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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 03.12.2020 um 13:27:33

Corona-Ticker - Die aktuelle Lage in Halle

Aktuelles zur Corona-Situation in Halle. Aktuelles zur Corona-Situation in Halle.
Foto: Kerstin Eschke
Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 3. Dezember

Die Inzidenz in Halle hat den Wert von 90 überschritten und liegt nun bei 91,48. Heute gibt es 42 Neuinfektionen, insgesamt sind 373 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Ein weiterer Todesfall ist zu beklagen: eine 94-jährige Frau, die in einem Seniorenheim verstorben ist. Die in den Gemeinschaftseinrichtungen begonnene Schnelltestoffensive wurde gestern fortgeführt, 215 Personen wurden getestet, vier Tests waren postitiv, die nun bestätigt werden müssen. Der Oberbürgermeister bat erneut, unnötige Kontakte zu reduzieren und sich nicht zu lange mit anderen in geschlossenen Räumen aufzuhalten, wenn dies vermeidbar ist.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 2. Dezember

Mit 33 Neuinfektionen gibt es aktuell 366 mit dem Coronavirus infizierte Personen in der Stadt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 86,90. Neue Infektionen kommen aus dem privaten und beruflichen Umfeld, darunter Flughafen, Polizei, Lebensmittelbranche und Uniklinik, aus dem Alten- und Pflegebereich sowie aus Gemeinschaftseinrichtungen.

Bei der gestern begonnenen Schnelltestoffensive in den Gemeinschaftseinrichtungen wurden 738 Tests durchgeführt, 35 davon nicht eindeutig und 12 positiv, welche nun per PCR-Test bestätigt bzw. überprüft werden müssen. Elf Personen haben den Test verweigert, einige sind aus verschiedenen Gründen nicht erschienen. Insgesamt konnten 95 der geplanten Testungen nicht durchgeführt werden. Die Testoffensive wird in den kommenden Tagen fortgeführt.

Mit Blick auf die Infektionszahlen in Leipzig und im Umland wird es in Halle keine Erlaubnis für Glühwein to go geben, so der Oberbürgermeister. Wenn die Inzidenz in der Stadt über 100 steigen sollte, sei sogar ein generelles Alkoholverkaufsverbot zwischen 22 und 6 Uhr möglich.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 1. Dezember

Aktuell sind in der Stadt Halle 383 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das ist ein neuer Höchstwert. 36 davon sind Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 84,82. Die neuen Fälle stammen aus dem privaten und beruflichen Umfeld, darunter die Automobilindustrie, der Justizsektor und die Bahnhofsmission, aus dem medizinischen Sektor, darunter Elisabeth Krankenhaus und Bergmannstrost, sowie aus Gemeinschaftseinrichtungen.

Aufgrund der seit heute neuen Quarantäneregeln für Kohorten wird mit einer Schnelltestoffensive in den Gemeinschaftseinrichtungen begonnen. Betroffene in elf Einrichtungen werden heute getestet. Ist der Antigen-Schnelltest negativ, können sie wieder am Unterricht teilnehmen. Gestern gab es fünf Maskenverstöße in der Innenstadt. Der Trainingsbetrieb im Freien im Bereich Kinder- und Jugendsport ist mit maximal fünf Personen möglich – Trainer inklusive, betonte der Oberbürgermeister.

Imbissstände des Wochenmarktes auf dem Marktplatz wurden heute geschlossen, weil die Abstände nicht eingehalten werden könnten, so der OB. Diese hätten nun die Möglichkeit, auf den Hallmarkt auszuweichen.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 30. November


Am heutigen Montag gilt mit 25 Neuinfektionen die Inzidenzzahl von 83,58 – der Wert ist leicht zurückgegangen. Insgesamt sind 347 Menschen in der Stadt infiziert. Ein neuer Todesfall ist zu beklagen. So ist am Samstag eine 69-jährige Frau im Bergmannstrost verstorben. Die neuen Infektionen lassen sich unter anderem auf private und berufliche Kontakte zurückführen. Zudem sind drei Altenpflegeeinrichtungen betroffen, darunter das Paul-Riebeck-Stift und das Cura Seniorencentrum. Vier Fälle im medizinischen Sektor betreffen die Diakonie und die Uniklinik. Bei sieben Fällen in Gemeinschaftseinrichtungen sind die MLU, das Sportgymnasium und die Alpha Sprachschule Halle bertroffen.

