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Wochenspiegel > Halle (Saale) > Fotogalerie >

FOTOGALERIE: Landesmeisterschaft im karnevalistischen Tanzsport 2019 Sachsen-Anhalt


18.03.2019, Torsten Waschinski, torsten.waschinski@wochenspiegel-dessau.de

Landesmeisterschaft Sachsen-Anhalt karnevalistische Tänze in der Brandberge-Sporthalle in Halle am 17.03.2019. Ausrichter: Lettiner Carneval Club - #LMTanzLSA19

Fotos: Torsten Waschinski

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Wonneproppen des Jahres gesucht!


05.02.2019, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Wir suchen ihn wieder, den Wonneproppen des Jahres. Welches Mädchen oder welcher Junge mit dem Geburtsjahr 2018 darf sich dieses Mal die Krone aufsetzen? Erfahren können es alle am 25. Mai um 11 Uhr im Halle Center Peißen bei der großen Abschlussveranstaltung unserer gemeinsamen Aktion mit dem Center und europafoto Großwendt.

Doch vorher sollte man sich natürlich fotografieren lassen. Und zwar bei europafoto Großwendt am Alten Markt. Und mit dem schönsten Bild kann man bei der Aktion mitmachen. Teilnehmen an der Suche nach dem Wonneproppen des Jahres können alle Kinder aus Halle und Umgebung (dem ehemaligen Saalkreis), die im vergangenen Jahr (2018) geboren sind.

Ab sofort kostenlos fotografieren lassen
Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sich ab sofort bei einem kostenlosen Fotoshooting bei europafoto Großwendt (bitte vorher anmelden) ins rechte Licht rücken lassen. Es werden nur Fotos aus dem Studio, keine privaten Bilder, in die Wertung aufgenommen. Vom 7. bis 9. März richtet europafoto Großwendt außerdem ein mobiles Fotostudio im Halle Center Peißen ein. Fotografieren lassen kann man sich bis zum 24. April.

Alle Bilder von den Wonneproppen-Kandidaten veröffentlichen wir in einer Bildergalerie auf unserer Homepage www.wochenspiegel-web.de, Ausgabe Halle, einen Teil davon bis zum Mai im Wochenspiegel für Halle und Umgebung und alle zu sehen sind auch in einer Ausstellung im Halle Center Peißen vom 13. bis 18. Mai. In dieser Zeit kann dort auch über den Wonneproppen des Jahres abgestimmt werden. Einfach den Stimmzettel ausfüllen und in die Box werfen.

Abschlussveranstaltung mit Preisübergabe am 25. Mai
Die Kandidatinnen und Kandidaten, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen können, erhalten eine Einladung zur großen Abschlussveranstaltung am 25. Mai um 11 Uhr im Halle Center Peißen. Dort wird das Geheimnis gelüftet, wer Wonneproppen des Jahres geworden ist und wer welchen Preis unserer Sponsoren erhält. Alle anderen Wonneproppen und Wonneproppen-Fans sind zu der Veranstaltung ebenfalls herzlich willkommen.

Einverstanden mit Veröffentlichungen
Wer sich an der Suche nach dem Wonneproppen des Jahres beteiligt, erklärt sich damit einverstanden, dass das Bild seines Kindes im Wochenspiegel, auf der Homepage des Wochenspiegels und in der Ausstellung im Halle Center Peißen veröffentlicht wird. Dafür muss man im Fotostudio eine Einverständniserklärung unterschreiben. Und jetzt freuen wir uns auf viele Wonneprop-
penbilder!

Zur Information
europafoto Großwendt GmbH (ehemals Hallesches Fotoatelier GmbH)
Alter Markt 3 in 06108 Halle
Tel.: (0345) 2 02 93 22

Öffnungszeiten:
montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr
samstags von 9.30 bis 13 Uhr

Tolle Preise von tollen Sponsoren

Hallesche Wohnungsgenossenschaft „Freiheit" eG: ein Einkaufsgutschein im Wert von 1 000 Euro
europafoto Großwendt GmbH: kostenloses Fotografieren und eine bedruckte Fotoleinwand für das Gewinnerkind
Micheel, das Küchenstudio, Halle, Gerd Micheel: ein Siemens Trockner im Wert von 500 Euro
Porta Möbel Handels GmbH & Co KG Sitz Wiedemar: ein Einkaufsgutschein im Wert von 200 Euro
Krug zum Grünen Kranze: Gutschein für ein Familienessen im Wert von 100 Euro
AOK Sachsen-Anhalt, Niederlassung Süd: drei HoppemaxX „Bonito"
SPIELEMAX - Ihr Baby- und Spielwarenfachgeschäft: drei Gutscheine im Wert von jeweils 50 Euro
Reiseland im Halle Center Peißen: ein Gutschein im Wert von 100 Euro
Möbel-Boss im Halle Center Peißen: zwei Gutscheine im Wert von jeweils 75 Euro
Jeans Fritz im Halle Center Peißen: vier Gutscheine im Wert von jeweils 25 Euro
Adler Modemarkt im Halle Center Peißen: vier Gutscheine im Wert von jeweils 25 Euro
Ernstings family im Halle Center Peißen: ein Gutschein im Wert von 25 Euro
Siemes Schuhcenter im Halle Center Peißen: drei Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro
Deichmann Schuhe im Halle Center Peißen: fünf Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro
Sandy‘s Dessous & Bademoden im Halle Center Peißen: fünf Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro
Eiscafe im Halle Center Peißen: drei Gutscheine im Wert von jeweils 10 Euro
Curry Carl im Halle Center Peißen: fünf Gutscheine für Pommes & Currywurst á 6,90 Euro
Blumen Atelier Rico Möhrke im Halle Center Peißen: Blumen für die Wonneproppen-Muttis
Dänisches Bettenlager im Halle Center Peißen: vier Gutscheine im Wert von jeweils 25 Euro

 

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„Floristisches zur Weihnachtszeit“ 2018 auf dem Petersberg eröffnet


26.11.2018, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Fünf Floristikbetriebe aus der Region stellen sich dem Wettbewerb.

Petersberg (sr). Weiß und Rot dominieren in diesem Jahr die Floristen-Ausstellung im Museum Petersberg.

Fünf Betriebe aus der Region haben zum Motto „Weihnachtslieder" die Räume des Museums ausgestaltet und in eine Weihnachtswunderwelt verwandelt. Im Eingangsbereich und in der oberen Etage des Hauptgebäudes zeigen sie, welche floralen Ideen sie zu bekannten und weniger bekannten Liedern zum Fest hatten. Da grüßt - klassisch in Rot - der Weihnachtsmann von den Bildern an der Wand und auch die Geschenke hat Jana Hofmann in rotes Papier eingewickelt. Caroline Niederhausen hingegen hat ihren Raum ganz in Weiß gestaltet und eine Winterlandschaft aufgebaut, mit der sie zum Schlittenfahren einladen will. Eine Weihnachtsplätzchenbäckerei ist der Raum von Martina Kiesow geworden und die nötigen Backzutaten findet man sogar in den Blumenarrangements. Leuchtendes Rot dominiert wieder den Raum von Nicole Zöllkau und von dort begibt man sich in die weiße Märchenwelt von Diana Tröger.

Wie in den Vorjahren sind die Besucher aufgefordert, unter den fünf Ausstellern ihren Favoriten zu wählen. Dafür erhält man am Eingang die entsprechenden Stimmzettel. Und nicht nur für die Floristik-Betriebe gibt es Preise, auch unter den Teilnehmern an der Abstimmung werden kleine Prämien ausgelost.

Wer die Ausstellung an den Adventswochenenden besucht, den erwartet neben den Blumenarrangements im Museum auch der beliebte Handwerkermarkt. Korbwaren, Bürsten, Töpfe, Holzwaren kann man da genau so kaufen wie Silberschmuck, Honig, Marmelade und natürlich tolle Blumengestecke. Und sonntags gibt es um 14.30 Uhr frisches Brot aus dem altdeutschen Backofen. An den Adventssonntagen laden um 15 Uhr auch immer Chöre ein, Weihnachtslieder nicht nur anzuschauen, sondern auch anzuhören.

