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Wochenspiegel > Halle (Saale) > „Schicksal Treuhand/Treuhand Schicksale“: 30 Jahre Deutsche Einheit >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 11.09.2020 um 15:18:56

„Schicksal Treuhand/Treuhand Schicksale“: 30 Jahre Deutsche Einheit

Jan Korte (MdB und Mitglied des Vorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung) wird die Wanderausstellung „Schicksal Treuhand/Treuhand Schicksale“ mit OB Armin Schenk eröffnen. Jan Korte (MdB und Mitglied des Vorstands der Rosa-Luxemburg-Stiftung) wird die Wanderausstellung „Schicksal Treuhand/Treuhand Schicksale“ mit OB Armin Schenk eröffnen.
Foto: RL-Stiftung Galerie (1 Bild)
Rosa Luxemburg Wanderausstellung kommt nach Bitterfeld... die Ausstellung zeigt Lebensgeschichten als Folgen der Treuhand-Arbeit.

Bitterfeld (ts).
Am Freitag, den 11. September findet im Metall-Labor im Chemiepark, in der Zörbiger Straße 21c, um 17:00 Uhr die Vernissage zur Wanderaustellung: „Schicksal Treuhand/Treuhand Schicksale“ mit Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk und dem Bundestagsabgeordneten Jan Korte, statt. Die Ausstellung zeigt Lebensgeschichten als Folgen der Treuhand-Arbeit im Osten Deutschlands. Im Zentrum der Schau an der Europa-Universität Viadrina stehen Ostdeutsche, die die Folgen der Treuhandpolitik erlebten. In der Wanderausstellung lässt die Rosa-Luxemburg-Stiftung ZeitzeugInnen zu Wort kommen, deren Lebensgeschichten durch das Agieren der Treuhandanstalt unmittelbar beeinflusst wurden.

Sie waren zur Wendezeit beispielsweise Schlosser auf der Neptunwerft Rostock, Kranführerin im Stahlwerk Riesa, Maurer im Chemiekombinat Buna, Kumpel im Kaliwerk Bischofferode oder Fernsehelektronikerin in Oberschöneweide. Die Wanderausstellung der Rosa Luxemburg Stiftung ist im Bitterfelder Metall-Labor vom 11. bis 18. September zu sehen. Jan Korte wird die Ausstellung eröffnen: "Als Mitglied im Vorstand der Rosa-Luxemburg-Stiftung habe ich den Vorschlag gemacht, die dass wir als Stiftung die Treuhand zum Thema machen sollten.

Und das mit einem Fokus auf die Einzelschicksale und die Erlebnisse der betroffenen Menschen, die die Abwicklung oder Umwandlung ihrer Betriebe direkt miterlebt haben. Aus den sehr persönlichen Berichten von Zeitzeuginnen und -zeugen ist diese Wanderausstellung entstanden, die schon in vielen Orten auf eine große Resonanz gestoßen ist. Und ich freue mich sehr darüber, dass es gemeinsam mit Matthias Schindler von der Wohnstättengenossenschaft Bitterfeld-Wolfen gelungen ist, die Ausstellung auch hier in meinem Wahlkreis zu zeigen", so Korte über die Wanderausstellung.

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