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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Blick zu den Sternen - Planetarium am Holzplatz im Bau >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 14.08.2020 um 15:36:57

Blick zu den Sternen - Planetarium am Holzplatz im Bau

Das neue Planetarium wird auch nach seiner Fertigstellung als Industriedenkmal erkennbar sein. Das neue Planetarium wird auch nach seiner Fertigstellung als Industriedenkmal erkennbar sein.
Foto: Jana Keller Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Halle (Jana Keller). Das neue Planetarium am Holzplatz, im ehemaligen Gasometer gelegen, nimmt langsam Gestalt an. Es gehöre zu einem der Schwerpunkte der aktuellen Stadtentwicklung, so Oberbürgermeister Bernd Wiegand bei der Besichtigung der Baustelle am 10. August. An Ort und Stelle soll ein komplett neues Stadtviertel entstehen. Begonnen habe man mit der Realisierung bereits, auch neben dem Planetarium − beispielsweise mit der neuen Schule am Holzplatz, dem Umbau des Salinemuseums und auch dem WUK Theater Quartier. Ein Naherholungs-, Kultur- und Bildungskosmos soll entstehen. 

Fertigstellung Ende 2021 geplant

Am Planetarium arbeitet man seit Januar 2019. Im vierten Quartal des Jahres 2021 ist die Fertigstellung geplant. Es wird das größte Planetarium Sachsen-Anhalts werden, so der Oberbürgermeister. Auf einer Beobachtungsterrasse werde man direkt in die Sterne schauen können. Die Kuppel, die auf das Gebäude gesetzt wird, ist eine Spezialanfertigung, hat einen Durchmesser von zwölf Metern, wiegt fünf Tonnen und kommt per Schwerlasttransport aus den USA. Sie besteht aus verschiedenen Paneelen, wird in Einzelteilen geliefert und nach und nach integriert.

Und natürlich werde es später auch einen barrierefreien Zugang zu den Weltraumbildern geben. Verschiedene Bildungskooperationen beispielsweise mit der Martin-Luther-Universität seien schon geplant, so der Oberbürgermeister. Am Ende soll ein Anziehungspunkt für Hallenser wie auch für Touristen entstehen. Darüber hinaus konnten viele weitere Partner gewonnen werden, fügte Dirk Schlesier, Leiter des Planetariums, hinzu, darunter das Mitteldeutsche Multimediazentrum, die Leopoldina und das Fraunhofer Institut. 

Planetarium und Sternwarte in einem

Denn auch wenn das Planetarium noch nicht fertiggestellt ist, arbeite man längst an den neuen Inhalten. Das Besondere an der neuen Einrichtung: Sie soll Planetarium und Sternwarte in einem werden. So werden die Sterne zu den Menschen gebracht – und das reell wie auch virtuell. Momentan ist zumindest die Fassade des Gebäudes fertiggestellt – natürlich unter Beachtung der Denkmalschutzauflagen, erklärte Christof Mumm, Mitarbeiter des Architekturbüros RKW Architektur + am vergangenen Montag bei der Baustellenbesichtigung. So könne das Gebäude nach wie vor als Industriedenkmal erkannt werden. 

Barrierefreier Zugang am Haupteingang

Als Haupteingang ist ein dreigliedriger Zugang geplant, der auch barrierefrei gestaltet wird. Ist man dann in Zukunft einmal im Foyer, blickt man auch sofort auf den Fahrstuhl, der bis zur Dachterrasse fährt. Direkt darüber werden die Besucher später einmal von einem echten Kunstwerk am Bau begrüßt: Etienne Dietzels Arbeit „As far as the eyes can see“ wurde diesbezüglich beim eigens ausgeschriebenen Wettbewerb „Kunst am Bau“ der Stadt zum Sieger gekürt. Zum Kunstwerk: In einem Regal aus Stahlblechen sollen auf 25 Lagen 6 000 Bücher eingereiht werden. Dies entspricht etwa der Anzahl der mit bloßem Auge sichtbaren Sterne am nächtlichen Himmel. Rechts vom Fahrstuhl wird der Kassenbereich entstehen.   

Ein Sternencafé 

Beim weiteren Rundgang erklärten Mumm und Schlesier, dass planmäßig einmal 110 Menschen im Kuppelsaal des Planetariums Platz finden sollen. Was die Gäste dort neben einem Blick in die Sterne erwartet? Natürlich 3D-Bild sowie -Sound. Ein Sternencafé vor Ort soll zudem die gastronomischen Wünsche der Besucher erfüllen. 

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