Die Weihnachtsausstellung hat bis zum 6. Januar täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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Abschluss der Plätzchenback-Aktion am 3. November im HEP


06.11.2018, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Fleißig Plätzchen gebacken wurde am Samstag (3. November) im halleschen Einkaufspark. Damit endete die gemeinsame Plätzchenback-Aktion von Wochenspiegel und HEP in diesem Jahr. Alles, was vom Backblech kam, wurde eingetütet und für einen guten Zweck verkauft. Am Ende kamen 269 Euro zusammen, die HEP-Manager Holger Wandrey noch aufstockte, so dass sich die Kinderfeuerwehr von Halle jetzt über eine Spende von 400 Euro freuen darf.
Freuen durften sich auch die drei Leserinnen und Leser, die die Jury unter allen Backaktions-Teilnehmern für die Abschlussveranstaltung ausgesucht hatte. Sie halfen fleißig mit beim Backen. Das Los entschied dann, wer von ihnen den 300, wer den 200 und wer den 100 Euro-Einkaufsgutschein mit nach Hause nehmen durfte.
Für viel Unterhaltung während des Samstagnachmittags sorgten auf der Bühne die Fienstedt Singers, die die Besucher auf eine Liederreise mitnahmen, und de la dance, die Ausschnitte aus ihren Tanzprogrammen zeigten.
Fotos: S. Richter

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14. Kita-Sportfest der Stadt Halle


13.06.2018, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Am vergangenen Mittwoch (13. Juni) gab es bereits die 14. Auflage des Kindergarten-Sportfestes in Halle - organisiert vom USV Halle gemeinsam mit vielen Partnern.

 Und das kehrte an seine alte Wirkungsstätte zurück, in das Stadion in Halle-Neustadt, nachdem es in den vergangenen Jahren mehrmals in der halleschen Brandbergehalle durchgeführt worden war. Mehr als 1 100 Kinder aus 49 Einrichtungen der Saalestadt waren dem Aufruf zu einem sportlichen Vormittag gefolgt, der wie olympische Spiele mit dem Entzünden der Flamme, einem Feuerwerk und einem Auftritt das Tabea-Nachwuchses eröffnet wurde. Anschließend ging es an die 30 Wettkampfstationen, die von 60 Sportstudierenden der halleschen MLU betreut worden. Dabei hielt der aufkommenden Nieselregen die Mädchen und Jungen nicht davon ab, am Bambini-Lauf teilzunehmen, Zielwerfen oder Balancieren zu üben, mit Bällen zu trainieren und zwischendurch dem Obst- und Getränke-Buffet einen Besuch abzustatten. Beifall für die sportlichen Leistungen gab es nicht nur von den Ehrengästen wie Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, sondern auch von den Maskottchen der Bäder Halle GmbH, der Sparkasse und Porta.

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Floristisches zur Osterzeit


23.03.2018, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

„Floristisches zur Osterzeit" heißt es seit vergangenem Samstag (24. März) wieder im Museum auf dem Petersberg. Jana Hofmann vom halleschen Blumenfachgeschäft „Hofmann´s Blumeneck" hat in diesem Jahr die Osterausstellung gestaltet und dabei die Sonderasstellung „DREIKLANG - Künstlerische Gestaltung von Keramik -Schmuck - Kupfer" mit floristischen Arrangements und frühlingshafter Gestaltung zur Osterzeit umrahmt. Geöffnet ist die Osterausstellung bis zum 2. April täglich außer montags, aber am 2. April von 10 bis 17 Uhr. An den Osterfeiertagen gibt es außerdem den traditionellen Handwerkermarkt und wer möchte, kann bei der Gestaltung sorbischer Ostereier zuschauen. Fotos: S. Richter

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Die Narren sind los! Bilder vom Rosenmontagsumzug in Halle


12.02.2018, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Fotos: Kerstin Eschke und Susanne Christmann

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Abschluss des Schülerprojektes 2017 des Vereins Alte Brennerei Niemberg


17.11.2017, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Halle (S. Richter). Über 700 Schülerhände haben in diesem Jahr ein neues Kunstwerk für den Skulpturenpark der Alten Brennerei in Niemberg geschaffen."Flora und Fauna, Natur- und Kulturlandschaften im Saalekreis" war in diesem Jahr das Thema des inzwischen 11. Schülerprojektes des gleichnamigen Vereins, an dem sich 17 Schulklassen aus elf Schulen des Saalekreises beteiligt haben. Zu Jahresanfang gingen sie auf Exkursion in die Natur, meist im Umfeld ihrer Schule. Noch vor den Sommerferien waren sie dann fleißig in der Werkstatt des Vereins und haben mit Keramik, Metall, Glas und Fliesen ihre Beobachtungen in Kunstwerke umgesetzt. Am vergangenen Freitag (17. November) wurden die dann auf einer großen Abschlussveranstaltung im Niemberger Dorfgemeinschaftshaus präsentiert und bilden jetzt eine Sitzecke mit kleinen Brunnen und einer großen Stele.

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Foto: Kerstin Eschke

Mila heißt das Fohlen


24.04.2017, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Das war eine Aufregung am Sonntagnachmittag in der Reithalle des Reiterhofs Teicha. Das junge Fohlen rennt und springt seiner Mutter, der Ponystute „Nobel“, hinterher. Fast können die Zuschauer, die sich am Rand der Reithalle drängen, den Atem der Beiden spüren. Viele Besucher sind zum Tag der offenen Tür am 23. April gekommen, um die Taufe des am 22. März geborenen Stutfohlens mitzuerleben.

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Loopschals, Schlampermäppchen oder Handytaschen - selbstgeschneidert und praktisch. Foto: Susanne Kiegeland

Erster Kreativmarkt im Medienhaus - Renaissance der Handarbeit


14.11.2016, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Der erste Kreativmarkt im Medienhaus der Mitteldeutschen Zeitung zog Bastler und Liebhaber alter Handarbeitsstechniken an. Rund 2 500 Besucher holten sich am Samstag, den 12. November, viele Anregungen zum Basteln und Werkeln.

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Ein heißes Laternenfest 2016


29.08.2016, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Es war verdammt heiß beim diesjährigen Laternenfest. Bei Temperaturen um 35 Grad Celsius kamen zwar etwas weniger Besucher als im Vorjahr. Aber die erlebten auf und an der Saale Traditionelles und sportlich Neues.

 

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Niemberg feierte am 1. Mai 2016 seinen 1 050. Geburtstag


02.05.2016, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Ihren 1 050. Geburtstag feierte die Saalekreisgemeinde Niemberg am vergangenen Wochenende. Höhepunkt war am Sonntag (1. Mai) der große Festumzug, der in 16 Bildern die Geschichte der Gemeinde darstellte und an dem sich viele Nachbargemeinden beteiligten. Anschließend wurde der Maibaum aufgestellt und im Park des Dorfgemeinschaftshauses tüchtig gefeiert. Fotos: S. Richter

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Frühling in der Neuen Residenz


21.03.2016, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Noch bis zum Ostermontag, den 28. März kann die Frühlings-Ausstellung der Kreativwerkstatt des Beruflichen Bildungswerkes in der Neuen Residenz besucht werden. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet.

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Schwimmen mit Britta und Paul


12.02.2016, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Halle (sr). Halles Stadtbad wird in diesem Jahr 100 Jahre alt und deshalb hatten Wochenspiegel und Stadtwerke Halle die Mädchen und Jungen der Saalestadt aufgefordert: Malt Euch im Stadtbad!

