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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 18.02.2020 um 09:20:13

Baumpflanzaktion für „Halle an Salle“

Junge Nachwuchsgärtner pflanzten am 14. Februar fünf Obstbäume auf der Wiese zwischen dem Peißnitzhaus und dem Bahnhof Parkeisenbahn in Vorbereitung auf die Kinderstadt 2020. Junge Nachwuchsgärtner pflanzten am 14. Februar fünf Obstbäume auf der Wiese zwischen dem Peißnitzhaus und dem Bahnhof Parkeisenbahn in Vorbereitung auf die Kinderstadt 2020.
Foto: Joceline Teichmann Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Von Joceline Teichmann

Die Vorbereitungen für die 10. Kinderstadt laufen auf Hochtouren. Doch bevor „Halle an Salle“ am 26. Juni seine Tore öffnen kann, gibt es noch eine Menge zu tun. Damit sich die zukünftigen Stadtbewohner beispielsweise an frischen Früchten erfreuen können, wurden am 14. Februar fünf Obstbäume auf der Wiese zwischen dem Peißnitzhaus und dem Bahnhof Parkeisenbahn gepflanzt. Eine Gruppe aus der Kindertagesstätte Kinder(t)räume und eine Gruppe aus dem Schlumpfen-Eck am Mühlweg fanden sich zu der Aktion auf der Saaleinsel zusammen, um gemeinsam mit Mitarbeitern der Kinderstadt und dem foodforest Halle e. V. sowie der Stadt Halle das Gelände schon jetzt ein bisschen grüner zu gestalten. Auch Landtagsabgeordneter und Stadtrat Wolfgang Aldag war mit dabei und unterstützte die jungen Arbeiter tatkräftig. 

Fünf junge Bäume

Mit energievollem Spatenstich wurde von den Kindern am vergangenen Freitag die Erde für die jungen Bäume ausgehoben. Dabei konnten die kleinen Nachwuchsgärtner so manche Schätze entdecken − wie eine große Zahl an Regenwürmern und Engerlingen, die staunend begutachtet wurden. In die fünf Bodenlöcher wurden anschließend ein Apfel-, ein Zwetschgen-, ein Pflaumen-, ein Pfirsich- und ein Mirabellenbaum gepflanzt, die nun jeweils durch drei Pfähle geschützt darauf warten, im Sommer reife und leckere Früchte zu tragen. Darüber hinaus wurden unzählige Krokuszwiebeln gesteckt. „Während des Oster- und Pfingst-Workshops werden außerdem noch Wildblumenbeete, ein Kinderstadtgarten mit verschiedenen Gemüse- und Kräuterarten sowie Permakulturbeete angelegt. Auch ein Insektenhotel wollen wir mit den Kindern bauen“, verriet die Projektleiterin der Kinderstadt Christin Wenig. Bereits am 20. April sollen die Häuser der Stadt stehen, um unter anderem Gärten auf den Dächern anbauen zu können.

Peißnitzinsel in Kinderhänden

Vom 26. Juni bis zum 1. August liegt die Peißnitzinsel dann wieder in Kinderhänden, wenn hier im Laufe der fünf Wochen circa 12 000 junge Besucher zwischen sieben und 14 Jahren Stadt spielen. Die „Halle an Salle“-Bürger werden in diversen Berufen wie etwa im Meldeamt, im Rathaus, im Restaurant und in Werkstätten arbeiten gehen oder mit einer eigenen Geschäftsidee Geld verdienen. Die Gestaltung der Stadt erfolgt ganz demokratisch mithilfe einer gewählten Regierung, wobei gemeinsam mit den Bewohnern entschieden wird, welche Ideen umgesetzt werden. Und in der Kinderstadt geht das in der Regel wesentlich gesitteter zu als im Bundestag. Apropos Erwachsene: Die können sich gerne für eine Führung durch das Areal anmelden, doch ohne einen fachkundigen Kinderreiseleiter bleibt den großen Besuchern der Zugang zu Halle an Salle verwehrt. Das Motto der diesjährigen Kinderstadt lautet „Stadt, Land, Fluss“, wobei der Fokus auf Umwelt und Nachhaltigkeit liegt. Die kleinen Nachwuchsstädter können hier den Fragen auf den Grund gehen, wie sie in Zukunft leben wollen und wie es gelingen kann, eine Stadt nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Bereits vor der Eröffnung im Juni finden verschiedene Ferienworkshops, Aktionen und mobile Workshops für Gruppen der Klassenstufen 1 bis 4 statt, bei denen die Kinderstadt aufgebaut und Projekte vorbereitet werden. Wenn die Kinderstadt im August abgebaut wird, werden die neu gepflanzten Obstbäume übrigens nicht wieder mitgenommen. Dann können sich alle großen und kleinen Hallenser als Mundräuber betätigen und an den Früchten bedienen. 

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