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Saskia Hotek Saskia Hotek
aktualisiert am 03.07.2020 um 11:14:11

Neuer Plan - neue Spielzeit

Das neue theater begeht seinen 40. Geburtstag. Im April 2021 soll dies mit einer Festwoche gefeiert werden. Das neue theater begeht seinen 40. Geburtstag. Im April 2021 soll dies mit einer Festwoche gefeiert werden.
Foto: Jana Keller
Die Bühnen Halle passen sich neuen Bedingungen an − mit verkürzten Aufführungen und ohne Pausen.

Halle (Jana Keller). Seit dem 8. April 2020 befinden wir uns im 40. Geburtsjahr des neuen theaters Halle. Am gleichen Tag des nächsten Jahres soll dieses Jubiläum mit einer Festwoche begangen werden − und bis dahin erwarten das Publikum vor Ort natürlich viele spannende Geschichten. Es sei längst nicht mehr selbstverständlich, mit einem Theater den 40. Ehrentag feiern zu können, so Matthias Brenner, Intendant und Künstlerischer Direktor des nt bei der Jahrespressekonferenz der Kulturstätte am 30. Juni. „Feiern Sie mit uns unseren Geburtstag!“, forderte er alle Interessierten deshalb auf.

Coronatauglicher Spielplan
Gerade die Corona-Krise − inklusive wochenlangem Stillstand der Gesellschaft − habe schließlich vor Augen geführt, wie viele Bereiche des Lebens als verzichtbar gezeichnet wurden. Nach langer Schließung wolle man die Jubiläumsspielzeit 2020/2021 daher besonders lustvoll und engagiert in Angriff nehmen − bei zahlreichen geplanten Änderungen. Aufgrund von Corona wurde einiges aufgeschoben, manch anderes komplett ersetzt. Ein neuer Spielplan für das Jubiläumsjahr entstand − in coronatauglichen Konstellationen. 

Neue Theaterbühnen
Noch während des Lockdowns im Frühjahr wurden vier RaumTheaterBühnen gebaut, die den Besuchern einen besonderen Anreiz bieten sollen. So entsteht im Saal des neuen theaters eine kreisrunde Arenabühne, in der Kammer gehen Bühne und Zuschauerbereich ineinander über und im Schaufenster wird durch eine Sitzanordnung aus Sofas, Sesseln und Tischen eine wohnliche Salon-Atmosphäre geschaffen.  

Der Hof des nt soll wiederum bis zum Spätsommer ebenfalls Spielstätte bleiben. In den neu entstandenen Theaterräumen, die nach Hygiene- und Abstandsregeln konzipiert wurden, erwarten die Besucher noch in diesem Kalenderjahr 13 Premieren aus Dramatik, Prosa und Filmstoffen. So wird der Saal des nt bereits ab September beispielsweise mit „Transit“ von Anna Seghers und „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ von Peter Handke bespielt. Im Oktober folgt „Solo Sunny“ nach dem Film von Konrad Wolf und Wolfgang Kohlhaase. In der oft trostlosen Welt Ost-Berlins in den 80er Jahren geht es dabei um eine Geschichte über die mutige Existenz von freien Künstlern, Parallelen zur heutigen Corona-Situation inklusive. 

In der Kammer wiederum dürfen „White male Privilege/Geht das schon wieder los?“ und „Die Schutzbefohlenen“ bestaunt werden.

Für Kinder und Jugendliche
Nebenbei wartet das Thalia Theater natürlich mit allerlei neuen Produktionen für Kinder und Jugendliche auf. So feiern beispielsweise „The Princess Knight oder Der geheimnisvolle Ritter namenlos“ und „Mit der Faust in die Welt schlagen“ ebenfalls im September Premiere. Ab November folgen „Das letzte Schaf“, ein Weihnachtsstück nach einer wahren Geschichte, und mehr. 

Ohne Pause
In der Oper Halle präsentieren Intendant Florian Lutz und Chefdramaturg Michael von zur Mühlen in der neuen Spielzeit insgesamt zehn Neuproduktionen, darunter zwei Ballettabende − in der ersten Spielzeithälfte aufgrund von Corona auf jeden Fall noch in kammermusikalischen Besetzungen und ohne Pause. Eine große Uraufführung steht mit „Im Stein“ von Sara Glojnarić nach dem Roman von Clemens Meyer auf dem Programm.  

Die Initiative „NOperas!“ findet in der neuen Spielzeit ebenso wieder statt: Mit einer Übermalung der Oper „Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh“ wird das Berliner Musiktheaterkollektiv „Hauen und Stechen“ im Oktober das Opernhaus und den Stadtraum als Parcours bespielen. Darüber hinaus können auch Verdis „La Traviata“, Händels „Teseo“, die Operette „Candide“ von Leonard Bernstein sowie „Tristan und Isolde“ im Spielplan gefunden werden. Was momentan gar nicht so einfach ist, denn noch immer sind zwischen den Künstlern sechs Meter Abstand  auf der Bühne geboten − und das in alle Richtungen. 

Die strengen Pläne werden auch für die Zuschauer weiterhin eingehalten, deshalb auch verkürzte Stücke und keine Pausen, um Menschenansammlungen zu verhindern. Die momentanen Bestimmungen seien natürlich vom Gesundheitsamt genehmigt, sodass die Besucher beruhigt wieder ins Theater kommen können.

Opern im Konzert
Einen konzertanten Zyklus der drei „Da-Ponte“-Opern Wolfgang Amadeus Mozarts − „Così fan tutte“, „Figaro“ und „Don Giovanni“ − werden Ensemble, Chor und Staatskapelle unter der Leitung von Michael Wendeberg wiederum schon ab dem 30. August 2020 im Opernhaus zu Gehört bringen.
Das Puppentheater plant gleich fünf neue Inszenierungen, darunter „Du musst dein Leben ändern!“, ein Stück über Nähe, Distanz und die Art zu leben, die wir alle in den letzten Monaten erlernen mussten. Dabei wird das Puppentheater weiterhin im Puschkinsaal spielen, bis sich die Lage wieder normalisiert hat, so Intendant Christoph Werner.  

Ab Januar
Doch was passiert ab Januar 2021? Wird es wieder Zeit sein für große Ensemble-Stücke? Man hofft zumindest, auf Halles Theaterbühnen dann wieder ohne Hygieneregeln Theater machen zu können. Genaue Premierentermine diesbezüglich wollen die Bühnen Halle im Herbst bekanntgeben, doch die Stücke sind selbstverständlich schon geplant. So soll es im neuen Jahr zum Beispiel „Engel in Amerika“ und „Spamalot“ im neuen theater geben, während „Der fröhliche Weinberg“ im Sommer 2021 als Hoftheaterstück Premiere feiern wird.  

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