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Saskia Hotek Saskia Hotek
aktualisiert am 19.05.2020 um 09:25:20

Moritzburg ab Donnerstag geöffnet

Das Kunstmuseum Moritzburg im März 2020 − kurz vor der coronabedingten Schließung. Das Kunstmuseum Moritzburg im März 2020 − kurz vor der coronabedingten Schließung.
Foto: Jana Keller
Das Kunstmuseum wartet nach fast zehnwöchiger Schließzeit mit einigen Neuerungen auf.

Halle (Jana Keller). Auf Grundlage der 5. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen Anhalt, ist es seit dem 4. Mai wieder erlaubt, Museen zu öffnen − jedoch unter Auflagen zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern. Dies muss gut vorbereitet werden. Das Kunstmuseum Moritzburg hat sich die nötige Zeit genommen, und öffnet nun am 21. Mai − pünktlich an Christi Himmelfahrt − wieder seine Pforten.
 
Abstand und Hygiene
Die Besucher müssen dabei ab sofort natürlich einige Neuerungen beachten: So gelten die Abstandsregeln von 1,5 bis zwei Metern, die bekannten Hygienevorschriften und auch das Tragen einer Mund-Nasen-Maske ist notwendig. In den einzelnen Räumen sowie auch im gesamten Haus ist die Anzahl der Personen beschränkt. Gleichzeitig dürfen sich maximal 180 Besucher im Kunstmuseum aufhalten. Diesbezüglich gibt es die Zeitfenster von 10 bis 13 sowie von 14 bis 17 Uhr. Zwischen diesen wird das Haus für eine Reinigung geschlossen. Da pro Tag damit maximal 360 Personen die Moritzburg besuchen können, empfiehlt es sich, die Tickets im Voraus online zu erwerben. Das ist über www.kunstmuseum-moritzburg.de möglich. 

Fragebogen zur Kontaktaufnahme
Dort findet man auch den Erfassungsbogen zur Eindämmung der Pandemie, der am Museumseingang abzugeben ist. Das ist notwendig, um etwaige Kontaktpersonen im Falle einer Infektion informieren zu können. Die Fragebögen werden vom Kunstmuseum vier Wochen aufbewahrt und anschließend vernichtet.

VR-Geräte sowie die Geräte des Hauses für den Audio-Guide werden nach der Wiedereröffnung erst einmal nicht nutzbar sein. Jedoch soll der Audio-Guide auf der Website der Moritzburg zugänglich gemacht werden, sodass die Besucher ihn auf ihren eigenen Endgeräten nutzen können. Ebenso werden ab dem 21. Mai vorerst keine Führungen und Veranstaltungen stattfinden − zumindest so lange, bis dies wieder genehmigt wird. Einzig der individuelle Besuch der Ausstellungen wird möglich sein. 

Digital entdecken
Im Zuge der coronabedingten Schließung des Kunstmuseums hatte man sich für einen virtuellen Museumsbesuch bereits einiges einfallen lassen. Seit dem 14. März veröffentlichen die Mitarbeiter regelmäßig Posts in den sozialen Medien und stellen auf der Homepage der Moritzburg kulturelle Inhalte zusammen − alles unter dem schon bekannten Hashtag #closedbutopen, der sich in kürzester Zeit deutschlandweit verbreitet hat. 

Dieses Angebot soll auch in Zukunft weitergehen − dann allerdings unter dem Motto „Digital entdecken“, so Museumsdirektor Thomas Bauer-Friedrich. Für die Sammlungen des Hauses soll dies dauerhaft geschehen und auch alle neuen Sonderausstellungen sollen einbezogen werden. Wie auch die aktuelle Exposition „Karl Lagerfeld. Fotografie. Die Retrospektive“, die bis zum 6. Januar 2021 verlängert wurde und ab Donnerstag auch wieder zu besichtigen ist. 

Darüber hinaus dürfen sich die Besucher nächste Woche auf eine Bildstrecke zur „Odyssee“ des Dichters Homer freuen − diese darf im Gotischen Gewölbe des Museums bestaunt werden, welches nach mehr als zwei Jahren Schließung aufgrund der Aufzugsbauarbeiten erstmals wieder öffnet. 

Des Weiteren werden auch die Ausstellungen „Ornament und Skulptur. Neue Arbeiten von Dorothea Prühl“, Kunstpreisträgerin des Landes Sachsen-Anhalt 2019, und „Hannah Schneider − Dancing in a Curtain“ eröffnet. 

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