Der Oberbürgermeister bittet alle Einwohner, sich mit den ab morgen geltenden neuen Regeln vertraut zu machen – vom Land sowie von der Stadt. Die neue Allgemeinverfügung der Stadt ist heute im Amtsblatt zu finden sowie auch auf halle.de. Laut den neuen Regeln des Landes gilt somit ab morgen auch die Maskenpflicht im Unterricht ab der siebten Klasse. Die Schüler haben diese Masken selbst mitzubringen, ein täglicher Wechsel wird empfohlen. Laut Eindämmungsverordnung des Landes sollen Kinder- und Jugendsport wieder möglich gemacht werden – dies solle jedoch im Freien geschehen, so der Oberbürgermeister. Turnhallen werden hierfür in der Stadt nicht geöffnet.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 27. November


Mit 27 Neuinfektionen gibt es aktuell 332 Infizierte in der Stadt. Der Inzidenzwert liegt wie gestern bei 82,33. Ein weiterer Todesfall ist zu verzeichnen: Dieser betrifft einen 83-jährigen Mann, der gestern im Bergmannstrost verstorben ist. 14 der neuen Infektionen lassen sich ins private Umfeld zurückverfolgen, vier in Alten- und Pflegeeinrichtungen, fünf in den medizinischen Sektor und vier in Schulen und Kitas. Das Gymnasium Thomas Müntzer hat am heutigen Tag aufgrund von zwei bekannten Infektionen für alle Schüler Home Schooling angeordnet, solange die Ermittlungen zu den Kontakten laufen. Gestern gab es 19 Maskenverstöße in der Stadt.

Der Pandemiestab hat gestern eine neue Allgemeinverfügung für Halle beschlossen. Diese tritt am Dienstag in Kraft und soll bis zum 15. Januar 2021 gelten. Am Montag wird sie im Amtsblatt erscheinen. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an den bekannten Orten in der Stadt von 8 bis 20 Uhr bleibt bestehen – sowie auch überall dort, wo ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Zu den Neuerungen: Infizierte haben sich ab sofort in eine zehntägige Quarantäne zu begeben. Nach frühestens neun Tagen erfolgt ein erneuter PCR-Test. Die Infizierten sind verpflichtet, ihre Kontaktpersonen zu informieren und diese dem Gesundheitsamt zu nennen. Diese Verdachtspersonen haben sich ebenfalls in eine zehntägige Quarantäne zu begeben und sich mit dem Fachbereich Gesundheit in Verbindung zu setzen. Ist ein Infizierter Mitglied einer Kohorte an Schulen oder Kitas, gilt zunächst eine fünftägige Quarantäne. Treten während dieser Zeit Symptome auf, gilt diese auch für alle Haushaltsmitglieder. Nach fünf Tagen dieser Verdachtsquarantäne erfolgt ein Antigen-Schnelltest durch den Fachbereich Gesundheit. Ist der Betreffende symptomfrei und negativ, endet die Quarantäne. Lehrer gehören hier nicht zur Kohorte, sie haben sich bei Symptomen unverzüglich beim Fachbereich Gesundheit zu melden.

Mit den neuen Bestimmungen folge man den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, so der Oberbürgermeister. Sie seien mit dem Bildungsministerium des Landes abgesprochen. Die Allgemeinverfügung hat zum Ziel, die Aufgaben der Betroffenen genau zu beschreiben. Eine schriftliche Bestätigung wird an die Personen geschickt, diese ist jedoch nicht nötig, um die Quarantäne anzutreten. Die Allgemeinverfügung ergänzt die Verordnungen des Landes, die heute noch beschlossen werden.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 26. November

Das Infektionsgeschehen in Halle bleibt diffus, so der Oberbürgermeister heute. Mit 31 Neuinfektionen gibt es aktuell 347 Infizierte in der Stadt – ein neuer Höchstwert. Auch die Inzidenz ist mit 82,33 so hoch wie nie. Neue Infektionen lassen sich in den privaten und beruflichen Bereich zurückverfolgen, darunter Stadtwerke und Elisabeth-Krankenhaus. Weiterhin gibt es positive Fälle in Alten- und Pflegeeinrichtungen, an Hochschulen sowie in Schulen und Kitas.

