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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Dieser Damm schützt nun sicher - der Passendorfer Damm wurde nach dem verheerenden Hochwasser 2013 grundlegend saniert >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 05.09.2018 um 14:04:20

Dieser Damm schützt nun sicher - der Passendorfer Damm wurde nach dem verheerenden Hochwasser 2013 grundlegend saniert

Wieder ein Stück mehr Hochwasserschutz in Sachsen-Anhalt erreicht: Umweltministerin Claudia Dalbert, LHW-Chef Burkhard Henning und OB Bernd Wiegand am vergangenen Freitag beim Freigabe-Band-Durchschneiden.   Wieder ein Stück mehr Hochwasserschutz in Sachsen-Anhalt erreicht: Umweltministerin Claudia Dalbert, LHW-Chef Burkhard Henning und OB Bernd Wiegand am vergangenen Freitag beim Freigabe-Band-Durchschneiden.
Foto: S. Christmann Galerie (1 Bild)
Halle (sc). Zu sehen ist von der vier Millionen Euro teuren Sanierung kaum etwas. Der Passendorfer Damm sieht auch heute (fast) aus wie immer schon. Doch getan wurde im Auftrag des Landesbetriebes für Hochwasserschutz eine ganze Menge. Denn nach dem Hochwasser 2013 stand fest: die Schutzanlage erfüllt ihre Funktion nicht mehr. Überall gab es undichte Stellen, das (Hoch)Wasser suppte überall durch. Eine Sanierung war also unerlässlich.

In zwei Bauabschnitten nahm man sich das 3,5 Kilometer lange Damm-Bauwerk vor. Entlang der gesamten Strecke wurde eine neue Innenwanddichtung eingebaut. Nur so war die erforderliche Standsicherung zu erreichen. Die Böschungen wurden angepasst und die Höhe des gesamten Deiches deutlich über die für einen Schutz unbedingt erforderliche Höhe gelegt. Leitungskreuzungen wurden neu errichet, die Böschungsneigungen vereinheitlicht.

Fahrradfahrer und auch Skater haben den asphaltierten Deichkronenweg über die gesamte Deichtrasse herbeigesehnt. Indess, sie müssen sich noch ein wenig gedulden. Gänzlich fertig ist der Passendorfer Damm noch nicht saniert. Eine Fernwärmeleitung muss noch umverlegt, ein Entlastungsgraben noch gebaut werden. Auch das sogenannte Schöpfwerk muss äußerlich noch baulich saniert werden - erst dann kann der „durchgängige Unterhaltungsweg", der eben auch als Rad- und Skater-Weg genutzt werden kann, dafür freigegeben werden. Ende 2019 könne man - in Abhähigkeit der Bauvorhaben der EVH - da-mit rechnen. Auch dann wird die Nutzbarkeit als Rad- und Skateweg für einen Deich-Unterhaltungsweg noch ein Novum sein - so etwas gibt es nämlich nicht noch einmal.

Übrigens sind auch bei diesem Bau- und Sanierungsvorhaben zuvor die Archäologen zum Einsatz gekommen. Sie konnten aber dieses Mal keine nennenswerten Funde dokumentieren. Gefunden haben dann die Bauarbeiter etwas: im Deichköprer eine ca. 160 Meter lange Pflasterstraße und ein Fundament mit einem darunter liegenden großen Schachtbauwerk. Genau an den bisherigen Schwachstellen am Deich, die bei Hochwasser (zuerst) gesichert werden mussten. Sowohl die Pflasterstraße als auch das Fundament konnte man jetzt komplett entfernen - der Schacht wurde verfüllt. Die Fernwärmeleitung, die unmittelbar neben dem Schöpfwerk über den Deich führt, stellt immer noch ein Problem dar. Deshalb muss sie neu verlegt werden, was gemeinsam mit der Sanierung des Schöpfwerk-Gebäudes noch ge-schehen soll.

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