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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 01.12.2013 um 18:35:16

Anhalt-Bitterfeld: Landrat Schulze für 2014 nominiert

Uwe Schulze bekommt Rückendeckung von den CDU-Mitgliedern. Der amtierender Landrat erhält 114 von 120 möglichen Stimmen, das sind 95 Prozent.

Brehna (ts).
Es ist ein eindeutiges Votum der CDU-Mitgliedervollversammlung für den amtierenden Landrat von Anhalt-Bitterfeld Uwe Schulze (CDU) zur erneuten Kandidatur um den Posten des Landrates im kommenden Jahr. Der Landrat Uwe Schulze kandidiert bei der Landratswahl am 25. Mai 2014 mit einem überzeugenden Ergebnis von 95 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen seine Parteifreunde. 120 stimmten für und sechs gegen Schulze. Er war als einziger Kandidat für die Nominierung vorgeschlagen worden. Doch es war ihm eine gewisse Anspannung und Nervosität anzumerken. Nicht zuletzt wegen der andauernden Gerüchte um einen Gegenkandidaten. Das wollte jedoch keiner bestätigen, auch Schulze nicht. "Ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden und fest entschlossen wieder anzutreten", so der 51-Jährige der bereits 2002 für Bitterfeld und 2007 für Anhalt-Bitterfeld für die CDU siegreich kandidierte. Seine Botschaft ist klar: "Investitionen in die Zukunft für Bildung, Wirtschaft, Infrastruktur und Hochwasserschutz haben größte Priorität", so Schulze.

Begonnen hat der Nominierungsparteitag am Freitag in Brehna mit der persönlichen Begrüßung jedes einzelnen Parteimitgliedes durch Uwe Schulze im Eingangsbereich. Der Vorsitzende des CDU Kreisverbades Bernhard Northoff brachte dann als erster die Erwartungen der Parteispitze zum Ausdruck. „Wir erwarten von einem Landrat Menschlichkeit, Führungspersönlichkeit und vor allem Bürgernähe, auch einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Mitarbeitern und Augenmaß im Bezug auf Ressourcen“, so die anspornenden und klaren Worte des Kreisverbandes der CDU. Die äußerliche Anspannung war dem CDU-Mitglied Schulze klar anzumerken und das gab er in seiner Rede offen zu. Nachdem trotz Gerüchte eines weiteren Kandidaten zum Nominierungsende kein weiterer interner Kandidat seinen Hut in den Ring warf, entspannte sich die Mine des amtierenden Landrates zusehends.

Nach der Vorstellung seines persönlichen Werteganges stellte Schulze eines klar, er werde sich bei einer Wiederwahl nicht auf dem erreichten ausruhen. „Mein Blick geht ganz klar nach vorn und nach der erfolgreichen Zusammenführung der ehemaligen Kreise und deren Gesellschaften warten weitere grundsätzliche Aufgaben“, so Schulze. „Jeder der drei ehemaligen Landkreise hat seine eindeutigen Stärken: Bitterfeld ist ein starker Industriestandort, in Köthen gibt es eine starke Kulturlandschaft und die Fachhochschule, in Zerbst findet man ein stark entwickelte mittelständische Wirtschaftvor. Ich habe mir wichtige Ziele für die kommenden Jahre vorgenommen: Die Investitionen in die Zukunft für bessere Schulen, junge Familien und der Hochwasserschutz für Region“, so die klare Marschrichtung des stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden. "Der beste Hochwasserschutz den wir bekommen können, ist gerade gut genug.

Damit meine ich nicht nur die Goitzsche oder die Mulde, auch die Elbe im Raum Zerbst und Aken sowie Saalebereiche in den angrenzenden nachbarkreisen wie dem Salzlandkreis gehören dazu." Schulze sprach davon das vieles gelungen und einiges auch nicht gelungen ist. „Ich bin und verstehe mich als Landrat für die Menschen und dieser möchte ich auch bleiben. Ja und jeder Mensch macht Fehler, ich habe auch Fehler gemacht und ich stehe dazu“, damit meint Uwe Schulze seinen schweren lebensbedrohlichen Unfall zum Himmelfahrtstag. Dann richtet er einige Worte an seine Frau und Tochter die beide im Saal sitzen. „Ich habe den Menschen am meisten weh getan, die ich über alles liebe, meine Frau und meine Tochter“, dann muss er mit Tränen in den Augen eine Pause machen. Langanhaltender Applaus hilft Uwe Schulze dabei.

Dann spricht Schulze vom demografischen Wandel und dem globale Wettbewerb, der auch im Regionalen keinen Bogen um Anhalt-Bitterfeld macht.  Diesen großen Herausforderungen im Landkreis möchte er sich in den kommenden Jahren stellen. „Ich bin wieder da und werde mich dieser verantwortungsvollen Aufgabe stellen“, so sein Schlusswort und der Dank an die Mitglieder. Die stärkten dem Landrat mit einer Kapitänsbinde demonstrativ den Rücken und zeigen damit dass er der Kapitän in der Mannschaft ist und bleibt.

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