Gestern gab es 15 Maskenverstöße in der Stadt. Der Oberbürgermeister begrüßt die neuen Beschlüsse und Verschärfungen von Bund und Ländern vom gestrigen Abend. Die Stadt bereitet diesbezüglich eine neue Allgemeinverfügung vor, die ab Dienstag gelten soll. Zum Feuerwerksverbot hat sich der OB bereits mit Ordnungskräften und Polizei in Verbindung gesetzt – für den Fall, dass das Land das Verbot auch umsetzt.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 25. November


Mit 28 Neuinfektionen am heutigen Mittwoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz leicht gesunken auf 79. Insgesamt gibt es aktuell 316 Infizierte in der Stadt. Die 28 Neuinfektionen lassen sich ins private sowie berufliche Umfeld sowie in Schulen und Kitas zurückverfolgen.

Die Schnelltest-Offensive am Universitätsklinikum hat insgesamt 38 positive Tests hervorgebracht – bei 26 Mitarbeitern und zwölf Patienten. Gestern gab es zehn Maskenverstöße in der Innenstadt, zudem werden immer öfter Verstöße in Ladengeschäften festgestellt. Der Oberbürgermeister betonte deshalb, dass die Geschäfte nur dann öffnen dürfen, wenn Abstands- und Quadratmeterregelungen auch eingehalten werden.  

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 24. November

Am heutigen Dienstag ist in der Stadt Halle ein weiterer Corona-Todesfall zu verzeichnen: Eine 93-jährige Frau ist gestern im Diakoniekrankenhaus verstorben. Insgesamt gibt es 33 Neuinfektionen, aktuell sind 311 Personen infiziert. Der Inzidenzwert hat mit 79,42 erneut einen neuen Höchstwert erreicht. Infektionsketten führen erneut ins private und berufliche Umfeld, in Alten- und Pflegeeinrichtungen, in medizinische Einrichtungen sowie in Gemeinschaftseinrichtungen. Der Oberbürgermeister betonte, Infizierte, die eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen, haben diese natürlich unverzüglich nach dem positiven Textergebnis zu informieren.

Gestern wurden 17 Maskenverstöße und sieben Verstöße in Geschäften festgestellt. Verschärfungen der Maßnahmen von Bund und Land sind bereits angekündigt. Eine neue Allgemeinverfügung der Stadt soll diesbezüglich am Montag im Amtsblatt veröffentlicht werden. Sonderregelungen, um Familienfeiern an den Festtage zu ermöglichen, begrüßt der Oberbürgermeister.   

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 23. November


Mit 28 Neuinfektionen am heutigen Montag liegt der Inzidenzwert in der Stadt bei 74,84 – es handelt sich um einen neuen Höchstwert. Die neuen Infektionen lassen sich in das private und berufliche Umfeld, in Hochschulen, Gemeinschaftseinrichtungen und Altenheime zurückverfolgen. Alle nicht zwingend notwendigen Kontakte sind weiterhin zu vermeiden.

Einen Weihnachtsmarkt werde es in diesem Jahr in Halle nicht geben, so der Oberbürgermeister heute. Vielmehr wird eine Ausstellung auf dem Markt aufgebaut, die eine weihnachtliche Atmosphäre verbreiten soll.  

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 20. November


Der Inzidenzwert an Infektionen am heutigen Tag ist leicht gesunken – mit 27 Neuinfektionen liegt er bei 71,52. Ein weiterer Todesfall ist zu verzeichnen – betroffen ist eine Bewohnerin der Pflegeeinrichtung am Böllberger Weg, die am Dienstag verstorben ist. Die 27 neuen Fälle führen ins private Umfeld, darunter auch eine Senioren-Begegnungsstätte, ins berufliche Umfeld, in die Hochschule und in Gemeinschaftseinrichtungen.