Über die schönsten Bilder konnten die Wochenspiegel-Leser und Stadtwerke-Kunden abstimmen und die zehn "Künstler", deren Bilder die meisten Stimmen erhalten hatten, waren am 10. Februar in das hallesche Stadtbad zu einem gemeinsamen Training mit Britta Steffen und Paul Biedermann eingeladen. Als kleines Präsent für jeden gab es einen Stadtwerke-Rucksack mit Bade-Utensilien und dann ging es ins Wasser. Am Ende des Trainings waren natürlich die Autogramme der Olympiasiegerin und des Weltmeisters gefragt und ein ganz privates Foto mit einem der großen Sport-Stars.

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1. Seifenkistenrennen des Niemberger Sportvereins


01.06.2015, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

41 Teams waren am Sonntag in der Saalekreisgemeinde am Start.

Niemberg (sr). Jeden Monat einen Höhepunkt für die Mitglieder schaffen - das ist ein Anliegen des TSV 1910 Niemberg.

Und so wurde die Idee geboren: Wir laden ein zum Seifenkistenrennen. Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Die mit Hilfe vieler Sponsoren aus Niemberg und Umgebung gestalteten tollen Kisten rollten auf die Startrampe und die Straße von Eismannsdorf nach Niemberg hinein zum Ziel. 42 Sponsoren hatten die Sportler aus Niemberg für ihren Spaß gewinnen können und 41 von ihnen schickten die fünf- bis 21-jährigen Fahrer auf die Strecke. Unter dem Jubel der vielen Zuschauer am Straßenrand.

Nach dem eigentlichen Wettbewerb durften sich dann auch alle Gäste auf dem Parcours ausprobieren und bei Live-Musik einen schönen Nachmittag genießen. Fotos: S. Richter

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Die Mitarbeiter der WOCHENSPIEGEL-Geschäftsstelle zeigen die Francke-Geste

Wer, wenn nicht wir - mit den Franckeschen Stiftungen auf dem Weg zum Unesco-Weltkulturerbe


22.04.2015, Susanne Christmann, susanne.christmann@wochenspiegel-halle.de

Der WOCHENSPIEGEL greift die sympathische Fotoaktion der Franckeschen Stiftungen  „Wer, wenn nicht wir!" auf und veröffentlichen bis zum 10. Juni Fotos, auf der unsere Leserinnen und Leser die Francke-Geste zeigen. Diese sollen auch in einer Sonderbeilage Anfang Juni erscheinen. Einfach mit der Francke-Geste abbilden lassen und das Bild per Mail einsenden an: redaktion@wochenspiegel-halle.de! Auf der Seite https://www.flickr.com/photos/hallesaale/page1/ kann man schon tausende Fotos mit der Francke-Geste sehen. Auch dort können Sie ganz einfach Ihr Foto mit der Francke-Geste hochladen. Alle Fotos, die Sie, liebe Leserinnen und Leser, an die WOCHENSPIEGEL-Redaktion senden, veröffentlichen wir in dieser Bildergalerie auf unserer Homepage. Den Anfang für unsere Aktion haben wir Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der WO-CHENSPIEGEL-Geschäftsstelle Halle schon einmal selbst gemacht. Dicht gefolgt von den beiden Kommissaren Schröder (Axel Ranisch) und Claudius Zorn (Stephan Luca).

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Die Freiraumgalerie in Halles Osten


23.10.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Seit 2012 gestalten Künstlerinnen und Künstler die leerstehenden und sanierungsbedürftigen Gebäude im halleschen Stadtteil Freiimfelde mit großflächigen Wandbildern. Die Freiraumgalerie soll als Zwischennutzungskonzept die Zeit überbrücken, bis die Häuser wieder hergerichtet sind, und gleichzeitig auf die Probleme des Gebietes in Halles Osten aufmerksam machen. Fotos: S. Richter

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Niemberg lud wieder zum Badewannenrennen auf dem Dorfteich ein


26.08.2014, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Schnell, originell und sehr geschickt ging es am Sonntag zu.

Niemberg (sr). Es hat wieder viel Spaß gemacht, das Badewannenrennen auf dem Dorfteich in Niemberg.

Acht Boote waren am vergangenen Sonntag am Start und auch wenn einige der ständig Aktiven fehlten, den Niembergern und ihren Gästen gehen die Ideen einfach nicht aus. Schnell und originell sollte das Boot sein, das mit Muskelkraft durchs Wasser getrieben wird, und da hatte die Feuerwehr mit ihrem Drehleiterboot die Nase vorn. 2,51 Minuten zeigte die Stoppuhr in den Händen von Ortsteilbürgermeister Christian Kupski am Ende an. Schneller war nur der Nachwuchs mit der „Flotten Nussschale" mit 2,22 Minuten und siegte in der Juniorenwertung. Zu den originellsten Booten wurden von der Jury das Weltmeisterboot bei den Erwachsenen und das Power Mobau Team beim Nachwuchs gekürt. Und im Geschicklichkeitswettbewerb siegten Bastian Gottschlich (Nachwuchs) und Daniela Koch. Letztere hatte, nachdem sie vom wackeligen Gefährt gefallen war, die Strecke einfach schwimmend zurück gelegt.

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Ein Feuerwerk der Turnkunst


07.01.2014, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de



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Rad aus dem Bergbau in Bennstedt

Komm, ich zeig Dir das Salzatal


03.12.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Ich bin Max aus Bennstedt, vier Jahre alt und spiele für mein Leben gern Fußball. Bennstedt liegt im Salzatal und dort bin ich viel unterwegs. Heute möchte ich Euch zeigen, was es hier alles zu entdecken gibt.

Am besten, Ihr setzt Euch dazu ins Auto, denn das
Salzatal ist ganze 109 Quadratkilometer groß und mit mir zusammen leben hier rund 12 500 Menschen.

Das Salzatal ist sogar noch jünger als ich. Es ist nämlich erst am 1. Januar 2010 entstanden, als die Gemeinden Beesenstedt, Bennstedt, Fienstedt, Höhnstedt, Klosch-witz, Lieskau, Salzmünde, Schochwitz und Zappendorf zur Gemeindegebietsreform zusammen geschlossen wurden. Es liegt im nordwestlichen Saalekreis und grenzt im Westen an Halle.
Der kleine Bruder von meinem Opa Dieter heißt Werner Uhlmann, er ist sogar der Ortsbürgermeister von Bennstedt und der Ge- schäftsführer vom FSV Bennstedt e.V., unserem Fußballverein. Und sein Sohn Silvio ist Mitglied im Ortschaftsrat, spielt und trainiert auch im Fußballclub.
Bevor ich so richtig laufen konnte, habe ich da auch schon mitgespielt.
Mein Papi Thomas hat mir erzählt, dass hier früher Braunkohle gefördert wurde. Vor unserer Haustür steht sogar noch ein altes Wagenrad aus dem Bergwerk. Da kann ich manchmal drauf rum klettern, aber Ihr dürft mich nicht verraten. Heute wird hier keine Kohle mehr abgebaut, da passt man nur auf, dass die alten Schächte nicht einstürzen. Sonst schimpft Mami, wenn die Tassen im Küchenschrank wackeln.

Hier in Bennstedt gibt es auch eine Kirche, die schon über 700 Jahre alt ist. Die hat auch einen Anbau, wo eine Gruft drin ist. In der Gruft sind die Gräber von Menschen, die früher auch mal in Bennstedt gelebt haben. Am Karl-Marx-Platz steht ein Kriegerdenkmal. Mein Opi hat mir erzählt, dass das an die Menschen erinnern soll, die im 1. Weltkrieg gestorben sind. Wenn ich meinen Opi besuchen möchte, ist das ganz einfach. Er ist nämlich der Chef vom Autohaus gleich gegenüber von meinem Zuhause. Und mein Papi arbeitet da auch. Er ist der Kfz-Meister und die linke Hand von Opi. Oder war es die rechte?

