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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 27.03.2020 um 18:18:19

Freiluft-Ausstellung in Franckeschen Stiftungen: Bevor der gigantische Wiederaufbau begann

Die Vergangenheit lebt beim Anblick der überdimensionalen Transparente wieder auf. Das Riesenbanner mit einem Foto aus dem Jahr 1990 wurde in der vorigen Woche installiert. Die Vergangenheit lebt beim Anblick der überdimensionalen Transparente wieder auf. Das Riesenbanner mit einem Foto aus dem Jahr 1990 wurde in der vorigen Woche installiert.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Bis September können Besucher  in eine vergangene Welt eintauchen.

Halle (red/ke).
Auch wenn Spaziergänge in der jetzigen Situation nur eingeschränkt möglich sind, so sollte man sich das Ziel, das Gelände der Franckeschen Stiftungen unbedingt für einen späteren Besuch vormerken. Denn Kuratorin Dr. Kerstin Heldt, die Architekten Gregor Müller  und Marleen Schönfelder haben gemeinsam mit der  Berliner Kreativagentur anschlaege.de eine ganz besondere Ausstellung geschaffen. Die Freiluftausstellung „Mit Tatkraft und Gottvertrauen. Vom Wandel der Franckeschen Stiftungen seit 1990“ erinnert an die maroden Franckeschen Stiftungen um 1990 und den späteren Wiederaufbau. „Dieser wäre ohne die Unterstützung des Freundeskreises der Franckeschen Stiftungen nicht möglich gewesen“, betont Stiftungsrektor Thomas Müller-Bahlke. 

Der 30. Geburtstag des Freundeskreises gab den Anlass für die Ausstellung, die bis zum September im Lindenhof und auf den Außenanlagen der Franckeschen Stiftungen zu sehen ist. Thomas Müller-Bahlke: „Das besondere Jubiläum und das besondere Themenjahr waren der Grund diese Ausstellung zu inszenieren und dem Publikum zu zeigen, wie die Stiftungen vor dreißig Jahren aussahen und welche Kräfte bewegt wurden.“  Engagierte BürgerInnen gründeten 1990 einen Freundeskreis, aus dessen Mitte die ersten Impulse zur Wiederbelebung der Stiftungen ausgingen. Sie wollten Berge versetzen: Ohne das Engagement der mehr als 1000 Mitglieder wäre der Wiederaufbau der Stiftungen als moderner Bildungsstandort nicht gelungen. 

Sieben Riesenbanner von rund zehn mal sechs Metern zeigen Archivfotos aus den Jahren 1984 bis 1990. „Sie wecken Erinnerungen an eine Zeit, in der manche zweifelten, ob ein Wiederaufbau machbar ist und in der viele den Mut hatten, anzupacken“, so Ausstellungskuratorin Dr. Kerstin Heldt. Sie zeigen genau die Häuserfronten  an der sie angebracht sind. Nur eben über 30 Jahre früher.  Dass die  überdimensionalen Transparente an  Schutzplanen einer Haussanierung denken lassen, ist ebenso gewollt, wie die an Baugerüsten angebrachten 40 Fotomotive.  Diese stammen unter anderem von den halleschen Fotografen Ingo Gottlieb und Werner Ziegler. Ausstellungsmacher Gregor Müller: „Diese Gerüste, die Warnfarbe Orange und der auf dem Bau typische Werkstoff Sperrholz sind die künstlerischen Elemente der Ausstellung.“ Beim Rundgang durch das historische Gelände führen kleine Ausstellungsstationen ins Detail. Hier erinnern Zeitzeugen, die ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner,  an das damalige Leben  in den Stiftungen. „Die Zitate lassen spüren, dass es sich die Zeitzeugen   trotz aller Tristess schön gemacht haben. Es sind kleine Anekdoten aus dem Alltag. Dass ihre Geschichten im Widerspruch stehen zum dem Verfall preisgegebenen Gebäude“, so Dr. Kerstin Heldt.

Das barocke Gebäudeensemble der Stiftungen ist historisch einzigartig und baulich imposant. Die Freiluftausstellung als künstlerische Intervention setzt das dank gemeinsamer Anstrengungen aller gesellschaftlichen Kräfte gerettete Ensemble in Szene.

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