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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Corona – die aktuelle Situation in Sachsen-Anhalt >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 28.07.2020 um 15:55:56

Corona – die aktuelle Situation in Sachsen-Anhalt

Sozialstaatssekretärin Beate Bröcker, Ministerpräsident Reiner Haseloff und Wirtschaftsminister Armin Willingmann  bei der Landespressekonferenz. Sozialstaatssekretärin Beate Bröcker, Ministerpräsident Reiner Haseloff und Wirtschaftsminister Armin Willingmann bei der Landespressekonferenz.
Foto: Screenshot / Saskia Hotek
Halle (Jana Keller). Die Siebte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt gilt noch bis zum 16. September 2020. Zur Hälfte der Laufzeit dieser Verordnung fand am 28. Juli eine Landespressekonferenz mit Sozialstaatssekretärin Beate Bröcker, Ministerpräsident Reiner Haseloff und Wirtschaftsminister Armin Willingmann statt, um eine Zwischenevaluierung der Situation darzulegen. Sachsen-Anhalt sei dabei weiterhin auf einem guten Weg, so der Ministerpräsident, denn noch immer liegen hier relativ geringe Infektionszahlen vor. Jedoch liegt der Wert nicht bei null, da sich das Land mitten in Europa befindet. 

Testzwang 

Einen Testzwang für Reisende, die aus Risikogebieten zurückkehren, sieht er deswegen als notwendig an. Nur müsste der notwendige rechtliche Rahmen hierfür zunächst von der Bundesregierung geschaffen werden. Das Land selbst könne Tests zurzeit nicht realisieren, da sich der Flughafen Leipzig/Halle in Sachsen befindet. Zudem sei die finanzielle Seite strittig. Bei Personen, die sich willentlich in ein Risikogebiet begeben, wobei dies bei Reiseantritt schon bekannt ist, befürwortet die Landesregierung das persönliche Tragen der Testkosten. Wie das Ganze für Bus-, Bahn- und Autoreisende umzusetzen ist, sei noch unklar. Dabei sei zu bedenken, dass ein Test immer nur eine Momentaufnahme darstelle – man sollte sich also weiterhin mit Vorsicht in der Öffentlichkeit bewegen.

Import von Infektionen

Aufgrund dieses aktuellen Imports von Infektionen sei die Situation nur schwer abschätzbar. Die weitere Sommerzeit soll genutzt werden, um den weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens zu beobachten. Dies sei auch für den geplanten Regelbetrieb der Schulen und Kitas nach den Ferien von Bedeutung. Man erwarte einen „spannenden Herbst“, so Haseloff. Am 25. August ist die nächste Kabinettssitzung, bei der über die Folgeverordnung bzw. wichtige Veränderungen diskutiert werden soll. Wichtige Themenfelder umfassen die Bereiche Kultur, Sport, Klassenfahrten und wirtschaftliche Aktivitäten. Bei weiten Teilen der Wirtschaft liefe alles wieder fast wieder normal, so Wirtschaftsminister Armin Willingmann. Hier hob er die Bereiche Tourismus, Handel und Bau hervor. Aber natürlich gebe es auch weiterhin Branchen, die momentan nicht zulässig sind. Für diese sei eine Überbrückung erforderlich. 

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