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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Vor 25 Jahren siedelten sich die ersten Technologie-Unternehmen am Weinberg an: Seitdem wurde hier eine Milliarde Euro investiert >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 06.09.2018 um 19:31:22

Vor 25 Jahren siedelten sich die ersten Technologie-Unternehmen am Weinberg an: Seitdem wurde hier eine Milliarde Euro investiert

Von hier, dem damaligen Technologie- und Gründerzentrum I, ging vor 25 Jahren die Entwicklung zum Technologiepark Weinberg Campus aus. Von hier, dem damaligen Technologie- und Gründerzentrum I, ging vor 25 Jahren die Entwicklung zum Technologiepark Weinberg Campus aus.
Foto: S. Christmann Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Halle (sc/Technologiepark). Es begann vor 25 Jahren mit einem - aus heutiger Sicht - kleinen, aber feinen Technologie- und Gründerzentrum am Weinbergweg. Der Platz war gut gewählt, hatten hier doch eh schon renomierte Forschungseinrichtungen wie das heutige Leibnitz-Institut für Pflanzenbiochemie und einige Einrichtungen der Martin-Luther-Uni - insbesondere das Universitätsklinikum - in unmittelbarer Nähe ihren Sitz.

Die dann folgende Entscheidung der Uni, auf dem Gelände in Heide-Süd sämtliche naturwissenschaftlichen Bereiche zu konzentrieren, hat sich als Initialzündung für die Entwicklung eines Technologie-Parkes, der seinen Na-men verdient, erwiesen. Heute sind hier über 100 Unternehmen - zum großen Teil technologiebasierte Start Ups - und Forschungseinrichtungen an-sässig, in denen insgesamt 5500 Beschäftigte tätig sind. Über eine Milliarde Euro sind in den 25 Jahren in den Technologiepark Weinberg Campus investiert worden. Das einstige TGZ I hat sich mit insgesamt neun Gebäuden (darunter das markante Bio-Zentrum) zu viel mehr als „nur" einem Gründerzentrum entwickelt. Dort, wo vor 25 Jahren die Geschichte des Technologieparks begann, befindet sich heute der „Weinberg Campus Innovation Hub", die Gründergarage des Campus. „Das Besondere am Innovation Hub, in dessen Modernisierung wir im letzten Jahr über eine halbe Million Euro investiert haben, ist die Konzentration von Ressourcen und Unterstützungsmaßnahmen für technologiebasierte Unternehmensgründungen unter einem Dach", so Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer des TGZ und Bio-Zentrums. Und es ist noch lang noch nicht Schluss: in Planung sind derzeit weitere Gebäude für die Kernbranchen der Life- und Material-Sciences.

Dass auf dem insgesamt 134 Hektar großen Gelände heute Biochemiker, Biotechnologen, Materialwissenschaftler, Pharmazeuten, Agrar- und Ernährungswissenschaftler quasi Tür an Tür forschen, ist so fruchtbar, dass immer wieder aus Ideen Innovationen entstehen, die in ausgegründeten neuen Firmen marktreif gemacht werden (können). Neu- und Ausgründungen sind daher auf dem Weinberg Campus sozusagen an der Tagesordnung - insgesamt etwa 200 bisher. Zu den größten gehört das zur MLU gehörende Bio-Zentrum, das 1993 gegründet und dessen Neubau unmittelbar gegenüber dem einstigen TGZ I 1998 eingeweiht wurde. Eine der jüngsten Neugründungen ist das im August 2017 eingeweihte Proteinforschungszentrum, in dem interdisziplinär an der Beantwortung von Fragen der Proteinbiochemie gearbeitet wird.

Ob Forschung oder Neu- und Ausgründung - im Technologiepark Weinberg Campus ist man in Halle dabei an der besten Stelle. Denn grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung, Entwicklung und Produktion passiert hier gleichermaßen und die Infrastruktur, die dafür vorhanden ist, könnte besser kaum sein. Man ist hier mit seinem Forschungs- oder Unterneh-mungsgründungs-Vorhaben nicht allein. Hilfe bekommt man sowohl bei der Planung und Umsetzung von In-vestitionsprojekten, als auch bei der Begleitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und, sofern man das noch braucht, bei der Vermittlung von Kontakten zu Wissenschaft und Wirtschaft. Ein eigenes Firmengebäude braucht man dabei nicht gleich selbst zu bauen - wer ein innovatives Startup gründen möchte, kann im Innovation Hub am Weinbergweg „unterschlüpfen" und dort Tür an Tür mit „alten Hasen" zusammenarbeiten und voneinander profitieren.

Solche idealen Voraussetzungen ziehen folgerichtig Spitzenforscher aus der ganzen Welt an. Zum Beispiel Professor Dr. Milton T. Stubbs, Experte auf dem Feld der physikalischen Biotechnologie, den das neue Proteinforschungszentrum „angelockt" hat.

Leserkommentare:


Die Redaktion, Halle:
"Nein, keine Schleichwerbung. Sondern ganz offen die Darstellung einer für uns, unsere Stadt und letzten Endes auch für Sie (wenn Sie denn aus Halle stammen, kein Bot und kein Troll sind) sehr positiven Geschichte."

Die Redaktion, Halle:
"Könnten wir. Brauchen wir aber nicht. Denn Sie lesen unsere "total langweiligen" Texte ja trotzdem. Denn wenn nicht, hätten Sie Ihr Pauschalurteil ja ohne substanzielle Grundlage gefällt (was für uns ein Grund gewesen wäre, es nicht zu beachten). Im Ernst: Da Sie Ihren Kommentar unter einen Beitrag zum Technologiepark Weinberg Campus gesetzt haben, nehmen wir an, Sie interessieren sich nicht für Forschung und technologischen Fortschritt, die mitten in unserer Stadt passieren. Das sei Ihnen unbenommen, trotzdem fänden nicht nur wir, sondern auch sehr viele unserer Leser das sehr, sehr schade."

Hagen Richter, Halle:
"Außerdem: Schleichwerbung, ich hör dich trapsen! Aber das ist bei Euch auch an der Tagesordnung."

Hagen Richter, Halle:
"Könnt ihr auch mal über was interessantes Schreiben? Die meisten Texte von Euch sind total langweilig!"


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