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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Reisen für Alle - Stadtmuseum erhält Gütesiegel für Barrierefreiheit >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 12.08.2020 um 14:50:55

Reisen für Alle - Stadtmuseum erhält Gütesiegel für Barrierefreiheit

Manuela Fischer, Projektmanagerin „Reisen für Alle“, Jane Unger vom Stadtmuseum und Katharina Brederlow von der Stadt Halle bei der Übergabe des neuen Gütesiegels. Manuela Fischer, Projektmanagerin „Reisen für Alle“, Jane Unger vom Stadtmuseum und Katharina Brederlow von der Stadt Halle bei der Übergabe des neuen Gütesiegels.
Foto: Jana Keller Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder)
Von Jana Keller

Das Stadtmuseum Halle setzt auf Barrierefreiheit – bereits seit zehn Jahren beschäftige man sich vor Ort damit, offene Zugänge für alle zu schaffen, so Museumsdirektorin Jane Unger am 6. August inmitten der aktuellen Ausstellung „Geschichten, die fehlen“, die sich mit den Geschichten von Menschen mit Beeinträchtigungen befasst. Im Zusammenhang mit der Exposition sei man vermehrt mit beeinträchtigten Menschen ins Gespräch gekommen. Diese wollen vor dem Besuch einer kulturellen Einrichtung meist gern im Voraus wissen, was sie dort erwartet, um eventuelle Reisen bestmöglich planen zu können. 

Erstes Museum in Halle 

Auch aus diesem Grund hat das Stadtmuseum als erstes Museum in Halle von der Möglichkeit der Zertifizierung mit dem Gütesiegel „Reisen für Alle“ durch die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH Gebrauch gemacht. Mit diesem werden die Zugänge und Barrieren von touristisch interessanten Orten transparent gemacht – beispielsweise auf Tourismus-portalen oder den Webseiten der Institutionen. Am letzten Donnerstag erhielt das Stadtmuseum demnach das Gütesiegel „Barrierefreiheit geprüft“ von Manuela Fischer, Projektmanagerin von „Reisen für Alle“. Jane Unger und Katharina Brederlow, Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, nahmen es entgegen. Das Stadtmuseum sei ein tolles Haus für Menschen mit Beeinträchtigungen, so Fischer. Ziel des Projekts sei es, „barrierefreie Angebote regional so zu verdichten, dass wirklich alle Reisenden in Sachsen-Anhalt Reiselust ohne Grenzen erleben können.“ 

Komfortabel für alle

Dabei bemerkte Manuela Fischer auch, dass Barrierefreiheit ein Thema sei, das alle Menschen angeht. Immerhin sei es für zehn Prozent der Bevölkerung unverzichtbar, für 30 Prozent hilfreich und für ganze 100 Prozent zumindest komfortabel. Das Stadtmuseum selbst sei dabei teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer, Menschen mit Hörbehinderung, Gehörlose, Sehbehinderte sowie auch für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen. Für alle diese Gruppen seien Angebote vorhanden – nicht zu 100 Prozent, aber doch zu 50, wobei das Angebot noch erweitert werden soll. Beispiele sind die vorhandenen Aufzüge, Leitlinien auf dem Boden für Sehbehinderte, der Zugang für Assistenzhunde, leicht verständliche Texte und das geschulte Personal. Diese Umstände wurden von speziell geschulten Experten vor Ort geprüft. Das so entstandene Qualitätssiegel gilt nun für drei Jahre. 

Teilhabe 

Katharina Brederlow freut sich über das Zertifikat, denn die „gleichberechtigte Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen ist eine zentrale Zielstellung und Querschnittsaufgabe der Stadtentwicklung“. Jane Unger ist in diesem Zusammenhang darum bemüht, das gesamte Museumsnetzwerk Halle dazu zu bewegen, sich zertifizieren zu lassen, um mehr Transparenz in der Stadt zu erhalten. Einige andere touristische Einrichtungen haben sich bereits zertifizieren lassen: der Bergzoo, das Dorint Hotel und die Jugendherberge. Das Projekt „Reisen für Alle“ wird vom Land Sachsen-Anhalt gefördert. Wer nach barrierefreien Angeboten sucht, erhält Informationen ganz einfach im Internet  auf: www.reisen-fuer-alle.de. 

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