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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Zukunftsort Weinberg Campus - Technologiepark auf Sommertour des Wirtschaftsministers ausgezeichnet >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 31.07.2020 um 15:30:08

Zukunftsort Weinberg Campus - Technologiepark auf Sommertour des Wirtschaftsministers ausgezeichnet

Von links nach rechts: Jan Heise, Armin Willingmann, Thomas Einsfelder und  Ulf-Marten Schmieder. Von links nach rechts: Jan Heise, Armin Willingmann, Thomas Einsfelder und Ulf-Marten Schmieder.
Foto: Jana Keller Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Halle (Jana Keller). Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann ist auf Sommertour und besucht unterschiedliche „Zukunftsorte“ im Land, eine Standortmarketing-Offensive der Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG). Am 29. Juli begann er seine Reise am Weinberg Campus in Halle, um den Technologiepark als ersten dieser Zukunftsorte auszuzeichnen. „Als Innovationsstandort für Life-Sciences, Biomedizin und Materialwissenschaften hat sich der Weinberg Campus in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt“, so Willingmann. „Hier wird nicht nur an Zukunftsthemen geforscht, es entstehen auch neue Unternehmen und hochwertige Arbeitsplätze. Der Campus zeigt beispielhaft auf, wie sich Sachsen-Anhalt verstärkt zu einem Land der Zukunftstechnologien entwickelt.“ In Pandemie-Zeiten umfasse das ebenso die eigene Forschung und Entwicklung zum Beispiel bezüglich der Versorgung mit Schutzkleidung und Pharmaka, denn man wolle künftig nicht mehr von Auslandsimporten abhängig sein. 

Zielgerichtetes Marketing

Um Sachsen-Anhalt international bekannt zu machen, sei nun zielgerichtetes Marketing nötig, so Thomas Einsfelder, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt. Deshalb wurden die zwölf auszuzeichnenden Zukunftsorte ausgewählt. Sie alle sind maßgebliche Player in ihren Branchen, mit deren Hilfe man Sachsen-Anhalt weltweit bekannt machen will. Der Weinberg Campus wurde dabei nicht ohne Grund als erster Standort prämiert. Immerhin gehöre dieser zur „ersten Bundesliga der Technologieparks in Deutschland“, erklärte Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH. Zahlreiche Akteure hätten zu diesem Umstand beigetragen, darunter die Martin-Luther-Universität, das Universitätsklinikum Halle sowie etwa 100 Technologieunternehmen vor Ort. Besondere Beachtung schenkte Schmieder einer neuen Firmenschmiede am Standort, dem Weinberg Campus Accelerator. Im August wird dieser seine Arbeit aufnehmen. 

Das für Sachsen-Anhalt einmalige Projekt wird vom Wirtschaftsministerium mit 1,3 Millionen Euro gefördert und besteht aus zwei unabhängigen Teilen: einem Start-up-Accelerator und einem Wachstums-Accelerator. Ersterer vermittelt Start-ups in der Gründungsphase grundlegende branchenspezifische Kenntnisse und wichtige Netzwerkzugänge. Mit dem Wachstums-Accelerator werden dann Herausforderungen für Start-ups in der Wachstumsphase bearbeitet, wodurch die Grundlage für ein gesundes Unternehmenswachstum gelegt wird. 

Unterstützung von Start-ups

Sieben Start-ups aus den Bereichen Biomedical Life Sciences, Bioeconomy, New Materials und Green Tech werden das Programm erstmals durchlaufen, darunter ein Team aus Indien sowie eines aus Seattle. „Mit dem Accelerator stellt der Weinberg Campus beispielhaft unter Beweis, wie Wissenschaft und Wirtschaft sinnvoll verknüpft werden können. Hier werden Innovationen bis zur Marktreife weiterentwickelt sowie wachstumsstarke Unternehmen in Zukunftsbranchen gegründet und fortentwickelt“, so Willingmann.

Corona-Forschung

Im Anschluss an die Auszeichnung am 29. Juli wurden zwei Unternehmen am Campus vorgestellt, die sich aktuell mit der Corona-Forschung auseinandersetzen, zunächst NH DyeAgnostics. Die Firma arbeitet an einem Corona-Schnelltest, erklärte Dr. Jan Heise, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter. Ähnlich wie bei einem Schwangerschaftstest soll nach einem Rachenabstrich schnell ein Ergebnis angezeigt werden – in nur 20 Minuten. Als Deadline habe man sich den 31. Januar 2021 gesetzt und liege momentan voll im Zeitplan. Die Forschung sei für alle wichtig, fügte Armin Willingmann hinzu, da ein solcher Test hilfreich bei zukünftigen Öffnungen in der Krise sein kann. Abschließend erlaubte das Unternehmen Navigo Proteins, tätig in der Wirkstoff- und damit auch in der Antikörper-Forschung, einen Blick in seine Labore. 

Neben dem Standort in Halle wurde am 29. Juli auch der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen als Zukunftsort ausgezeichnet. Tags darauf folgte Green Gate Gatersleben. Und auch in den nächsten Tagen und Wochen wird der Wirtschaftsminister auf seiner Tour besondere Standorte ehren, darunter den Technologiepark Ostfalen, den Chemiestandort Leuna oder auch den Chemie- und Industriepark Zeitz. 

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