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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 13.07.2020 um 14:23:37

Mittelalterspektakel von Halle nach Magdeburg - Thietmars Flussreise

Bischof Thietmar und sein Gefolge machen Geschichte erlebbar. Bischof Thietmar und sein Gefolge machen Geschichte erlebbar.
Foto: Werner Benecke
Halle (Hallischer Hanseverein & Jana Keller). Thietmar von Merseburg – einst Bischof des Ortes und Geschichtsschreiber in der Zeit der Ottonen. Ihm zu Ehren entstand „Thietmars Flussreise“, ein Geschichtsprojekt des Hallischen Hansevereins inklusive mehrjährigem Veranstaltungszyklus. Letzterer begann 2015, dem Jahr der 1 000-jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung des Merseburger Doms, und soll 2021 seinen Abschluss finden – 1000 Jahre nach der Weihe des Doms durch Heinrich II.. In diesem Sinne begehen Laienschauspieler, Mittelalterdarsteller und Musiker jedes Jahr mit immer neuem Motto eine einwöchige Reise entlang der Saale und der Elbe an Bord des historischen Schiffsnachbaus „Askania“, um von Thietmar zu erzählen. Der Bischof selbst, verstorben  1018, erscheint inzwischen als Seelenwanderer oder in Rückblicken. 

„Thietmars Stunde“

In diesem Sommer hätte das Langzeitprojekt coronabedingt beinahe eine Pause einlegen müssen, doch dank erneuter Lockerungen dürfen die Darsteller im Juli wieder vor Publikum auftreten und an den Flussanrainern handgemachte Kunst präsentieren − diesmal unter dem Motto: „Türme gen Himmel“. Am 17. Juli um 14 Uhr geht es mit einer Aufführung des Hansevereins vor der Böllberger Kirche los: „Thietmars Stunde“ ist ein halbstündiges Spiel des halleschen Schriftstellers Jan Berger, in der die Geschichte des Merseburger Dombaumeisters Gerhard zum Besten gegeben wird. Nach dem Stück lädt Meister Gerhard die Anwesenden zu einer Handwerkervesper ein.  

Verlorene Klänge

Höhepunkt des Geschehens  in Halle ist jedoch das darauffolgende abendliche Konzert „Der verlorene Klang“ auf der Oberburg Giebichenstein, welches um 18 Uhr stattfindet. Das Ensemble „Nimmersêlich“ bringt dabei geistliche und weltliche Stücke des 11. bis 13. Jahrhunderts zu Gehör − mit historischen Instrumenten wie Laute, Fidel, Harfe und natürlich mit Gesang. Der Eintritt ist kostenfrei, um Spenden wird jedoch gebeten. Diese möchte der Hallische Hanseverein nutzen, um  die Wiederbelebung des Benediktinerklosters in Nienburg an der Saale zu unterstützen.  

Geschichte erleben

Die echte Ankunft der „Askania“ wird am 18. Juli um 15 Uhr in Wettin stattfinden. Dort werden erzbischöfliche Krieger versuchen, das Boot zu entern, um eine alte Rechnung zu begleichen. Besucher dürfen sich auf drei unterhaltsame Stunden freuen, musikalisch umrahmt von Marion Erge. Es folgen ein Benefizkonzert mit „Nimmersêlich“ in der Marienkirche in Bernburg am 19. Juli sowie in den Tagen darauf diverse Pilgerwanderungen nach Nienburg, Calbe, Schönebeck und mehr. 

Wenn die Reise  nach Plan verläuft, wird die  Mannschaft um Thietmar am 25. Juli  mit Unterstützung der Ruderer vom halleschen Wassersportclub und vom Bernburger Maritimen Club in Magdeburg eintreffen. Dort wird die vorletzte Reise des Gefolges mit einem Konzert von „The Sandsacks“ ihren Schlusspunkt finden. Infos zum kompletten Programm sind zu finden auf: www.von-dom-zu-dom.de.

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