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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Weil Lärm krank macht: Schallschutz und Flüsterbremsen >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 07.07.2016 um 18:51:43

Weil Lärm krank macht: Schallschutz und Flüsterbremsen

Nicht schön, aber wirksam: solche Schallschutzwände wie an den Bahngleisen, unter denen der Birkhahnweg verläuft, wünschen sich die Ammendorfer und Bewohner der Rosengartensiedlung möglichst flächendeckend auch an ihren Wohngebieten.                   Nicht schön, aber wirksam: solche Schallschutzwände wie an den Bahngleisen, unter denen der Birkhahnweg verläuft, wünschen sich die Ammendorfer und Bewohner der Rosengartensiedlung möglichst flächendeckend auch an ihren Wohngebieten.
Foto: S. Christmann
Halle (sc). Die Bahn baut viel und muss dabei den Lärmschutz im Blick haben. Schließlich ist im Koalitionsvertrag verankert, den Lärm durch Züge auf Schienen bis 2020 im Vergleich zu 2008 zu halbieren.

150 Millionen Euro legt der Bund für Lärmschutzmaßnahmen an Bestandsstrecken auf den Tisch, 300 Millionen für Flüsterbremsen, 30 Millionen für die Umsetzung des Konzeptes „Leise Schiene". Halles SPD-Bundestagsabgeordneter Karamba Diaby weiß, wovon er spricht, er weiß aber auch: es muss (politisch) noch etwas getan werden, damit auch die in der Nähe von Gleisanlagen wohnenden Hallenser von Lärmschutzprogrammen in angemessener Weise profitieren. Gemeinsam mit dem SPD-Stadtverbund hatte man sich des Themas angenommen und zu einer Diskussionsrunde geladen. Nur dort konnte der Bahn-Konzernbevollmächtigte Eckart Fricke direkt erfahren, wo genau der Schuh drückt. Nämlich am Rosengarten und in Ammendorf. Während die nördliche Strecke der Trasse am Rosengarten in den städtischen Lärmschutzplan aufgenommen werden konnte, ist dies bei der südlichen Strecke nicht der Fall. In Ammendorf (Straße der Waggonbauer) machen laut der Betroffenen die Züge mehr Krach als Flugzeuge. Beim Neubau der Rosengartenbrücke und der Umgestaltung der Merseburger Straße wird sich Lärm nicht vermeiden lassen. Aber es hilft, wenn Stadt, Bahn und Bewohner dabei im Gespräch bleiben und versuchen, die Lärmprobleme gemeinsam zu lösen.

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