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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Wie steht es um die mitteldeutsche Wirtschaft? Beste Stimmung bei ungetrübter Lage >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.09.2018 um 14:31:01

Wie steht es um die mitteldeutsche Wirtschaft? Beste Stimmung bei ungetrübter Lage

Halles IHK-Präsidentin Carola Schaar und Leipzigs Handwerkskammer-Präsident Claus Gröhn am Mittwoch bei der Konjunktur-Pressekonferenz in Halle.       Halles IHK-Präsidentin Carola Schaar und Leipzigs Handwerkskammer-Präsident Claus Gröhn am Mittwoch bei der Konjunktur-Pressekonferenz in Halle.
Foto: S. Christmann
Halle (sc). Eigentlich gibt es nichts zu bemängeln. Im Gegenteil: die konjunkturelle Entwicklung in den vergangenen zwölf Monaten sei, so IHK-Präsidentin Carola Schaar am vergangenen Dienstag zur Konjunkturpressekonferenz der Wirtschaft in Mitteldeutschland, branchenübergreifend sehr gut gewesen. Bis in den Frühjahr hinein verzeichne man eine im Grunde ungetrübte Lage und: trotz „globaler Störfeuer" (Brexit, Handelspolitik der USA) sei die mitteldeutsche Wirtschaft in (aller)beste Stimmung!

Die Industrie meldete ein neues Lagehoch, das Baugewerbe laufe auch Hochtouren, der Handel sei auf Wachstumskurs, das Dienstleistungsgewerbe weiter in der Erfolgsspur, selbst das Verkehrsgewerbe bleibe trotz steigender Kosten in Fahrt - für heutige mitteldeutsche Verhältnisse sind das euphorische Erfolgseinschätzungen, die man in dieser Geballtheit so noch nie vernommen zu haben meint.

Immerhin stehen hinter dieser gemeinsamen Konjunkturum-frage von Handwerkskammern sowie Industrie- und Handelskammern aus Leipzig und Halle 149 000 Unternehmen in der Region. Trotzdem warnen sowohl Carola Schaar als auch Leipzigs Handwerkskammer-präsident Claus Gröhn vor den Risikofaktoren Fach- und Arbeitskräftemangel, mangelhafte digitale Infrastruktur und möglicher, poltisch diktierter Strukturbruch bei der Energieversorgung. Auch die beste Konjunktur könne nicht automatisch zu (noch) mehr Wachstum in der Region führen, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmten. Im Namen der mitteldeutschen Wirtschaft fordere man daher, dass die grundlastfähige und subventionsfreie Braunkohleverstromung auch weiterhin zum ausgewogenen Energiemix gehören, der Rückstand in der Breitbandversorung aufgeholt werden und die duale Berufsausbildung mit der Einführung eines Azubi-Tickets für den ÖPNV gestärkt werden müsse.

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