Als nächstes fahren wir nach Zappendorf, dazu gehören auch die Ortsteile Köllme und Müllerdorf. Gleich am Ortseingang sehen wir die Betsäule, die 1518 gebaut wurde, um an den Mord von Nickel Klein in der Nähe der Salza zu erinnern. Heute ist der Name nicht mehr lesbar, aber es wurde überliefert, dass der Name in die Säule eingemeißelt war. Etwas weiter außerhalb können wir uns Händels Weinberg angucken, der dem Vater von Georg Friedrich Händel gehörte. Seit 1999 gibt es da auch wieder über 200 Weinstöcke. Im Zappendorfer Heimatmuseum können wir uns angucken,  wie die Häuser früher eingerichtet waren und wie die Menschen gelebt und gearbeitet haben. Übermorgen (6. Dezember) wird dort bei einer kleinen feierlichen Runde allen eh- renamtlichen Mitarbeitern für ihre Arbeit gedankt.

Nun fahren wir nach Höhnstedt weiter. Hier gehört es zur Tradition, Wein anzubauen und jedes Jahr wird mit Bacchus, dem Gott des Weines, und der Weinprinzessin ein großes Winzerfest gefeiert. Für uns Kinder gibt es viele Obstplantagen. Vor drei Jahren muss- ten die Kinder in der Kindertagesstätte Buratino einiges durchmachen. Beim Mittagsschlaf stand plötzlich das Dach in Flammen und das ganze Haus brannte ab. Aber zum Glück wurde niemand verletzt. In diesem Sommer konnten die Kinder endlich wieder in ihre neu gebaute KiTa einziehen. Eine weitere schöne Sehenswürdigkeit ist die evangelische Kirche St. Lucia und Ottilie, die 1830 bis 1832 im Stil der Neugotik gebaut wurde.

Wenn wir noch ein Stück weiter fahren, kommen wir nach Schochwitz, wo das schöne Schloss Schochwitz steht. Meine Omi hat mir erzählt, dass es unter Denkmalschutz steht, schon über 800 Jahre alt und in Privatbesitz ist. Da würde ich auch gern einmal wohnen! Da könnte ich den ganzen Tag spielen und durch das Schloss und den Schlosspark toben. Zu Schochwitz gehören die Ortsteile Gorsleben, Krimpe, Räther, Wils und Boltzenhöhe.

Als nächstes fahren wir nach Beesenstedt, wozu auch die Dörfer Naundorf, Schwittersdorf und Zörnitz gehören. Das Schloss Beesenstedt wurde 1895 gebaut und nachdem es die Besitzer einige Male wechselte, wurde es im Zweiten Weltkrieg Sitz des Regierungspräsidiums Sachsen. Heute ist das Schloss in Privatbesitz und wird für Veranstaltungen und als Drehort für Filmaufnahmen genutzt. Der alte Wasserturm ist mittlerweile zum Wahrzeichen von Beesenstedt geworden. Der Windpark, der seit 1999 betrieben wird, war einer der ersten in der Region.

Wenn wir jetzt nach Klosch-witz fahren, sehen wir neben der Straße zwei Salzquellen, deren Wasser in die Kneippanlage, dann durch Wassertretbecken auf dem Campingplatz und zum Schluss in die Saale fließt. Kloschwitz ist auch bekannt für das jährlich stattfindende Kirschblütenfest. Da wird eine Blütenkönigin gewählt und alle können auf dem Blütenball feiern. In dem zu Kloschwitz gehörenden Ort Rumpin gibt es auch eine tolle mittelalterliche Kirche zu sehen. Auch Trebitz und Johannashall gehören zu Kloschwitz.

Auf dem Rückweg zu mir nach Hause fahren wir durch Fienstedt. Es gehört zu den sogenannten „Himmelfahrtsdörfern“, wo jahrhundertelang die Menschen auf dem Dorfplatz zum Himmelfahrtstag das Himmelfahrtsbier getrunken haben. Zu dem Denkmalbereich „Dorfanger“ gehört auch die St. Stephanus Kirche im Stil der ländlichen Barockkunst. Der Dorfanger ist eingezäunt von Pappelbäumen, ein Bauernstein und ein Kriegerdenkmal für die gefallenen Soldaten aus Fienstedt sind zu sehen. Ganz in der Nähe des Dorfangers steht eine 300-jährige Linde, die unter Naturschutz steht.

Als nächstes fahren wir durch Salzmünde. Zum Hauptort gehören noch die Dörfer Benkendorf, Gödewitz, Neuragoczy, Pfützthal, Quillschina und Schiepzig. In Salzmünde steht das Rathaus vom Salzatal mit einem schönen Brunnen davor, wo ein kleines Kind auf einem Schwan sitzt.
Wenn wir nun auf der Landstraße L159 in Richtung Naundorf aus Salzmünde heraus fahren, sehen wir auf der linken Seite das Bierhügeldenkmal. Der Sage nach soll die Pfalz- und Landgräfin von Thüringen, die ungarische Königstochter Elisabeth, von den Bewohnern freundlich aufgenommen worden sein, als sie nach Salzmünde kam. Als Dank veranlasste sie, dass die Bauern von der Steuer, dem Zehnten, befreit wurden, wofür sie jedes Jahr zu Himmelfahrt sieben Fässer Bier an diesem Grabhügel kostenlos ausgeschenkt hat. Bis heute wird dort jedes Jahr noch das Bierhügelfest gefeiert.

Zum Schluss fahren wir nach Lieskau. Schon vor über 700 Jahren wurde hier Braunkohle gefördert. Die Kirche ist das älteste Gebäude, was mit einigen Umbauten noch er-
halten ist. Auf dem alten Friedhof ist unter anderem Ernst-Heinrich Harnisch begraben, der 1858 durch einen Irrtum umgebracht wurde. Dieser Mordfall ging als „Rose-Rosahl-Fall“ in die Strafrechtswissenschaft ein und wird auch heute noch von Studienanfängern untersucht. An der Straße von Lieskau nach Schiepzig steht ein Gedenkstein, der an diesen Mord erinnert. Zu Lieskau gehört auch der Ortsteil Waldheil, in dem zum 100-jährigen Bestehen 2009 ein Gedenkstein aufgestellt wurde.

So, jetzt sind wir am Ende unserer kleinen Reise durchs Salzatal. Ich muss mich jetzt beeilen, damit ich noch pünktlich zum Fußballtraining komme. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich und das Salzatal einmal wieder besucht und mich beim Fußballspielen anfeuert!