Bezüglich einer möglichen Quarantäne werden Tierhalter darum gebeten, sich auf den Ernstfall vorzubereiten. Bekannte, die das Tier bereits kennt, sollten organisiert werden, die im Falle einer Quarantäne beispielsweise mit diesem Gassi gehen können. So sei man nicht auf Fremde angewiesen, die eventuell Probleme mit dem Haustier haben könnten.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 19. November

23 neue Corona-Fälle am heutigen Tag lassen sich in den privaten sowie beruflichen Bereich, in Hochschulen sowie in Gemeinschaftseinrichtungen zurückverfolgen. Der Inzidenzwert in der Stadt liegt wie gestern bei 73,18. Zu den drei Rentnern, bei denen die Kontaktketten am gestrigen Tag noch nicht feststanden, bemerkte der Oberbürgermeister, eine Person hätte einen privaten Kontakt gehabt, eine Person könne sich nur an Kontakte beim Einkaufen erinnern und eine Person werde momentan aufgrund einer anderen Krankheit intensivmedizinisch behandelt.

Die neue Allgemeinverfügung der Stadt Halle ist seit heute in Kraft. So gelten ab sofort eindeutige Regeln für Infizierte und deren Kontaktpersonen. Sie alle haben sich unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben – auch ohne vorherige explizite Anordnung. Die Personen sind zudem verpflichtet, das Gesundheitsamt zu informieren. Die komplette Allgemeinverfügung ist auf www.halle.de zu finden.

Corona-Helden des Tages sind Design-Studenten der Burg, die das Webradio „Burgfunk“ gegründet haben. Auf burgfunk.de können sich Interessierte die spannenden Beiträge anhören. In der Kategorie „Engagiertestes Anliegen“ wurden die Studenten für das Projekt sogar mit dem GiebichenStein Designpreis ausgezeichnet.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 18. November


Die Corona-Infektionszahlen in Halle steigen langsam, aber stetig. Der Inzidenzwert liegt aufgrund von 29 Neuinfektionen am heutigen Tag bei 73,18 – ein neuer Höchstwert. Ausnahmen von der Eindämmungsverordnung des Landes werden deshalb in Zukunft nicht genehmigt werden. Alle nicht zwingend notwendigen Kontakte sind zu vermeiden, betonte der Oberbürgermeister. Die Zahl der Toten in der Stadt ist auf 18 gestiegen. So verstarb ein 91-jähriger Mann bereits am 15. November – heute hat man seinen Totenschein erhalten.  

Die 29 neuen Corona-Fälle haben unter anderem berufliche sowie private Hintergründe. Zudem sind Bewohner von Pflegeheimen, die Uniklinik und Gemeinschaftseinrichtungen betroffen. Bei drei Rentnern laufen die Ermittlungen noch, weil sich diese an keine spezifischen Kontakte erinnern können. Am gestrigen Tag gab es sieben Verstöße gegen die Maskenpflicht in der Innenstadt.

Um Alltagsprobleme in Verbindung mit Quarantänen bewältigen zu können, wies die Stadt auf den Freiwilligen-Dienst des Deutschen Roten Kreuzes hin. Wer pandemiebedingt Hilfe brauche, kann sich an die Helfer des DRK wenden und dort um Unterstützung bitten, wenn es beispielsweise um Einkäufe für den täglichen Bedarf geht. Der Freiwilligen-Dienst ist erreichbar unter der Rufnummer (0345) 279 53 25 10 und auch unter der Mobilfunk-Nummer (0176) 63 46 69 14. Informationen zum Freiwilligen-Dienst sind auch unter www.sachsen-anhalt.drk.de zu finden.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 17. November


Der Inzidenzwert der Infektionen in Halle hat heute zum ersten Mal die 70 überschritten, er liegt bei 70,27. 29 Personen sind im Krankenhaus, 14 werden auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt sind inzwischen 17 Tote in der Stadt zu beklagen – zwei 80-jährige Personen sind jeweils gestern Abend und heute Morgen verstorben. Insgesamt gibt es am heutigen Tag 22 Neuinfektionen. 

