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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Das weiße Gold der Saalestadt - Ausstellung im Stadtmuseum lädt ein >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 21.07.2020 um 12:00:21

Das weiße Gold der Saalestadt - Ausstellung im Stadtmuseum lädt ein

Auch das Salz an sich darf im Stadtmuseum  ab sofort betrachtet werden. Auch das Salz an sich darf im Stadtmuseum ab sofort betrachtet werden.
Foto: Jana Keller Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Halle (Jana Keller). Es ist kaum möglich, die Geschichte der Stadt Halle zu erzählen, ohne dabei auch auf die Geschichte der hiesigen Salzgewinnung einzugehen – immerhin ist diese inzwischen über 5000 Jahre alt. Doch wie genau hat sie sich abgespielt? Alles, was die Hallenser über das Salz in ihrer Stadt wissen sollten, lässt sich derzeit kinderleicht erkunden – dank der Sonderausstellung „Hallesches Salz“, die am 11. Juli 2020 im Stadtmuseum eröffnet wurde. Die Exposition berichtet über das Salz an sich, das kulturhistorische Erbe der Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle sowie über die hallesche Pfännerschaft und entstand in Kooperation mit dem Technischen Halloren- und Salinemuseum e. V..
 
Kooperation

Diesbezüglich können die Ausstellungsobjekte noch bis zum Ende des Umbaus des Salinemuseums besucht werden, was voraussichtlich im Jahr 2022 sein wird. „Ich freue mich, dass wir mit dieser Kooperation die Gelegenheit haben, im Stadtmuseum eine Ausstellung zu präsentieren, die wunderbar mit unserer stadtgeschichtlichen Dauerausstellung korrespondiert“, so Jane Unger, Direktorin des Stadtmuseums. 

Salzgewinnung 

Schon im Eingangsbereich des Stadtmuseums wird der Besucher von einer beleuchteten Salzsäule begrüßt, die einen Vorgeschmack auf die Ausstellung liefert, die schließlich in der Oberen Galerie zu finden ist. Deren erster Teil widmet sich zunächst dem „weißen Gold“ und gibt einen Überblick über die Salzgewinnung von der Vorgeschichte bis zum Einstellen der industriellen Produktion. Modelle, Abbildungen und Übersichten erläutern die Geschichte. Eingegangen wird dabei auch auf die Halloren als Erben der Salzarbeiter sowie auf die Traditionen der Salzwirker-Brüderschaft. So ist ein Teil ihres Silberschatzes zu sehen – wenn auch nur mit einer Nachbildung eines von insgesamt 95 Bechern. 

Ein Genuss für alle Sinne

Die Ausstellung spricht zudem alle Sinne an – moderne digitale Präsentationen sind ebenso zu finden wie Hörstationen, Tastobjekte und Filme. So kann man beispielsweise einer Sage lauschen, die so einiges über die Salzgeschichte in Halle verrät. Nach der Benutzung werden die Hörstationen und dergleichen natürlich desinfiziert, um den aktuellen Corona-Bedingungen gerecht zu werden. Weiterhin herrscht Maskenpflicht im Museum und auch der Zugang zur Ausstellung wird auf eine bestimmte Personenzahl begrenzt, um Abstandsregeln einhalten zu können. 

Begleitprogramm 

Besondere Objekte, die im Rahmen von „Hallesches Salz“ zu betrachten sind, umfassen einen historischen Jute-Salzsack, das Kothzeichen „Zum BirckHahn Nō 36“, ein Hauszeichen der aus dem Stadtbild verschwundenen Thalsaline und mehr. Im Begleitprogramm zur Ausstellung können Familien darüber hinaus ab September mit zwei Rätselheften auf Entdeckungstour gehen. In der Adventszeit locken Familiensonntage und für Schulklassen werden spezielle Führungen und Workshops angeboten. Buchungen hierfür sind über stadtmuseum@halle.de möglich.  

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