Text: Cindy Patz
Bilder: Cindy Patz;
Sonja Richter
Susanne Christmann


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Eric

Komm, ich zeig Dir Giebichenstein und Kröllwitz


20.11.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de

Ich bin Eric und wohne in Kröllwitz. Ich bin sieben Jahre alt und spiele leidenschaftlich gern Fußball. Heute will ich Euch zeigen, was Ihr alles hier entdecken könnt. Dafür braucht Ihr eine gute Kondition, denn man muss ständig bergauf und bergab laufen.
Früher war Kröllwitz ein Dorf und schrieb sich „Cröllwitz“. So steht es auf der Hausfassade meiner Grundschule. Sie wurde kürzlich saniert  und in diesem Jahr haben wir einen tollen Holzspielplatz bekommen. Gleich neben dem Schulgelände steht die Petruskirche. Der neugotische Kirchenbau wurde 1901 eingeweiht.
Am liebsten spaziere ich mit meiner Familie auf den 120 Meter hohen Ochsenberg. Jetzt im Herbst lassen die großen und kleinen Kinder auf der Bergkuppe die Drachen fliegen. Unterhalb des Berges stehen die Ruinen der Kefersteinchen Papiermühle. Vielleicht entsteht auf dem Gelände, das direkt am Wehr der Saale liegt, später einmal ein Wasserkraftwerk. Aber das ist noch Zukunftsmusik.
Auf den Brandbergen baute die Stadt Halle eine moderne Leichtathletikhalle. Daran grenzt ein großer Sportkomplex im Freien mit idealen Trainingsbedingungen für die Werfer. Bei den in jedem Jahr im Mai stattfindenden Werfertagen treten die besten Diskuswerfer, Kugelstoßer und Speer- und Hammerwerfer aus aller Welt gegeneinander an. Auf dem Weg zum Universitätsklinikum Kröllwitz kommt man am Kreuzvorwerk vorbei. In dem ehemaligen Landesgestüt wurden die denkmalgeschützten Backsteinhäuser zu schicken Wohnungen umgebaut. In den gegenüberliegenden Gebäuden hat der Sportverein Halle seinen Sitz. Boxer, Ringer und Judokas haben hier ihre Trainingsstätten.
Auf dem Weg zur Saale laufen wir durch den Amselgrund. Vorher gehen wir durch einen kleinen Park an den Kreuzer Teichen vorbei und an ganz hohen Porphyrfelsen, von denen wir einen super Ausblick über ganz Halle haben. Von hier aus sehen wir auch die Kröllwitzbrücke oder Giebichensteinbrücke, die die beiden Stadtteile Giebichenstein und Kröllwitz verbindet. Die große Stahlbetonbrücke wurde 1928 errichtet. Ganz früher - bis ungefähr 1870 - fuhren Fähren von einem Ufer zum anderen. Dann wurde eine Pontonbrücke und später eine Stahlbrücke gebaut. Jeweils an einem Ende der Bögen dienen zwei Plastiken als Eisbrecher. Die Kuh steht für das ländliche Kröllwitz, das Pferd für das städtische Giebichenstein. „Das Pferd trinkt“, dieses Bild vom diesjährigen Juni-Hochwasser wird wohl nicht so schnell aus unseren Köpfen verschwinden. In der Talstraße stand das Wasser über einen Meter hoch, so hoch wie noch nie, meinen Altkröllwitzer.
Hoch über der Saale thront die Burg Giebichenstein. Die markanten Mauern, der um 900 entstandenen Burg ziehen die Blicke auf sich. In einem Teil der Burg arbeiten die Studierenden der Kunsthochschule in den Werkstätten der Bildhauerei. Ein Erlebnis für uns Kinder ist die Walpurgisnacht. Die Akteure des Thalia-Theaters lassen sich dafür immer viele gruseligen Sachen einfallen.
Geht man das Rive-Ufer weiter zu den Klausbergen, wartet auf die Kinder das nächste Abenteuer - die Jahnhöhle. Dort versteckte sich in seiner Studentenzeit um 1800 Friedrich Ludwig Jahn, der Erfinder des Geräteturnens, auch Turnvater Jahn genannt. Klettert man die Klausberge hinauf, kommt man zur Eichendorffbank. Von dem Dichter stammt Halles schönstes Gedicht „Da steht eine Burg überm Tale“.
Der größte Park im Giebichensteinviertel ist Reichardts Garten. Er liegt zwischen dem Amtsgarten, dem Zoologischen Garten und dem Solbad Wittekind. Der Komponist Johann Friedrich Reichardt lebte um 1800 hier. In seinem Haus trafen sich berühmte romantische Dichter und Musiker wie Goethe, Eichendorff oder Grimm.
Einen traurigen Anblick bietet leider das Solbad Wittekind. Stadtbaurat Wilhelm Jost ließ die Gebäude zwischen 1923 und 1925 anstelle der maroden errichten. Bis in die 80-er Jahre des vorigen Jahrhunderts konnten im Solbad Atemwegsbeschwerden durch das Zerstäuben von Salz gelindert werden.
In der Bartholomäuskirche wird junges Theater gespielt. Aufgeführt werden Stücke des Theaterclubs Spielmitte, des ehemaligen Theaterjugendclubs des Thaliatheaters. Die im Barockstil zwischen 1738 und 1748 gebaute Kirche wurde anstelle des baufälligen Kirchenschiffs errichtet. Im Vorgängerbau wurden am 23. April 1683 die Eltern von Georg Friedrich Händel getraut.
Das 1907 eingeweihte Gebäude des Volksparks war einst das größte Volkshaus in der Region. Engagierte hallesche Arbeiter setzten sich für das Jugendstilgebäude ein. Nach der Wende übernahm die SPD das Haus. Seit einigen Jahren befindet sich die Galerie der Kunsthochschule darin.
In Kröllwitz und Giebichenstein gibt es noch so viel mehr zu entdecken. Mit meiner kleinen Schwester will ich noch ein bisschen auf dem Steinzeitspielplatz to- ben. Von der „Grabungsstätte“ im Sand habe ich einen wunderbaren Blick auf das Landesmuseum für Vorgeschichte. Seit der Ausstellung über die Himmelsscheibe von Nebra ist Halle beinahe weltberühmt. Mal schauen, was ich hier noch alles im Sand entdecke ...

Text: Kerstin Eschke
Bilder: Sonja Richter, Kerstin Eschke, Susanne Christmann


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Stadtführer Michel aus Landsberg ist zehn Jahre alt und besucht die vierte Klasse der Bergschule.

