Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv
MZ Immobilien

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Halle (Saale) > Zukunftsbahnhof Halle (Saale) >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 23.09.2020 um 10:45:31

Zukunftsbahnhof Halle (Saale)

Karsten Kammler (rechts),  Leiter des Bahnhofsmanagements Halle, bewegte mit den Handwerkern die ersten Steine, um Platz für das neue Fahrradparkhaus zu schaffen. Karsten Kammler (rechts), Leiter des Bahnhofsmanagements Halle, bewegte mit den Handwerkern die ersten Steine, um Platz für das neue Fahrradparkhaus zu schaffen.
Foto: Jana Keller Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Halle (Jana Keller). Der Hauptbahnhof Halle richtet den Blick in die Zukunft und arbeitet deshalb an nachhaltigen und smarten Angeboten für alle Reisenden. So sollen diese ihre Fahrräder sicher abstellen können, sich auf dem Bahnhof und auch darüber hinaus gut zurechtfinden sowie digitale Services nutzen können. Zum Baubeginn eines neuen Fahrradparkhauses auf dem Hans-Dietrich-Genscher-Platz am 14. September hat die Deutsche Bahn umfassend über ihre neuen Projekte vor Ort informiert.

Neuerungen geplant

Dass der Hauptbahnhof der Saalestadt frühzeitig mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung aufwarten kann, liegt daran, dass er zu den bundesweit 16 Zukunftsbahnhöfen gehört, an denen die DB neue Konzepte und Services testet, um die Zufriedenheit der Besucher zu erhöhen. Werden die Neuerungen gut angenommen, können sie auf andere Bahnhöfe ausgeweitet werden. Man hätte Glück gehabt, dass ausgerechnet Halle als Zukunftsbahnhof ausgewählt wurde, so Karsten Kammler, Leiter des Bahnhofsmanagements in Halle, beim Pressegespräch. So konnte man schon vielerorts die neue Wegeleitung implementieren, die es Besuchern erleichtern soll, beispielsweise Toiletten, Gastronomie-Angebote oder auch die Gleise zu finden. Weiterhin sind neue Sitzbereiche geplant, eine neue Beleuchtung sowie eine neue DB-Information.

Pilotnutzer gesucht

Die beiden neuen automatisierten Fahrradtürme, die zurzeit direkt vor dem Bahnhof entstehen und Platz für zwölf Räder bieten, sollen dazu dienen, Fahrräder und E-Bikes sicher, komfortabel und wettergeschützt abzustellen. Auch Helm und Gepäck lassen sich verstauen. Die Räder werden per Aufzugstechnik übereinander gelagert. Momentan handelt es sich dabei noch um ein Pilotprojekt, entwickelt vom Schweizer Unternehmen V-Locker. Ab Oktober lädt die Deutsche Bahn interessierte Bürger zum Testen des neuen Systems ein. Für einen Zeitraum von sechs Wochen wird dabei eine Test-Gebühr von 20 Euro erhoben. 

Alle Informationen und die Möglichkeit zur Registrierung sind zu finden auf der Internetseite www.v-locker.ch/pilotnutzer/DBHalle. Nach der Auswertung der ersten Ergebnisse ist ab Anfang 2021 der Regelbetrieb geplant. Die Anzahl der Abstellplätze kann dabei in Absprache mit der Stadt erweitert werden. Neben den Fahrradtürmen soll darüber hinaus eine Reparatursäule  mit Werkzeug, Luftpumpe und mehr entstehen.

Eine virtuelle Rallye

Um sich die Wartezeit am Bahnhof zu verkürzen, wartet aktuell bereits ein besonderes digitales Angebot auf Reisende. Denn eine virtuelle Umwelt-Rallye erlaubt es, spielerisch den Bahnhof zu erkunden. So sind an fünf Standorten QR-Codes auf Plakaten zu finden, die sich mit dem Smartphone scannen lassen und die Stationen der Tour öffnen. Durch Augmented-Reality-Technologie kann man so in grüne Miniaturwelten eintauchen und mehr über umweltfreundliche Maßnahmen am Bahnhof erfahren. Die Idee stammt von den Start-ups „A.Muse“ und „Prefrontal Cortex“ aus Halle. Zusätzlich startet die Deutsche Bahn weitere nachhaltige Services vor Ort. So sind zwei Solarbänke vor dem Bahnhofsgebäude entstanden, auf denen Reisende und Besucher eine kurze Pause einlegen und dabei kostenlos ihre mobilen Geräte aufladen können. 

Zudem gibt es die App „Too Good To Go“, mit der man Lebensmittel vor dem Wegwerfen retten kann. Interessierte können übrig gebliebene Lebensmittel über die App bestellten und sie dann kurz vor Ladenschluss in teilnehmenden Geschäften kaufen. Le Crobag und das Backwerk machen schon mit. Karsten Kammler aber hofft, bis zu 80 Prozent der Händler am Bahnhof zur Teilnahme überzeugen zu können. Insgesamt investiert die Deutsche Bahn etwa 900 000 Euro in die neuen nachhaltigen und smarten Services des Zukunftsbahnhofs Halle. 

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
"HallunkenCon 2020": Geschichten von Drachen, Helden und ihren Holden Der Verein Würfelpech ist für seine Spielleidenschaft ohne Bildschirm bekannt. Einmal im Jahr organisiert er einen ganz besonderen...
Anzeige
Globus Halle
Corona - Die aktuelle Lage in Halle (23. Oktober, 14 Uhr) Corona - Die aktuelle Lage in Halle (23. Oktober, 14 Uhr) Aus der heutigen Pressekonferenz der Stadt Halle ...
Anzeige
Karneval in der Corona-Krise - Landespräsident spricht im Sachsen-Anhalt Podcast über die aktuelle Situation Karneval in der Corona-Krise - Landespräsident spricht im Sachsen-Anhalt Podcast über die aktuelle Situation Die Karnevalssession 2020/21 steht in Sachsen-Anhalt unter keinem guten Stern. Durch die Corona-Pandemie stecken die Jecken in der „Narrantäne“...
Anzeige
Unser Land