in Zukunft schöne Töne entlocken kann.
 

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