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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Handwerkstag: Langer Atem bei Fachkräftesicherung gefragt >
Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 24.03.2015 um 11:11:37

Handwerkstag: Langer Atem bei Fachkräftesicherung gefragt

Sachsen-Anhalt (red). Der Handwerkstag Sachsen-Anhalt warnt vor Schnellschüssen bei der Frage der langfristigen Sicherung der Fachkräfte für das deutsche Handwerk.

Fachkräfte heranzuziehen brauche einen längeren Zeitraum.

„Der zur Zeit bemerkbare Fachkräftemangel betrifft vor allem ausgewählte Branchen. Fehlentwicklungen bei der Berufsorientierung können nur mit langem Atem bekämpft werden. Wir müssen dringend das Schulsystem und die Berufsorientierung auf das einstellen, was in Zukunft benötigt wird. Dazu gehört eine deutliche Stärkung der Sekundarschule, die für die breite Masse der Schüler den Weg zur Berufsausbildung ebnet. Dazu gehört eine früh einsetzende Berufsorientierung in allen Schulformen“, stellte der Präsident des Handwerkstages Sachsen-Anhalt, Hans-Jörg Schuster, am Rande einer Begegnung zwischen Handwerkstag, Handwerksbetrieben aus der Region Halle und dem Oberbürgermeister der Stadt Halle, Dr. Bernd Wiegand, fest.  

Zur Zukunftssicherung gehöre auch die Attraktivität von selbständiger Tätigkeit. „Unternehmer im Handwerk zu werden, muss ein attraktiver Lebensplan sein. Wir gewinnen nicht die Zukunft, wenn wir staatliche Arbeitsplätze für die Überwachung des Mindestlohns schaffen, sondern in dem viele Unternehmer und Arbeiter ihre Kreativität und Innovationsfreude walten lassen, ihre Arbeit schnell und in guter Qualität ausführen“, sagte der Präsident des Handwerkstages.

Demzufolge sei die Reform der Erbschaftsteuer auch daran zu messen, ob inhabergeführte Unternehmen gegenüber Gesellschaften nicht benachteiligt würden. Auch die Bekämpfung der kalten Progression diene der Attraktivitätssteigerung für Unternehmer und Fachkräfte mit mittleren Einkommen.  






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