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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 14.09.2020 um 15:09:38

Barrierefrei in Händels Geburtshaus - neuer Zentraleingang des Händel-Hauses eingeweiht

Von links nach rechts: Johann-Christian Fromme,  Judith Marquardt, Rainer Robra  und Clemens Birnbaum bei der offiziellen Einweihung des neuen Eingangs. Von links nach rechts: Johann-Christian Fromme, Judith Marquardt, Rainer Robra und Clemens Birnbaum bei der offiziellen Einweihung des neuen Eingangs.
Foto: Jana Keller Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder)
Halle (Jana Keller). Das Händel-Haus in der Großen Nikolaistraße 5 hat einen neuen zentralen Zugang und ist damit nun von der Straße aus barrierefrei zugänglich. Besucher können das Haus also erstmals ebenerdig betreten und die Ausstellungsbereiche sowie den Kammermusiksaal mittels Hublift erreichen, den Clemens Birnbaum, Direktor der Stiftung Händel-Haus, inzwischen als „fliegenden Teppich“ bezeichnet. Der neue Eingang macht dank der großen Glastür zudem besonders darauf aufmerksam, dass es sich bei Händels Geburtshaus um ein öffentliches Gebäude handelt, in dem Besucher willkommen sind. 

Kulturerbe Händel-Haus

Hintergrund der neuen Eingangssituation ist die Umsetzung des EFRE-Kulturerbeprogramms. So nahm die Stiftung Händel-Haus im Jahr 2017 an einem Wettbewerb zur Verbesserung der Präsentation und Nutzung des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts teil. Ihr Beitrag wurde von einem Expertengremium mit ausgewählt, woraufhin Staats- und Kulturminister Rainer Robra der Stiftung am 3. Mai 2018 den entsprechenden Förderbescheid übergab.    

Offizielle Eröffnung am 3. September

Und auch am 3. September 2020 bei der offiziellen Eröffnung des neuen Eingangs – nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit – war der Staats- und Kulturminister zugegen, genauso wie Judith Marquardt, die Beigeordnete für Kultur und Sport der Stadt Halle, Johann-Christian Fromme, der Architekt des Projektes, und natürlich Clemens Birnbaum. Gemeinsam durchschnitten sie das rote Band vor dem neuen Eingang. Der alte Einlass bleibt aber natürlich bestehen – so könne man Ein- und Auslässe auch in Corona-Zeiten besser kontrollieren. Rainer Robra war die Teilnahme an dem Termin wegen der Pandemie besonders wichtig, da man gerade jetzt ein Signal setzen solle, um die Wichtigkeit der Kultur zu unterstreichen. Das Händel-Haus in diesem Zusammenhang barrierefrei zugänglich zu machen, sei schon lange ein Ziel gewesen, um den Tourismus in Sachsen-Anhalt zu fördern. Judith Marquardt bezeichnete das Händel-Haus darüber hinaus als das Zentrum der Händel-Pflege. Touristen aus aller Welt kämen nach Halle, nur um das Geburtshaus des Meisters zu besuchen. 

Ehemaliges Erscheinungsbild

Durch den neuen Eingang wurde des Weiteren ein denkmalpflegerisches Ziel erreicht, denn erst in den 1930er Jahren wurde die historische Hofdurchfahrt mit Rundbogen überhaupt erst vom damaligen Besitzer des Hauses verschlossen. Mit der neuen Eingangssituation wurde also das äußere Erscheinungsbild des Hauses wiederhergestellt, wie es in einer erhaltenen Abbildung aus dem Jahr 1859 zu sehen ist. Das Haus wurde quasi in seinen Urzustand zurückversetzt, so Clemens Birnbaum am 3. September. Hauptexponat der Stiftung Händel-Haus sei schließlich das Haus selbst – das sollte man auch ausnutzen.    

Denkmalpflege und historischer Kontext

Natürlich musste bei alledem die Denkmalpflege beachtet werden, um den historischen Kontext zu bewahren, berichtete Architekt Johann-Christian Fromme. Man hat besonders aufmerksam gearbeitet, Bauforscher haben die alten Zustände erfasst und die Einbruch- und Brandmeldeanlage wurde angepasst. Das denkmalgeschützte Haus ist damit nun zumindest zu 80 Prozent selbstständig barrierefrei zugänglich, erklärte Birnbaum zum Abschluss. 

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