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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 09.11.2020 um 14:24:26

Neupflanzung nach Zerstörung durch Pilz und Wind

Mitarbeiter des Fachbereichs Grünflächen hatten die Fläche vorbereitet. Am Freitag halfen sie beim Pflanzen. Mitarbeiter des Fachbereichs Grünflächen hatten die Fläche vorbereitet. Am Freitag halfen sie beim Pflanzen.
Foto: Kerstin Eschke Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Im halleschen Stadtwald auf den Brandbergen pflanzen Aktive der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und freiwillige Helfer 1 400 Bäume.

Von Kerstin Eschke


Vor nicht ganz einem Jahr stand Jürgen Claus vor einer zirka 2 500 Quadratmeter großen Waldfläche zwischen Kröllwitz, Brandbergen und Dölauer Heide, die so recht keine mehr war: „Die Fläche war in einem übelsten Zustand. Die Trockenheit der vergangen Jahre hatte die  Bäume sehr geschwächt. Rußrindenkrankheit und starke Winde hatten leichtes Spiel. Auf der Fläche starb vor allem der Ahorn ab.“  Für den Waldexperten vom halleschen Kreisverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) kam nur noch eine Wiederaufforstung in Frage.  

Ende Oktober war es so weit. Die zweijährigen Setzlinge wurden auf der  kleinen Fläche am Waldrand gepflanzt. Jürgen Claus: „Heute ist bestes Pflanzwetter. Es hat geregnet und der Boden ist feucht.“ Er wies die freiwilligen Helfer ein. Denn gepflanzt wurden verschiedenen Baumarten, sogenannte Lichtbaumarten wie Wildobst, aber auch Ahornbäume. „In die erste  Reihe kommen die Wildbirnen, dahinter die Wildkirschen gefolgt vom Wildapfel. Diese Bäume sind nicht so anfällig gegen die Rußrindenkrankheit und Bienenweide dazu“, so Claus.
 
Die Baumpflanzaktion wurde im Vorfeld mit der Stadt Halle abgestimmt und geplant, da ihr die Fläche gehört. Kerstin Ruhl-Herpertz, Fachbereichsleiterin Grünflächen, bedankte sich: „Das Engagement entlastet die Stadt. Städtische Forstmitarbeiter haben die Fläche beräumt und für die Pflanzung vorbereitet. Sie werden die Fläche  später pflegen.“ Ohne die finanzielle Unterstützung der 14 halleschen Edeka-Kaufleute wäre die Pflanzaktion nicht möglich gewesen. Edeka-Regionalkoordinatorin Anett Grey von Edeka: „Bei Edeka gibt es eine Baumpflanzkarte. Damit unterstützen wir den nachhaltigen Einkauf.“ Der Kunde erhält für den Einkauf bestimmter  Mehrwegartikel einen Stempel. Ist die Karte voll, wird dafür ein Baum gepflanzt. So kamen 1 000 Bäume zusammen. Die restlichen Bäume wurden privat gespendet über die Onlinekampagne der SDW: www.deinwald.com.

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