Komm, ich zeige Dir Landsberg


05.11.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Landsberg (sr.) Michel Einhorn besucht die vierte Klasse der neuen Bergschule in Landsberg. Der Zehnjährige ist viel mit dem Fahrrad unterwegs und hat dabei Neues, aber auch Historisches in seiner Stadt entdeckt, das er gern vorstellen möchte.
Seit zwei Jahren, als Landsberg den 1 050. Geburtstag feierte, weiß er, dass die Stadt unter dem Begriff  "Civitas holm" zum ersten Mal erwähnt wurde, am 29. Juli 961 in einer Urkunde. Mit der hatte König Otto I. dem Kloster des Heiligen Moritz in Magdeburg alle von den Christen zu entrichtende Zehnten der Slawengaue Neletici, Quesici, Zitici, Nudcici und Siusile geschenkt. Gefeiert wurde der Geburtstag gemeinsam mit allen Gemeinden, die nach der Gebietsreform in Sachsen-Anhalt dazu gekommen waren. Das geschichtsträchtige Territorium hatte dabei viel zu erzählen. So entstand zum Beispiel zwischen 1160 und 1185 die markgräfliche Burg auf dem Kapellenberg, von der heute allerdings nur noch Mauerreste zu sehen sind. Aber ihre Basilika wurde wahrscheinlich zwischen 1195 und 1200 zur Doppelkapelle umgebaut. Die trägt heute den Namen "St. Crucis" und gehört zum Museum "Bernhard Brühl" in der ehemaligen Bergschule. Während der Sommermonate kann man sie an den Wochenenden besichtigen und oft laden auch Konzerte, zum Beispiel in der Adventszeit, dorthin ein.
Vom Kapellenberg hat man einen guten Blick über die Stadt Landsberg, die 1579 das Stadtrecht verliehen bekommen hat, von den sächsischen Herzögen gegen eine Zahlung von zehn Groschen und mit der Auflage, sich nicht zu befestigen. Zu dieser Zeit wurde auch das Rathaus gebaut, wie die Zahl 1598 auf einem Eckstein am Gebäude zeigt. Umgebaut wurde das Gebäude 1901.
Bis hinein in das 19. Jahrhundert dominierten Landwirtschaft und Kleinhandwerker die Region. Dem Anschluss an das Eisenbahnnetz im Jahr 1859 folgte die industrielle Entwicklung und heute sind auch die Autobahn und die Bundesstraße 100 ein Grund dafür, dass es ein florierendes Gewerbegebiet gibt. Die 80 Firmen dort haben fast 2 500 Arbeitsplätze geschaffen.
Gleich unterhalb des Kapellenberges ist der Nachwuchs in Landsberg zu Hause und auch Michel besucht dort die Schule. 1993 entstand ein neuer Schulkomplex mit der Regenbogenschule für geistig Behinderte und dem Landsberger Gymnasium mit einer modernen großen Sporthalle, die auch viele Sportvereine nutzen. Die Sekundarschule nebenan ist inzwischen ebenfalls modernisiert und nur wenige Schritte entfernt wurde die Grundschule immer wieder erweitert. Zum Stadtjubiläum haben die Mädchen und Jungen dort ein tolles Mittelalterfest gefeiert, erzählt Michel begeistert.
Auf dem Weg vom Gymnasium zur Grundschule kommt man am Felsenbad vorbei, das unterhalb des Porphyrberges mit der Doppelkapelle liegt. Gleich nebenan befindet sich die große Freilichtbühne, die immer wieder zu tollen Konzerten einlädt und einmal im Jahr Gastgeber für das Fassrollen ist. Dann geht es mit einem leeren Bierfass auf der 1,1 Kilometer langen Strecke rund um den Kapellenberg. Vielleicht wird Michel da, wenn er größer ist, auch einmal mitmachen. Vorerst spielt er Tischtennis im Verein und trainiert in der tollen Sporthalle, die neben dem Gymnasium steht.
Im vergangenen Jahr hat seine Klasse beim Wasserprojekt in der Alten Brennerei in Niemberg mitgemacht und den zweiten Platz belegt. Dafür durften sie das Maya Mare besuchen und dort einen tollen Tag verbringen. Der Verein Alte Brennerei Niemberg bietet jedes Jahr Projekte für Schulklassen in der Region an. Dabei können die Mädchen und Jungen ihre Heimat kennen lernen und die Ergebnisse des Kennenlernens in künstlerische Projekte umsetzen, die beispielsweise als Skulpturen oder Installationen im Park am Dorfgemeinschaftshaus zu bewundern sind. Entstanden ist das Vereinshaus mit dem angrenzenden Park buchstäblich aus Ruinen. Und wenn man sich den Veranstaltungskalender anschaut oder die Ausstellungen im Park, will man gar nicht glauben, dass der Verein erst in diesem Jahr seinen zehnten Geburtstag gefeiert hat. Konzerte im Dorfgemeinschaftshaus, das Teichfest mit den lustigen Kreationen der Niemberger und ihrer Gäste im August, ein Musikwettbewerb für junge Nachwuchskünstler im Frühjahr, die Weihnachtsfeier für Senioren, Kinder und allen, die Spaß daran haben, im Dezember, das Angrillen im Januar - das ist nur eine kleine Auswahl dessen, was man dort erleben kann.
Seit sich im Rahmen der Gebietsreform zehn Gemeinden der Stadt Landsberg angeschlossen haben, gibt es noch viel mehr Sehenswertes in der Region. Sogar einen Flugplatz - in Oppin. Der wurde am 7. August 1971 durch die damalige Gesellschaft für Sport und Technik (GST) der DDR offiziell in Betrieb genommen. Er galt als Ausweichstandort für den Flugplatz Halle-Nietleben, welcher dem Aufbau von Halle-Neustadt weichen musste. Im Dezember 1990 wurde die Flugbetriebsgesellschaft mbH Halle/Oppin gegründet, die seit 1992 Flugplatzgesellschaft heißt. Seit dem wurde viel gebaut und auch einige Firmen haben sich angesiedelt. Über 30 000 Flugbewegungen im Jahr kann der Flugplatz inzwischen verzeichnen.
Interessant für Michel ist auch Hohenthurm. Leider kann man nicht mehr auf den hohen Turm steigen und den tollen Ausblick über die Region genießen, bedauert er. Bei schönem Wetter sieht man da sogar den Petersberg. Doch der Heimat- und Geschichtsverein der Gemeinde bemüht sich darum, den Turm wieder öffentlich zugänglich zu machen. Aber auch ohne Turmbesteigung sind die Feste am Turm, in der Schule und an der Kirche in Hohenthurm immer ein Anziehungspunkt.
Ein anderer Anziehungspunkt, vor allem am Pfingstmontag, ist die Mühle in Plößnitz, die garantiert am Mühlentag geöffnet ist oder - wie Besitzer Helmut Notzke gern verkündet - immer, wenn sich die Flügel im Wind drehen. Die Bockwindmühle mit Jalousieflügeln ist windgängig und die mühlentechnische Einrichtung funktionstüchtig erhalten. Mahlgang, Walzenstuhl und Reinigung sowie Hilfseinrichtungen (Elevatoren, Transmissionen, Aufzug) können in Funktion besichtigt werden. Sich dort mal anzuschauen, wie früher das Mehl hergestellt wurde, hat sich Michel ganz fest vorgenommen.
Dass auch im dörflichen Raum - immerhin gehören jetzt viele Dörfer zur Stadt Landsberg - nie Langeweile aufkommt, dafür sorgen in fast jeder Gemeinde Heimat-, Sport- oder andere Vereine. Lustig ist beispielsweise das Teichfest in Niemberg im August, sehenswert der Straußenhof in Stichelsdorf, der mehrmals im Jahr zu einem Tag der offenen Tür einlädt, und viel lernen über die alte Zeit in der Landwirtschaft kann man beim Dreschfest in Queis, das jedes zweite Jahr im September durchgeführt wird. Neben der Ausstellung neuer und alter Landwirtschaftstechnik zieht auch der Kuchenbasar der Klepziger Frauen immer wieder viele Besucher an. Dessen Erlös fließt in den Erhalt der Klepziger Kirche. Die hat der Förderverein mit Hilfe vieler Spenden und Fördermittel wieder zu einem richtigen Schmuckstück gemacht.
Sogar toll einkaufen kann man im heutigen Landsberg. Denn das Halle Center in Peißen mit seinen vielen Geschäften gehört inzwischen auch zur großen Stadt. Von A wie Adler oder Aldi bis Z wie Zappendorfer sind hier vertreten. Und nach dem Einkaufsbummel lässt es sich gemütlich in den Restaurants des Centers verweilen.


Zu Landsberg gehören:

Braschwitz mit dem Ortsteil Plößnitz

Hohenthurm mit dem Ortsteil Rosenfeld

Landsberg mit den Ortsteilen Gollma, Gütz und Reinsdorf

Niemberg mit dem Ortsteil Eismannsdorf

Oppin mit dem Ortsteil Maschwitz

Queis mit den Ortsteilen Klepzig, Kockwitz und Wiedersdorf

Peißen mit den Ortsteilen Rabatz, Stichelsdorf und Zöberitz

Reußen mit dem Ortsteil Zwebendorf

Schwerz mit den Ortsteilen Dammendorf und Kneipe

Sietzsch mit den Ortsteilen Bageritz und Lohnsdorf

Spickendorf mit dem Ortsteil Petersdorf





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Wohl mit die bekannste und schönste Herbst-Fassade: Galerie Gross am Alten Markt.  Foto: S. Richter

Herrlicher Herbst an Halles Häusern


15.10.2013, Susanne Christmann, susanne.christmann@wochenspiegel-halle.de

Machen Sie mit und schicken oder posten Sie Ihr schönstes Herbstbild!     

Halle (sc). Den Herbst von seiner schönsten Seite kann man auch in Halle entdecken. Sonst begrünte Hauswände leuchten jetzt auch in allen Herbsttönen.
Immer wieder unterbrochen vom leider fiesen Regen haben wir uns auf die Pirsch begeben, um solche farbenfreudigen Anblicke im Bild festzuhalten. Wie zum Beispiel (siehe nebenstehendes Foto) am Wörmlitzer Platz. Oder in der Oleariusstraße (Rückfront aus der Hackebornstraße aus gesehen). Oder eine der bekanntesten begrünten Fassaden:  die am Alten Markt. Wenn man einmal seine Aufmerksamkeit darauf richtet, findet man immer mehr davon. Helfen Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns dabei, sie in iher großen Vielfalt zusammenzutragen. Nutzen Sie eine Regenpause, lichten Sie Ihre Lieblings-Herbstfassade in Halle ab und lassen Sie sie uns zukommen. Entweder per Mail an redaktion@wochenspiegel-halle.de. Oder posten Sie es einfach auf unserer Facebookseite „Wochenspiegel und Super Sonntag Halle-Saalekreis“. Wir sind uns sicher, dass wir so manche leuchtende Herbstfassade noch nicht entdeckt haben und werden natürlich in den nächsten Tagen auch selbst weiter die Augen offen halten, um Ihnen in der nächsten Ausgabe weitere Herbst-Fassaden präsentieren zu können. Denn diese Anblicke heben einfach die Laune - was ja bei dem aktuellen Regenherbst nicht ganz unwichtig sein dürfte. Wir warten gespannt auf die von Ihnen im Bild festgehaltenen Herbst-Fassaden!

