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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 07.10.2020 um 18:06:02

Gedenken zum Jahrestag des Attentats

Mit Kreide werden Strich-Menschen in der ganzen Stadt entstehen − eine bunte Menschenkette als Zeichen der Solidarität. Mit Kreide werden Strich-Menschen in der ganzen Stadt entstehen − eine bunte Menschenkette als Zeichen der Solidarität.
Foto: Lamsa
Am 9. Oktober 2020 jährt sich der Tag des Anschlags auf die Synagoge und den Kiez-Döner in Halle. Bei verschiedenen Veranstaltungen in der Stadt laden kann der Opfer und Betroffenen an diesem Tag gedacht werden.

Halle (red)
. Am 9. Oktober jährt sich zum ersten Mal der Tag des Anschlags auf die Synagoge und den Kiez-Döner in Halle. Die Stadt, das Land Sachsen-Anhalt und die Jüdische Gemeinde gedenken der Opfer unter anderem am 9. Oktober um 17 Uhr in der Konzerthalle Ulrichskirche. 

Aufgrund der Corona-Pandemie können nur geladene Gäste teilnehmen. Deshalb wird das Gedenken in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Rundfunk aus der Ulrichskirche übertragen und ist in zahlreichen Einrichtungen zu sehen.  Eine Anmeldung bei Besuch der Einrichtungen ist notwendig unter der Nummer (0345) 221 41 12 oder per E-Mail an: gedenken@halle.de. Der Personalausweis ist anschließend mitzubringen.

Bunte Menschenkette

An anderer Stelle wird mit einer bunten Menschenkette ein solidarisches Zeichen für Halle gesetzt. Der Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. ruft gemeinsam mit der Stiftung Bürger für Bürger und dem Verband der Migrantenorganisationen Halle e. V. (VeMo) alle Menschen zur Beteiligung auf. Die Partner und Akteure malen „Strich-Menschen“ mit bunten Kreiden auf den Gehweg. So sollen in der ganzen Stadt viele Ketten aus Kreidestrich-Menschen entstehen. Jeder kann mitmachen, wo er gerade ist.

„Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“ und der Mobile Opferberatung bei Miteinander e. V. rufen ebenfalls zum Erinnern und zur Solidarität mit den Überlebenden und Betroffenen des Anschlags auf. Auf dem Steintor-Campus und im Veranstaltungsraum Blech  Am Steintor 19 stellen die beiden Organisationen vom 9. bis zum 11. Oktober Audios, Videos und Texte aus, in denen Überlebende und Betroffenen des Anschlags zu Wort kommen. Sie rufen dazu auf, an Jana L. und Kevin S. zu erinnern. Es wird auf dem Steintor-Campus auch die Möglichkeit geben, die Gedenkminuten um 12.01 Uhr zu verbringen und ins Gespräch zu kommen. 

Schweigeminuten

Unmittelbar nach dem Geläut wird der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer, ein Friedensgebet in der halleschen Marktkirche „Unser lieben Frauen“ halten. Im Anschluss ist Gelegenheit, um in Gesprächen das persönliche Erleben der Gewalttat zu thematisieren

Keine Demonstration 
Die Veranstalter weisen darauf hin, dass der Jahrestag auf den Beginn des Schabbat am Freitagabend fällt. Eine gemeinsame Demonstration wird es nicht geben. Der „Raum der Erinnerung und Solidarität“ und der Steintor-Campus sollen eine Anlaufstelle für Menschen sein, die ihre Anteilnahme und Solidarität ausdrücken wollen. Die Ausstellung wird durch Absolventen der Kunsthochschule Burg gestaltet. 

Polizeiliche Maßnahmen

Zum Gedenken an die Opfer des Anschlages vom 9.Oktober 2019 werden am Freitag im Stadtgebiet von Halle mehrere Veranstaltungen stattfinden. In dem Zusammenhang wird die Polizei gemeinsam mit der Stadt Halle (Saale) eine Vielzahl von erforderlichen Maßnahmen durchführen, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten sowie diese Veranstaltungen zu schützen.

So u.a. wird es in der Humboldtstraße, der Schillerstraße, einem Teil der Ludwig-Wucherer-Straße sowie angrenzenden Straßen zu Sperrmaßnahmen kommen. Zeitweise werden auch Sperrmaßnahmen im Innenstadtbereich erforderlich werden. In einem Teil der Straßen wird es am 9.Oktober von 7 Uhr bis 17 Uhr nicht möglich sein, Fahrzeuge zu parken. Hier gilt absolutes Halteverbot. Entsprechende Beschilderungen, welche darauf hinweisen, sind bereits jetzt schon aufgestellt.

Im Laufe des Tages wird es rund um die Veranstaltungsorte zeitweise auch zu Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs sowie des öffentlichen Personen- und Nahverkehrs kommen. Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer, welche nicht unbedingt ihr Fahrzeug nutzen müssen, es am 9.Oktober 2020 stehen zu lassen. Die Polizei bittet die Bevölkerung sowie ihre Besucher um Verständnis, für alle Maßnahmen, die durchgeführt werden müssen.

Bürgertelefon der Polizei

Am 9.Oktober 2020 ab 10 Uhr hat die Polizei unter der Telefonnummer 0345/ 224 1368 ein Bürgertelefon geschalten. Hier können Anliegen, die im Zusammenhang mit  den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen des Tages stehen, angebracht  werden.

Darüber hinaus wird die Polizeiinspektion Halle (Saale) auch über ihren Twitter-Account: @Polizei_HAL zu den Einsatz- und Sperrmaßnahmen berichten.
 

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