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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Auf Umwegen zum Marktplatz - Straßenbahn-Gleise werden erneuert >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 10.07.2020 um 15:36:03

Auf Umwegen zum Marktplatz - Straßenbahn-Gleise werden erneuert

So wie hier können die Straßenbahnen bis Ende August erst einmal nicht zwischen Franckeplatz und Markt verkehren. So wie hier können die Straßenbahnen bis Ende August erst einmal nicht zwischen Franckeplatz und Markt verkehren.
Foto: Jana Keller
Von Jana Keller

Vom 16. Juli bis zum 26. August 2020 erneuert die Hallesche Verkehrs-AG die Gleise zwischen dem Marktplatz und der Rannischen Straße auf der Höhe Großer Berlin. Den Straßenbahnverkehr zwischen Markt und Franckeplatz wird dies erheblich beeinträchtigen, immerhin fahren die Strecke im Durchschnitt etwa 40 Bahnen in der Stunde ab. Deshalb hat man sich für die Bauarbeiten extra die Sommerferien ausgesucht, um die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. 

Umleitungen

Die Linien 1, 3, 7, 8 und 95 werden während der Bauarbeiten zwischen Markt und Franckeplatz über die Große Steinstraße, die Magdeburger Straße, den Riebeckplatz und den Leipziger Turm umgeleitet. Die Linie 16 dagegen wird gar nicht eingesetzt. Der nächtliche Sammelanschluss der  Straßenbahnen findet am Steintor, der der Nachtbuslinien 91 und 97 am Hallmarkt statt. Gerade die Schmeerstraße, die zwischen Marktplatz und Altem Markt verläuft, sei eine wichtige Verbindung in der Stadt, so Erhard Krüger von der Havag beim Medientermin am 9. Juli. Deshalb wird sie allerdings auch stärker beansprucht als manch andere Strecke. Die Schienen haben eine Lebensdauer von etwa 15 Jahren und durch den Verschleiß wird die Lärmbelastung in der Straße immer größer. Durch die Erneuerung soll eine ruhigere Atmosphäre in der Umgebung und natürlich auch eine komfortablere Fahrt für die Fahrgäste der Straßenbahnen erreicht werden.

So schnell wie möglich

Dabei wird so schnell wie möglich gearbeitet, versicherte Erhard Krüger. Die Bauarbeiten werden gegen 6 Uhr morgens beginnen und in zwei Schichten bis etwa 21.45 Uhr andauern − das Tageslicht wird ausgenutzt.  Das wird auch nötig sein, will man die 400 Meter Gleis in knapp sieben Wochen komplett erneuern. Zuletzt geschah dies im Jahr 2003. Der Baubereich wird für den Verkehr gesperrt, vorhandene Parkplätze können nicht genutzt werden. Die Bauarbeiten beginnen auf der Ostseite. Wenn dort alles erneuert wurde, wird an den westlichen Gleisen weitergearbeitet. 

Geschäfte geöffnet

Das Leben soll dabei jedoch weitergehen in der Straße. Rettungsfahrzeuge und Lieferdienste können nach wie vor passieren und auch Fußgänger dürfen die diversen Geschäfte besuchen, die natürlich während der Bauarbeiten geöffnet bleiben. Die Bürgersteige sind von den Baumaßnahmen nicht betroffen. Auf der Höhe des Alten Marktes wird darüber hinaus eine Querung der Baustelle für Fußgänger eingerichtet, welche barrierefrei nutzbar sein wird. Fahrradfahrer werden gebeten, abzusteigen und das Rad zu schieben oder die gut ausgeschilderten Umleitungen zu nutzen. 

Fahrplan beachten

Auch für die Fahrgäste der Havag ändert sich nun natürlich einiges. Vor Fahrtantritt empfiehlt es sich daher, noch einmal genau im neuen Plan nachzuschauen, riet Christian Rösel vom Fahrplanbüro der Havag. Neben den Umleitungen gelte auch wieder der Ferienfahrplan, zudem wird der Straßenbahn- und Busverkehr in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag wiederaufgenommen. Um Unklarheiten bei den Gäste zu beseitigen, wurde eine Service-Hotline geschaltet. Es gibt Sonderansagen, einen Flyer mit dem neuen Netzplan, Promoter-Teams in den Bahnen und vieles mehr, ergänzte Paul Kux vom Marketing der Havag. 

Das Beste draus machen

„Wir müssen da durch“, so auch Beate Fleischer, stellvertretende Vorsitzende der Citygemeinschaft Halle. „Die Straßenbahnen sind sehr laut und die Schienen müssen erneuert werden.“ Gemeinsam suche man nach Möglichkeiten, das Beste aus der Situation zu machen. Ein Pluspunkt: Aus der Bahn aussteigen und zum Markt zu laufen, gehe viel schneller als die Umfahrung. Auch so hofft man, Kunden in die Straße und die Geschäfte zu bekommen. Darüber hinaus sind bunte Veranstaltungen wie Kinderanimationen, Auftritte von Theatergruppen und mehr geplant − eine mobile kulturelle Einrichtung soll entstehen. 

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