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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 23.10.2020 um 10:16:43

Kopfsteinpflaster ade zwischen Ostrau und Drobitz

Gemeinschaftlich zerschnitten Martin Voigtsberger, Hartmut Handschak, Frank Bommersbach,  Michael Dubberke und Sven Hiemer vom Straßenverkehrsamt des Saalekreises das Band. Gemeinschaftlich zerschnitten Martin Voigtsberger, Hartmut Handschak, Frank Bommersbach, Michael Dubberke und Sven Hiemer vom Straßenverkehrsamt des Saalekreises das Band.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (1 Bild)
Zwischen Ostrau und Drobitz wurde in nur zweimonatiger Bauzeit die Straße erneuert und im Oktober freigegeben. Auf der 1 750 Meter langen Strecke kam eine innovative Sanierungsmethode zum Einsatz.

Von Kerstin Eschke


Glasfaser ist bekannt für schnelles Internet. Dass sich mit dem Material auch schnell und kostengünstig Straßen sanieren lassen, ist weniger bekannt. Die Methode kam bei der Erneuerung der Kreisstraße 2133 zwischen Ostrau und Drobitz zum Einsatz. Seit gut zwei Wochen heißt es dort wieder: Freie Fahrt! Die Straße wurde feierlich freigegeben   durch Landrat Hartmut Handschak (parteilos), Frank Bommersbach, CDU-Landtagsmitglied, Michael Dubberke, SPD-Kreistagsmitglied, und Martin Voigtsberger, Bauleiter der bauausführenden Kemna Bau. 

Knapp zwei Monate wurde auf dem 1 750 Meter langen Straßenabschnitt gebaut. Der Landkreis investierte in die Erneuerung rund  400 000 Euro. „Mit der Sanierung der Straße haben wir heute wieder einen Beitrag für eine bessere Infrastruktur im Saalekreis geleistet, über den sich die Einwohner sicher ebenso freuen wie die Besucher des wunderschönen Schlosses und Parks in Ostrau“, betonte Hartmut Handschak. Er zeigte sich auch glücklich über die neu gepflanzten Bäume, denn so bleibt der  Allee-Charakter der Straße erhalten. 

Vorausgegangen war den Bauarbeiten ein jahrelanger Einsatz der Abgeordneten Bommersbach und Dubberke. Diese zeigten sich bei der Straßenfreigabe zufrieden, aber nicht am Ende ihres Einsatzes. Denn die Sanierung weiterer Straßen muss folgen. Als Beispiel nannten sie die aus Pflastersteinen bestehende Holperstrecke nach Kütten. Ordentliche Straßen sind wichtig für die Infrastruktur im  ländlichen Raum. Sie machen neben vielen anderen Faktoren eine lebenswerte Heimat aus.

Bei der Erneuerung der Kreisstraße kam eine moderne Sanierungsmethode zum Einsatz. Sie erhöht die Haltbarkeit des Straßenbelages. Der Chef der Baufirma Kemna, Christian Scholz, erklärte die innovative Technik, bei der die Straße sozusagen laminiert wird: „Ein Glasfasergewebe wird auf das alte Pflaster aufgelegt. Darauf wird die Asphaltdecke gebracht.“ Das funktionierte, weil die Pflasterung noch fest war und keine großen Schäden aufwies. 

Für die Sanierung weiterer Straßen würde der Saalekreis bis zum Jahr 2025 circa 3,6 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt erhalten. Das sahen die ursprünglichen Planungen im Förderprogramm des kommunalen Straßenbaus vor. Jedoch verwarf das Land im November des vergangenen Jahres seine Planungen zur Fortführung des Straßenbauförderprogramms. Deshalb bekommt  der Landkreis Saalekreis in diesem und im nächsten Jahr jeweils 1,6 Millionen Euro. Damit war der Saalekreis gezwungen, seine Haushaltsplanungen zu überarbeiten.

Der Landkreis ist für rund 350 Kilometer Kreisstraßen verantwortlich. Davon gelten rund 200 Kilometer als sanierungswürdig. Nach Aussagen des Landkreises kann ohne die Fördergelder des Landes Sachsen-Anhalt der Saalekreis diese Aufgabe nicht bewältigen.

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