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Josephine Mercedes Jeltsch

Komm, ich zeig Dir Teutschenthal


15.10.2013, Sonja Richter, sonja.richter@wochenspiegel-halle.de

Vor zwei Jahren ist Josephine Mercedes Jeltsch aus Halle in den Saalekreis gezogen. Und wenn der Zehnjährigen Zeit bleibt neben der Schule - sie besucht die sechste Klasse der St. Maurizius-Schule in Halle - und ihren Hobbys, dann macht sie sich auf Entdeckungsreise durch ihre neue Heimat. Was sie alles in Teutschenthal schon entdeckt hat oder noch entdecken will, das stellt sie auf den nächsten Seiten vor.
Der erste Weg führt sie dabei nach Holleben, denn dort befindet sich auch der Reiterhof, auf dem sie eines ihrer Hobbys frönt. Dort, wo jetzt die Ställe für die Pferde stehen, soll es früher einmal eine Wasserburg gegeben haben. Übrig geblieben davon ist der Name für den Reiterhof. Aber im Internet hat sie noch etwas viel Interessanteres über Holleben gefunden. Nämlich, dass es dort eine Muschelgrotte gibt. Die würde sie sich gern einmal anschauen.
Die Muschelgrotte befindet sich im 1939 an Holleben angeschlossenen Beuchlitz und zwar im Schloss, gebaut im 18. Jahrhundert im Auftrag von Johann Christoph von Stecher. Sein Vater, der preußische Kriegs- und Domänenrat Johann Paul Stecher, hatte den Besitz von der Familie Sack, deren Stamm 1733 erlosch, gekauft. Ein Höhepunkt des Schlosses: Ein Muschelzimmer, das in der Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet worden sein soll, wurde dem Muschelsaal im Neuen Palais in Potsdam nachgebildet.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war das Schlösschen Unterkunft für Flüchtlinge aus den Ostgebieten Deutschlands. Für die Sanierung oder Restaurierung hatte die Gemeinde kein Geld und das Gebäude verfiel. Die Muschelgrotte wurde als Lagerfläche genutzt. Den Einwohnern blieb sie verborgen. Erst 2005 bis 2007 begannen Freunde der Bau- und Kunstdenkmale Sachsen-Anhalt mit der Beseitigung von Verschmutzungen. Danach wurde die Grotte erstmals zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2007 der Öffentlichkeit gezeigt. Jetzt warten Josephine Mercedes und mit ihr sicherlich auch viele andere Hollebener darauf, dass die Muschelgrotte wieder einmal ihre Türen öffnet und ihre Schönheit zeigt.
Holleben gehört seit dem 1. Januar 2005 zur großen Gemeinde Teutschenthal und deshalb will Josephine Mercedes ihre Vorstellung der Sehenswürdigkeiten dort beginnen. Immerhin passt dort auch gut ihr zweites Hobby hin, der Motocross. Mit ihrer Kindercrossmaschine fährt sie zwar nicht im Teutschenthaler Kessel, sondern „nur“ gemeinsam mit Papa über die Felder. Aber ihre Faszination gehört den tollen Maschinen und dem, was die Fahrer damit können. Vor wenigen Wochen haben die das wieder beim FIM Motocross of Nations 2013 unter Beweis gestellt und damit 85 000 Besucher in die Saalekreis-Gemeinde gelockt.

Nach rund einjähriger Bauzeit wurde an gleicher Stelle 1966 das erste Rennen ausgetragen. Im gleichen Jahr gründete sich der Motorsportclub Teutschenthal e.V. und die Geschichte des legendären Talkessels nahm ihren Anfang. Ein Höhepunkt war die Weltmeisterschaft 1971. Aber weil Motocross nicht olympisch war, führte die Sportart in der DDR ein Nischendasein - mit großer Publikumsresonanz. Diese Resonanz machte dem Motorsportclub in den 1990-er Jahren Mut, sich den neuen Herausforderungen zu stellen und sich um die Ausrichtung von Welt- und Europameisterschaftsläufen zu bewerben, die in den vergangenen Jahren immer wieder Scharen von Motocross-Fans in den Teutschenthaler Kessel lockten.
Aber auch sehr ruhig kann man Teutschenthal genießen - im Park vom Schloss Teutschenthal. Das entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus dem Gutshaus und ist heute ein Hotel. Aber der sehr gut gepflegte Park ist der Öffentlichkeit zugänglich und bietet sich zu einem kleinen Erholungsspaziergang an, bevor man weiter auf Entdeckungstour geht.
Das Wahrzeichen des Ortes sind die weithin sichtbaren Kalihalden. Als mit dem Abbau von Kali- und Steinsalz in der Mitte des 19. Jahrhunderts begonnen wurde, kam es zu einem großen wirtschaftlichen Aufschwung. Bis dahin war die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle der Bevölkerung. Das Kaliwerk wurde im Jahre 1982 stillgelegt und die durch die Kaligewinnung entstandenen Hohlräume unter Teutschenthal und seiner Umgebung stellen heute noch ein großes Problem dar. Der letzte Hohl-raumeinsturz ereignete sich am 11. September 1996 und zog ein knapp 20 Sekunden andauerndes Erdbeben nach sich. Heute werden in einem Versatzbergwerk große Anstrengungen unternommen, die noch verbliebenen Hohlräume von rund sieben Millionen Kubikmetern durch Verfüllung zu sichern.
Weil Josephine Mercedes eine freie katholische Schule in Halle besucht, findet sie es auch interessant, einmal die Kirchen in der Region zu erkunden. Aber da gibt es ja so viele, dass sie gar nicht weiß, wo sie anfangen soll. Jeder Ortsteil kann auf sein eigenes „Schmuckstück“ verweisen.


Die Kirche St. Laurentius in Teutschenthal z. B. entstammt der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Ihr Schiff wurde 1617 erneuert und Mitte des 18. Jahrhunderts verlängert. Die Kirche St. Vitus wurde schon 1129 erstmals erwähnt. 1675 wurde sie in heutiger Form errichtet, wobei der gotische Turm des Vorgängerbaus integriert wurde. Ein Umbau erfolgte 1740.
Viele Kirchen haben rührige Fördervereine, die dafür sorgen, dass Gottesdienste wieder in einer schönen Umgebung stattfinden und die Orgeln zu Konzerten erklingen können. So zum Beispiel in Langenbogen. Der Förderverein Barockorgel Langenbogen wurde am 9. April 2001 gegründet, denn die relativ schmucklose evangelische Dorfkirche St. Magdalenen beherbergt ein wertvolles Kleinod der barocken Orgelbaukunst. Das Kirchenschiff wurde 1826 erbaut und am 1. Dezember 1826 feierlich eingeweiht. Die kleine barocke Orgel wurde 1826 in die „neue Kirche“ eingebaut. Der Name des Orgelbauers ist nicht bekannt. Fachleute nehmen an, dass das zierliche Instrument, von dem große Teile der Originalsubstanz bis heute erhalten sind, um 1735 gebaut wurde.
Für diese Bauzeit sprechen der Tonumfang, die in der Barockzeit übliche Tonhöhe, die barocktypische Disposition und die barocke Bauform. Instandsetzungsarbeiten an ihr wurden zuletzt im Jahre 1949 vorgenommen. Deshalb war das innere Werk stark verschmutzt und alle mechanischen Teile durch den langen Gebrauch stark ausgespielt. Viele Pfeifen sprachen nicht mehr richtig an. Die Belederungen der zwei Keilbälge waren brüchig und undicht, Manualklaviatur und Registerzüge stark abgegriffen. Im 1. Weltkrieg wurden die aus einer Zinnlegierung bestehenden Prospektpfeifen für Rüstungszwecke ausgebaut und durch Provisorien aus Zinkblech ersetzt. Starker Holzwurmbefall verursachte Schäden an den hölzernen Windladen und den hölzernen Orgelpfeifen, die beim Spielen der Orgel nicht zu überhören sind. Leckstellen des Kirchendaches führten über Jahrzehnte zu Wasserschäden an allen hölzernen Elementen. So waren auch die barocken Schnitzereien am Orgelprospekt in desolatem Zustand. Das um 1950 eingebaute Gebläse wurde von einem sehr lauten Elektromotor angetrieben, der dringend ersetzt werden musste.
Eine endlose Liste, die abzuarbeiten sich der Verein auf die Fahnen geschrieben hatte. Bereits am 31. Mai 2004 fand die festliche Weihe der restaurierten Orgel statt und seit dem kann man ihre Musik bei regelmäßigen Veranstaltungen in der Kirche genießen. Unsere kleine „Stadtführerin“ hat sich einen der nächsten Termine schon in ihren Terminkalender eingetragen.
Seit mehreren Jahren bereits grundlegend saniert wird die evangelische Dorfkirche in Holleben, um die sich auch ein Förderverein kümmert. Der Ursprungsbau stammt aus der zweiten Hälfte des zwölften, der heutige Chor aus der zweiten Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts. Turm und Schiff wurden um 1700 wesentlich umgebaut.
Sehenswert ist auch die Kirche in Zscherben. Sie ist dem heiligen Cyriacus geweiht und schon im 11. Jahrhundert soll an gleicher Stelle eine Holzkirche gestanden haben.

