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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Kleine Sensation bei der Wahl des neuen Beigeordneten für Stadtentwicklung in Halle: Meiste Stimmen für Rebenstorf >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 06.09.2018 um 15:16:57

Kleine Sensation bei der Wahl des neuen Beigeordneten für Stadtentwicklung in Halle: Meiste Stimmen für Rebenstorf

Uwe Stäglin (links) beglückwünschte am Mittwoch seinen Nachfolger Renè Rebenstorf.        Uwe Stäglin (links) beglückwünschte am Mittwoch seinen Nachfolger Renè Rebenstorf.
Foto: S. Christmann
Halle (sc). Auch wenn mit der Mehrheit der 15 Namen, die auf der Liste zur Wahl des neuen Beigeordenten für Stadtentwicklung in Halle standen, kaum einer etwas anfangen konnte - mit diesem hier hatten wohl nur die 28 Stadträte gerechnet, die dem Architekten Renè Rebenstorf im zweiten Wahlgang ihre Stimme gegeben hatten.

Im ersten erreichte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit, aber es zeigte sich, dass Architekt Renè Rebenstorf dem vom rot-rot-grünen Bündnis ins Rennen geschickten und allgemein als Favorit gehandelten grünen Stadtrat Wolfgang Aldag gefährlich werden konnte. Denn Aldag bekam hier 26 Stimmen und Rebenstorf 25. Zwei, drei Stadträte zählten nun eins und eins zusammen und verpassten dem Bündnis mit ihrem Votum einen herben Schlag.

Der um so schwerer wiegt, als er auch auf die kommende Oberbürgermeisterwahl Auswirkungen haben könnte. Da soll ja mit dem Linken Hendrik Lange auch ein gemeinsam aufgestellter Kandidat ins Rennen gehen. Die CDU hält sich mit der Aufstellung eines eigenen Kandidaten immer noch vornehm zurück. Alles Anzeichen dafür, die der Absicht des bisherigen Oberbürgermeisters, eine weitere Wahlperiode an der Stadtspitze stehen zu wollen, zuträglich sein dürften.

Renè Rebenstorf indes - keiner Partei zuzuordnen - will sich aus dem parteipolitischen Ge-rangel heraushalten und sich aufs Fachliche konzentrieren. Der 42-Jährige hat zwar einmal mit einem Alternativkonzept zur bestehenden Hochstraße von sich reden gemacht, aber bereits in seiner Bewerbung auf den Beigeordneten-Posten klargestellt, dass er einen Abriss in seiner siebenjährigen Amtszeit nicht vorhabe, zu diskutieren. 

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