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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > 4 500 beteiligten sich in Halle am weltweiten Streik für den Klimaschutz >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 23.09.2019 um 18:57:00

4 500 beteiligten sich in Halle am weltweiten Streik für den Klimaschutz

Etwa 1000 waren angesagt. Gekommen waren ungleich mehr. Und zwar alle Altersgruppen und nicht „nur“ Schülerinnen und Schüler. Der Hallmarkt sieht nicht oft solche Menschenmassen. Etwa 1000 waren angesagt. Gekommen waren ungleich mehr. Und zwar alle Altersgruppen und nicht „nur“ Schülerinnen und Schüler. Der Hallmarkt sieht nicht oft solche Menschenmassen.
Foto: S. Christmann
on Susanne ChristmannSolch’ einen Menschenauflauf sieht der Hallmarkt nicht oft. Etwa 4 500 waren am vergangenen Freitag laut den Veranstaltern gekommen, um sich am bundes- und weltweiten Streik für einen besseren Klimaschutz zu artikulieren. Diesmal waren es nicht „nur“ die Schülerinnen und Schüler, die „ihre“ „Fridays-for-Future“-Demonstrationen fortzusetzen gedachten. Sondern es waren praktisch alle Altersgruppen gekommen. 

Im Vergleich zu den 270 000, die in Berlin, und den 70 000, die in Köln auf die Straße gingen, nehmen sich die 4 500 in Halle bescheiden aus, aber die Veranstalter sagten, dass in Halle noch nie so  viele bei „Fridays for future“ mitgelaufen seien. 
Auf die Wochenspiegel-Fotos zu der Aktion in den sozialen  Medien - auch das wollen wir nicht verschweigen - reagierten viele mit Unverständnis und Argwohn.

„Sammelt Geld von jedem Teilnehmer, um Bäume zu finanzieren und zu pflanzen. Räumt die Natur auf. Labern und durch die Straßen ziehen ist nicht nachhaltig genug, um die Welt zu retten!“, schrieb ein Dieter Weber.

Und ein Michael Rath schreibt (Fehler im Original): „Normaler weise müsste man sich unter den demonstranten mischen und dann vor ihren augen ihre smart phones zerstören und nen zettel geben und nen bleistift so jetzt tust du was für die umwelt“.

„Wenn die denken das bringt was, dann immer die Hacksen ablaufen lassen. Die Regierung macht eh was sie für richtig hält“ hatte Reinhard Lang dazu zu schreiben.

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