Der jetzige Bau stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde nach Bränden im 30-jährigen Krieg im 17./18. Jahrhundert mit Barockelementen wieder aufgebaut.
Eine Besonderheit der Kirche in Beuchlitz ist die Orgel, die 1933 als eines der letzten Instrumente aus der Orgelbauanstalt Wilhelm Rühlmann (Zörbig) erbaut wurde. Das Orgelwerk ist original erhalten, es besteht aus zwölf Registern auf zwei Manualen und Pedal (Kegellade). Auch die romanische Kirche St. Trinitatis zu Steuden mit einem Kanzelaltar wurde unter Beibehaltung einiger alter Teile in den Jahren 1698 bis 1705 wieder aufgebaut.
Der Ortsteil Steuden ist den meisten Saalekreisbewohnern, aber auch Hallensern, vor allem wegen des Hühnerhofes und seines Bauernladens bekannt. Hier kann man nicht nur regionale Produkte einkaufen, sondern auch tolle Feste feiern. So wird zum Beispiel seit 2006 jedes Jahr die Nudelkönigin gewählt.
Aktuell ist Susanne I. im Amt. Die Hoffeste locken immer viele Besucher an und Schulklassen oder Kindergartengruppen machen gern einen Ausflug hierher, besichtigen die Ställe und nutzen auch das Streichelgehege, wo sich vor allem Ziegen wohl fühlen und auf Streicheleinheiten warten.
Einen richtigen Erlebnishof für Familien mit Laden, Reitanlage, Biotop und Volieren gibt es seit diesem Frühjahr in Angersdorf. Mario und Sandy Bethge haben dazu auf rund
20 000 Quadratmetern Fläche in der Schlettauer Straße ihr kleines Reich errichtet und viele Tiere mitgebracht- Außerdem laden sie die Besucher auch zum „Schlafen im Heu“ mit anschließendem Frühstück ein. Und auch in Angersdorf hat Josephine Mercedes eine interessante Kirche entdeckt. Die romanische Dorfkirche hat eine Hufeisenempore und einen Kanzelaltar von 1666 sowie eine Orgel von 1810/20.
Was man nicht nur in Angersdorf kennt, ist die Chorgemeinschaft „Sang und Klang“.


Die stand viele Jahre lang unter der Leitung von Leo Fischer, des Komponisten des Saalkreisliedes. Und bekannt ist die Gemeinde auch durch die Angersdorfer Teiche.
An der Grenze zu Halle-Neustadt gelegen, wird das Naturbad von der Bäder Halle GmbH bewirtschaftet und erfreut sich großer Beliebtheit in der Region. Es lädt dazu ein, in dem sehr sauberen Wasser zu schwimmen oder auf der großen Liegewiese die Sonne zu genießen. Die ehemalige Tongrube wurde  erst im Jahre 1978 für das öffentliche Baden zugänglich gemacht. Der See hat einen bewachten und einen unbewachten Strand sowie einen FKK-Bereich. Im Sommer 2011 wurde der Parkplatz direkt am Bad erweitert sowie der Fahrradparkplatz verlegt und mit neuen Fahrradständern ausgestattet. Das Parken ist kostenfrei.
Zum Baden lädt in Teutschenthal auch das Naturbad Pappelgrund ein. Aber in den vergangenen zwei Jahren stieg dort der Wasserspiegel um 1,60 Meter an. Mehr als ein Drittel des Strandes stand dadurch unter Wasser und der Rettungsschwimmerturm war trockenen Fußes nicht immer zu erreichen. Deshalb hat der neue Besitzer in diesem Jahr viel Sand und Kies aufgeschüttet, damit überhaupt Platz für die Besucher entstanden ist. In der nächsten Saison will er für einige neue Attraktionen in das Bad investieren. Josephine Mercedes ist deshalb schon tüchtig neugierig, womit sie im kommenden Sommer im Pappelgrund überrascht wird.
Jetzt hat sie über Angersdorf, Holleben, Langenbogen, Steuden, Teutschenthal und Zscherben erzählt, alles Gemeinden, die inzwischen zu Teutschenthal gehören. Und ganz vergessen, dass es da ganz weit weg noch einen kleinen Ort gibt - Dornstedt. Der gehörte aber nicht immer zum Saalekreis. Im Jahre 961 trat Otto I. Dornstedt und Asendorf an seinen Vasellen Graf Billung ab. Später nahmen die Herren von Reveningen Dornstedt in Besitz. Obwohl Zwillingsdorf von Dornstedt, gehörte Asendorf zur Kirchgemeinde Esperstedt. Im Jahre 1950 vereinten sich die Dörfer Dornstedt und Asendorf und gehörten fortan zum Landkreis Querfurt. Mit der Gebietsform 1994 wurden die Angerdörfer Bestandteil des Saalkreises.
Seit 2003 wird in Dornstedt am Pfingst­mon­tag das Rasentraktorrennen durchgeführt. Am Anfang fand das Rennen auf abgesperrten Straßen statt. Damals gin­gen auch Ackerschlepper und Gartenfräsen an den Start. Mittlerweile ist die Festwiese die Rennstrecke. Das Starterfeld setzt sich aus seriennahen, leicht modifizierten Rasentraktoren zusammen, die zum Teil noch für die Mäharbeit benutzt werden. Bestandteil des Rennens ist auch immer eine Zwischenstation. Ähnlich wie beim Biathlon muss der Fahrer eine Prüfung absolvieren, sehr zum Spaß der vielen Zuschauer.
Das hat Josephine Mercedes im Internet über Dornstedt gefunden und das will sie sich unbedingt auch einmal anschauen.



Zur Gemeinde Teutschenthal gehören folgende Ortschaften:

Angersdorf

seit dem 1. September 2010 mit dem Ortsteil Schlettau

Dornstedt
seit dem 1. Januar 2010 mit dem Ortsteil Asendorf

Holleben
seit dem 1. Januar 2005 mit dem Ortsteil Benkendorf

Langenbogen
seit dem 1. Januar 2010 mit dem Ortsteil Langenbogen Bahnhof

Steuden
seit dem 1. Januar 2010 mit dem Ortsteilen Etzdorf

Teutschenthal
mit den Ortsteilen Teutschenthal Bahnhof, Eisdorf und Köchstedt

Zscherben
seit dem 1. Januar 2005





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Landeshüten der Schäfer


28.08.2013, Kerstin Eschke, fm.kerstin.eschke@wochenspiegel-halle.de



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