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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Neue Vorschläge zur Lösung des Schulhofproblems beim Neuen Städtischen Gymnasium: Zusätzliche Ebene - Schulhof bald auf zwei Etagen? >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 24.07.2019 um 16:40:06

Neue Vorschläge zur Lösung des Schulhofproblems beim Neuen Städtischen Gymnasium: Zusätzliche Ebene - Schulhof bald auf zwei Etagen?

Schulleiter Jan Riedel findet die Idee des Schulhofes auf zwei Ebenen interessant. Schulleiter Jan Riedel findet die Idee des Schulhofes auf zwei Ebenen interessant.
Foto: S. Christmann
Halle (S. Christmann). 900 Schülerinnen und Schüler sollen einmal insgesamt im Neuen Städtischen Gymnasium in Halle auf ihr Abitur hinarbeiten.  Und zwischendurch an der frischen Luft auch Pausen machen. Nur reichen die 1 890 Quadratmeter, die derzeit dafür zur Verfügung stehen, nicht für alle 900 aus. Woher also den zusätzlichen Platz nehmen? Die Idee, dafür einen abzuzäunenden Bereich vom öffentlichen Platz des Schülers-hofes  zu nehmen, musste verworfen werden - das ist rechtlich nicht durchzusetzen.        

Am vorvergangenen Dienstag zur öffentlichen Beigeordnetenkonferenz präsentierte die Stadtverwaltung nun einen neuen Vorschlag. Drei bisher nicht dafür genutzte kleinere Innenhöfe  - sie bringen zusammen 260 Quadratmeter zusätzlichen Platz - sollen nun dafür ertüchtigt werden. Was weder einfach noch billig ist. Denn dafür muss man eine extra Plattform, ein Deck oder ein Geschoss einziehen. Ob und was genau davon machbar ist, wird nun in einer Studie untersucht. Die sechs Monate  Zeit, die die Planer dafür eigentlich vorgesehen hatten, gibt ihnen  Oberbürgermeister Bernd Wiegand nicht. „Das        geht so nicht!“ beschied er am Dienstag und forderte unwidersprochen, dass die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie Ende August vorzuliegen haben.

Während Schulleiter Jan Riedel den Vorschlägen sehr positiv gegenüber steht, sich aber  einen konkreten Zeitplan wünscht, erklärte Oberbürgermeister-Kandidat Hendrik Lange dazu: „Eine solche Lösung hätte die Bezeichnung Schulhof nicht verdient.“ Die winzigen, dunklen Höfe  würden weder ausreichend Platz noch genügend Sonnen- und Tageslicht bieten.   Lange favorisiert dagegen immer noch  die Lösung mit der Umgestaltung des Schülershofes. Dort sei genügend Raum für einen angemessenen Schulhof. Die SPD-Fraktion in Halles Stadtrat  dagegen unterstützt den Vorschlag der Verwaltung. Der eingeschlagene Weg ist nur zu begrüßen, weil damit mittelfristig eine Lösung für das Gymnasium gefunden werden könne. Allerdings müsse die Verwaltung noch nacharbeiten. Zur Machbarkeitsstudie müssten bereits im Haushalt 2020 die erforderlichen Mittel eingestellt werden. 

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