Zu den gestrigen Demos bemerkte der Oberbürgermeister, sie seien weitestgehend friedlich verlaufen – dafür bedankte er sich bei den Bürgern. In diesem Zusammenhang hat der dem städtischen Vermessungsamt heute den Auftrag gegeben, die für Versammlungen nutzbaren Flächen auf Marktplatz, Hallmarkt und Salzgrafenplatz amtlich festzustellen. Auch in Zukunft werde es bei Versammlungen Forderungen von Stadt und Gesundheitsamt geben, die es zu beachten gilt.

Die siebte Allgemeinverfügung der Stadt läuft morgen aus – deshalb wurde gestern die achte Verfügung beschlossen. Deren Ziele sind es, das Infektionsgeschehen auf eine Zahl unter 50 zu drücken, die Verhaltensweisen von Infizierten und Verdachtspersonen genau zu beschreiben, die Abläufe zwischen Gesundheitsamt und Infizierten bzw. Verdachtspersonen zu beschleunigen und den Fachbereich Gesundheit zu entlasten.

Die bereits geltenden Vorschriften zur Maskenpflicht in der Innenstadt bleiben bestehen – sie wurden auf die Zeit von 8 bis 20 Uhr konkretisiert. Weiterhin gelten sie, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Neue Regeln wurden für die häusliche Quarantäne eingeführt: Ist man infiziert, hat man sich sofort für 14 Tage in häusliche Quarantäne zu begeben. Frühestens nach zehn Tagen erfolgt dann ein neuer Test. Ist dieser negativ, endet die Quarantäne nach den ersten 14 Tagen, ist er positiv, wird sie um sieben Tage verlängert.

Die Infizierten sind verpflichtet, ihre Kontaktpersonen (enger Kontakt bei weniger als 1,5 Metern Abstand bzw. langer Kontakt in geschlossenen Räumen) zu informieren und diese dem Gesundheitsamt zu nennen. Die Kontaktpersonen – also Verdachtsfälle – haben sich ebenfalls in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben und müssen sich mit dem Fachbereich Gesundheit in Verbindung setzen. Ist ein Infizierter Mitglied einer Kohorte in Schule, Hort oder Kita, gilt eine 14-tägige Quarantäne für alle Mitglieder der Kohorte. Die Stadt formuliert damit klare Regeln – auch ohne dass ein schriftlicher Bescheid bei den Betroffenen angekommen sein muss. Die neue Allgemeinverfügung tritt am Donnerstag in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 30. Novembers. Mehr dazu auf www.halle.de.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 16. November


In Halle beträgt der Inzidenzwert an Infektionen am heutigen Montag 69,85, die Zahl der Intensivbehandlungen stieg auf 16 – in beiden Fällen handelt es sich dabei um neue Höchstwerte. Vor dem Hintergrund dieser immer weiter steigenden Zahlen bat der Oberbürgermeister die Bürger darum, alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte zu vermeiden.

Es gibt insgesamt 18 Neuinfektionen, die auf beruflichen Kontakte, in das private Umfeld und in Gemeinschaftseinrichtungen zurückverfolgt werden konnten. Betroffen sind unter anderem die Wohnungswirtschaft, die verarbeitenden Industrie und die Energiewirtschaft. Die weitere Akzeptanz der Schutzmaßnahmen sei von großer Bedeutung, so der Oberbürgermeister.

Zu den heute geplanten Demos in der Innenstadt bemerkte er, die vorgeschriebenen sieben Quadratmeter pro Person seien unbedingt einzuhalten. Andernfalls ist mit der Auflösung der Veranstaltungen zu rechnen – diese solle rechtzeitig, aber verhältnismäßig geschehen.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 13. November


Am 13. November um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Heute gibt es 31 Neuinfektionen in Halle – die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit bei 66,53. Damit ist der Wert ein wenig angestiegen. 21 der neuen Fälle haben private Hintergründe. Drei Fälle sind dem Infektionsgeschehen am Universitätsklinikum zuzuordnen. Vier Fälle betreffen das Cura-Seniorencentrum. Zwei Fälle haben berufliche Hintergründe – eine Person ist von einer Dienstreise nach Polen zurückgekehrt und ein Mitarbeiter einer wissenschaftlichen Einrichtung ist betroffen. Eine weitere Person wurde stationär aufgenommen und dabei getestet, die Ermittlungen laufen.

