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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Politik > Neues von Halles Lästerschwestern: #hallezusammen! >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 11.10.2019 um 19:55:47

Neues von Halles Lästerschwestern: #hallezusammen!

Susi & Susi trauern mit allen anderen aufrechten und aufrichtigen Menschen um die Opfer des Terror-Aktes vom Mittwoch. Susi & Susi trauern mit allen anderen aufrechten und aufrichtigen Menschen um die Opfer des Terror-Aktes vom Mittwoch.
Foto: S. Christmann
Es gibt Ereignisse,  da vergeht auch den hartgesottensten Schwestern das Lästern. Der vergangene Mittwoch bescherte uns leider ein solches. Eines, das wohl noch länger nachwirken wird, in bestimmter Hinsicht auch nachwirken muss. Da versuchte einer, sich ganz gezielt am höchsten jüdischen Feiertag in die Synagoge zu bomben und als er das nicht schafft, schießt er einfach eine zufällig vorübergehende  Passantin nieder. In den Rücken! Das reicht ihm nicht und ein paar hundert Meter weiter führt er sein Mordwerk in einem  Döner-Laden fort. Er beendet das Leben eines Handwerkers (und HFC-Fans), der sich gerade in seiner Mittagspause eine Stärkung holen wollte. Dann ist an diesem Mittwoch in Halle nichts mehr wie es sein sollte. Weil man zu diesem Zeitpunkt nicht weiß, ob da ein Einzeltäter oder mehrere ihr verheerendes Unwesen treiben und der Mörder sich auf der Flucht befindet, wird  der Ausnahmezustand über die Stadt wegen einer „Amoklage“ verhängt. Alle sollen in den Gebäuden  bleiben, wo sie sind und sich möglichst weit weg von Fenstern und Türen aufhalten. Freunde, Verwandte und Bekannte von außerhalb  überfluten uns mobil nach den ersten Meldungen mit Fragen: Seid Ihr, bist Du, sind die  Kinder, die Eltern in Ordnung? Geht ja nicht auf die Straße! Dort und dort und dort soll auch noch jemand herumballern. So gut wie alle geplanten Veranstaltungen werden abgesagt. Im Netz schaukelt sich die Panik-Stimmung derart  hoch, dass man kaum mehr weiß, was man glauben soll und was nicht. Gefühlt die kompletten Polizei-Einheiten aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen versuchen in Halle, die Lage im Paulusviertel und rund um den Bahnhof in den Griff zu kriegen. Wir geben zu, auch wir haben bis zu diesem Mittwoch geglaubt, dass sich in unsere Provinz-Großstadt doch eher kein Attentäter verirren werde. Weil er hier in der (verkannten) Diva in Grau viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen würde. Welch' ein Irrtum! Nun schaut die ganze Welt auf Halle, weil sich dieser junge Mann aus einem noch kleineren Provinzstädtchen ganz bewusst diesen jüdischen Feiertag für seine rechtsextreme Terrortat ausgesucht, alles per Kopfkamera qefilmt und live ins Netz gestellt hat. Nicht angucken, warnte man uns. Nicht gut für die Psycho-Hygiene. Was sollen wir also tun? #hallezusammen dagegen halten! Sonst kann sich Halle vielleicht nie mehr richtig davon erholen.  Susi & Susi

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