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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 02.10.2020 um 16:14:19

Interkulturelle Projektwoche - 23 Nationen vereint in der KGS Wilhelm von Humboldt

Schüler der siebten Klasse der Kooperativen Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt“ bei einer Runde „Identitätsbingo“ auf der Suche nach persönlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Schüler der siebten Klasse der Kooperativen Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt“ bei einer Runde „Identitätsbingo“ auf der Suche nach persönlichen Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
Foto: Jana Keller Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Von Jana Keller

Vom 27. September bis zum 4. Oktober 2020 fand bundesweit die Interkulturelle Woche statt. Die Kooperative Gesamtschule „Wilhelm von Humboldt“ in Halle-Neustadt nahm die Idee auf und veranstaltete vom 28. September bis zum 2. Oktober eine selbst organisierte Interkulturelle Projektwoche. Das Leben in kultureller Vielfalt als etwas Alltägliches zu erkennen, Neugier und Offenheit für Fremdes und Unbekanntes zu wecken – das haben sich die Lehrer und Schüler der Schule zur Aufgabe gemacht.   

Lehrplankonform

Zwei Interkulturelle Tage gab es in der Vergangenheit bereits an der KGS „Wilhelm von Humboldt“, der dritte war für den 3. April 2020 geplant. Natürlich machte Corona diesem einen Strich durch die Rechnung. Doch komplett ausfallen lassen wollte man den Kulturaustausch nicht – immerhin lernen zahlreiche Schüler mit Migrationshintergrund an der Schule. 23 verschiedene Nationen werden hier vereint. Um diesem Umstand gerecht zu werden, wurde der Projekttag auf Ende September/Anfang Oktober verlegt und kurzum auf eine Woche ausgeweitet. Der Unterricht fiel dabei natürlich nicht aus. Vielmehr führten die einzelnen Klassen zu bestimmten Zeiten lehrplankonforme Projekte durch, während an anderer Stelle der Unterricht ganz normal verlief.

Netzwerk aus Partnern 

Zum Zweck der erfolgreichen Durchführung der Projekte konnten zahlreiche Partner gewonnen werden, darunter das Netzwerk für Demokratie und Courage, der Friedenskreis Halle, GoEurope, die Freunde Baschkortostans, die Deutsch-Französische Gesellschaft und das Mehrgenerationenhaus Pusteblume. Sogar Hendrik Lange, Mitglied des Stadtrats und Landtagsabgeordneter, war am 28. September vor Ort und berichtete über europäische Themen in Stadt- und Landrat. Die Idee zur Interkulturellen Woche kam von Cornelia Adam, der Didaktischen Leiterin der Schule, um sich als Schule ohne Rassismus, als Schule mit Courage zu präsentieren. Über den Tellerrand hinauszublicken sei die zentrale Aufgabe vor Ort, bestätige auch Schulleiterin Kerstin Ackermann. Hilfreich dabei sei gewesen, dass die Experten der Netzwerkpartner den Kindern die nötigen Inhalte am besten näherbringen konnten.

Von der fünften bis zur elften Klasse

Alle Klassen von der fünften bis zur elften beteiligten sich mit einzelnen Projekten am Geschehen. So waren die Kleinsten mit einem Mut-Ich-Projekt beschäftigt, bei dem sie herausfinden sollten, was sie wütend und was sie mutig machte. Ebenso sollten Strategien zur anschließenden Beruhigung gefunden werden. Die sechsten Klassen wiederum stellten ihre eigenen Kulturen, Sprachen, Religionen und auch Speisen vor und lernten die der anderen in einer Europarallye kennen. Die älteren Schüler der neunten Klassen dagegen führten das Planspiel „Next Level Europe – Energie und Klima“ durch. Alle Projekte sollen helfen, einander besser kennenzulernen und die gemeinsame Vielfalt zu feiern.     

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