Aufgrund des Infektionsgeschehens an der Uniklinik werden nun alle Mitarbeiter Schnelltests unterzogen. Das Elisabeth-Krankenhaus hat zudem fünf Covid-Patienten aus der Uniklinik aufgenommen, um eine Entlastung für das UKH zu schaffen. Gestern wurde ein Bußgeldverfahren aufgrund der Maskenpflicht in der Innenstadt eingeleitet. Darüber hinaus gab es drei weitere Verstöße: zwei an Imbissen und einen in einem Waschsalon.

Zum Semesterstart an der Uni Halle bemerkte der Oberbürgermeister, dort würde bisher alles reibungslos verlaufen. Alle Studenten und Mitarbeiter verhalten sich sehr verantwortungsvoll. Das Semester wird als Hybridsemester gestaltet und bei den Präsenzveranstaltungen gelten strenge Hygieneregeln, darunter die Maskenpflicht.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 12. November


Am 12. November um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Heute gibt es 23 Neuinfektionen in Halle – die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit bei 65,70. Damit hat sich der Wert erneut verringert. Die Inzidenz ist seit etwa fünf Tagen relativ stabil, der Trend nach oben konnte also gestoppt werden. 16 der neuen Fälle haben private Hintergründe, sieben berufliche. Betroffen sind hier die Feuerwehr, die Deutsche Bahn, der Zoll, das Cura Seniorencentrum, die Stadtverwaltung und ein Call-Center. Weiterhin war ein Betroffener auf einer Dienstreise in der Schweiz.

Gestern wurden zehn Bußgeldverfahren aufgrund der Maskenpflicht in der Innenstadt eingeleitet. Die Quartierbüros im Norden, Osten und Süden der Stadt werden vorerst geschlossen – zum einen um Publikumsverkehr zu beschränken, zum anderen um die Mitarbeiter zu schützen.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 11. November

Am 11. November um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Heute gibt es 22 Neuinfektionen in Halle – die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit bei 67,36. Damit hat sich der Wert ein wenig verringert. Vier der neuen Fälle sind dem Infektionsgeschehen in der Uniklinik zuzuordnen. Sieben Fälle haben private Hintergründe. Ein Fall betrifft einen Reiserückkehrer. Ein Fall hat einen beruflichen Kontext – es handelt sich um einen Übersetzter. Acht weitere Personen sind bei Ärzten vorstellig geworden, hier liegen noch keine Nachverfolgungsergebnisse vor. Ein Fall betrifft das Cura Seniorencentrum.

Bezüglich der Testoffensive in Alten- und Pflegeheimen liegen alle Ergebnisse von 3239 Bewohnern sowie von 2325 Mitarbeitern vor. 18 positive Schnelltests werden weiterhin verzeichnet, bei 14 davon haben sich die Testergebnisse bereits bestätigt, sie alle beziehen sich auf Mitarbeiter. Die endgültigen Testergebnisse von vier per Schnelltest getesteten Bewohnern stehen noch aus.

Gestern wurden 21 Bußgeldverfahren aufgrund der Maskenpflicht in der Innenstadt eingeleitet. Zudem musste eine Menschenansammlung auf dem Marktplatz aufgelöst werden. Fitnessstudios dürfen zurzeit nicht öffnen – ausgenommen sind Individual- und Reha-Sport. Die Stadt will hierzu morgen um 18 Uhr eine Videokonferenz mit den Studiobetreibern durchführen. Anmeldungen an repraesentation@halle.de sind bis morgen um 15 Uhr möglich. Zum Weihnachtsmarkt bemerkte der Oberbürgermeister, er solle klein, aber fein werden. Einen Alkoholausschank wird es in diesem Jahr jedoch nicht geben.  

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 10. November


Am 10. November um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Heute gibt es 21 Neuinfektionen in Halle – die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit bei 67,78. Das ist weiterhin ein Höchstwert. Elf der neuen Fälle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen (das Christian-Wolff-Gymnasium, die Sportschulen Halle, die IGS am Steintor, die Saale-Schule, die Latina, die Sekundarschule am Fliederweg, die Kita Vier Jahreszeiten und die Grundschule Südstadt). Drei Fälle haben private, vier Fälle berufliche Hintergründe, darunter der Reha-Sport des SV Halle, eine Augenarztpraxis, die Arbeitsagentur und eine Fahrschule. Zwei Fälle betreffen Kliniken – die Uniklinik und das Krankenhaus Martha-Maria. Ein Fall betrifft das Cura Seniorencentrum am Lutherbogen.

Bezüglich der Testoffensive in Alten- und Pflegeheimen liegen die Ergebnisse von 2939 Bewohnern sowie von 2009 Mitarbeitern vor. 18 positive Schnelltests werden verzeichnet, bei zwei davon haben sich die Testergebnisse bereits bestätigt. Gestern wurden drei Bußgeldverfahren aufgrund der Maskenpflicht in der Innenstadt eingeleitet. Corona-Held des Tages ist Jonas Schütte von der Volksbühne am Kaulenberg. Mithilfe von Streaming-Abenden macht er es auch in der jetzigen Zeit möglich, Theater zu erleben.

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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 9. November


Am 9. November um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Heute gibt es 17 Neuinfektionen in Halle – die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit bei 67,78. Das ist ein neuer Höchstwert. Leider ist ein neuer Todesfall zu beklagen – eine Bewohnerin des Altenheims am Böllberger Weg ist verstorben. Sie hatte eine Patientenverfügung. Elf der neuen Fälle haben private, sechs Fälle berufliche Hintergründe, darunter die Baubranche, die Logistikbranche und das Statistische Landesamt. 

Gestern wurden keine Verstöße der Maskenpflicht in der Innenstadt festgestellt. Allerdings musste eine Personenansammlung auf den Passendorfer Wiesen aufgelöst werden. Einreisende aus Risikogebieten sind verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben und ihr Gesundheitsamt zu informieren. Der Oberbürgermeister verwies hierfür auf die Seite www.einreiseanmeldung.de.


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Aus der Pressekonferenz der Stadt Halle vom 6. November


Am 6. November um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Heute gibt es 29 Neuinfektionen in Halle – die Sieben-Tage-Inzidenz liegt somit bei 64,86. Das ist ein neuer Höchstwert. Zwei der neuen Fälle betreffen das Altenheim im Böllberger Weg. 13 Fälle haben private Hintergründe, drei Fälle haben berufliche Hintergründe, darunter die Baubranche, die Logistikbranche und medizinisches Personal. Drei Fälle betreffen Reisen, fünf weitere Gemeinschaftseinrichtungen. Bei drei weiteren Fällen laufen die Ermittlungen.  

Testoffensive

Gestern wurden 14 Bußgeldverfahren aufgrund der Maskenpflicht in der Innenstadt eingeleitet. Aufgrund der vermehrten Fälle in Alten- und Pflegeeinrichtungen hat die Stadt eine neue Testoffensive gestartet. Heute wurden diesbezüglich 4760 Schnelltests an 51 Einrichtungen geliefert. Bis Sonntag möchte man sich einen Überblick über das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen verschaffen, um Hotspots zu vermeiden.

Neue RKI-Teststrategie

Laut Robert-Koch-Institut gilt ab sofort eine neue Corona-Teststrategie, so der Oberbürgermeister. So soll nicht mehr jeder Verdachtsfall getestet werden. Getestet werden sollen: Risikogruppen und Kontaktpersonen zu Risikogruppen, Familienmitglieder von Risikogruppen, Menschen mit ungeklärten schweren Erkrankungen in der Familie, Menschen mit erhöhtem Infektions- oder Weiterverbreitungsrisiko sowie Pflege- und Betreuungspersonal. Personen, die nicht in diese Kategorien fallen, sollten sich nach Möglichkeit zu Hause in Isolation begeben – für fünf Tage und 48 Stunden der Symptomfreiheit. Bei einer Verschlechterung sollte eine Testung angefordert werden.
  


 

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