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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 02.02.2016 um 15:06:44

Die Narren ziehen auf die Straßen

Farbenprächtig und stimmungsvoll werden die Karnevalsumzüge in den kommenden Tagen. Farbenprächtig und stimmungsvoll werden die Karnevalsumzüge in den kommenden Tagen.
Foto: Torsten Waschinski
Mit dem Wochenspiegel durch die (kurze) Karnevalssession - Farbenprächtige Festumzüge in der Region. Jetzt geht es erst richtig los mit dem närrischen Treiben.

Region (TW/db/ts).
Wahnsinn, die extrem kurze Karnevalssession steuert auf ihren Höhepunkt zu. Am 8. Februar ist schon Rosenmontag. Jetzt geht es für die Narren auf die Straße. Die großen Karnevalsumzüge hierzulande finden am Samstag in Gröbzig, am Sonntag in Dessau und Sandersdorf und am Rosenmontag in Köthen statt.


Gröbzig

In Gröbzig startet am Samstag, den 6. Februar um 14 Uhr der traditionelle Festumzug durch die Stadt. Bereits um 13 Uhr treffen sich alle Teilnehmer, wie Tino Neubert, Umzugsmarschall des gastgebenden Werdershausener Carneval Vereins (WCV) mitteilt. „Die Besucher können sich wie jedes Jahr auf einen bunt gemischten Umzug mit vielen Teilnehmern freuen. Darunter sind unter anderem die Fangruppen des WCV mit ihren tollen Kostümen und ihrer tollen Stimmung.

Weiterhin nehmen auch andere befreundete Karnevalsvereine mit ihrem Gefolge am Umzug teil, die sich natürlich auch von ihrer besten Seite zeigen werden“, so Neubert.

Zu viel möchte der WCV-Umzugsmarschall an dieser Stelle noch nicht verraten. „Aber soviel sei gesagt, es lohnt sich, den Umzug anzuschauen.“ Grundsätzlich sei der Umzug entlang der Strecke überall gut zu beobachten. Besonders beliebte Stellen der vergangenen Jahre waren die Kreuzung Bernburger Straße/ Jahnstraße, der Marktplatz, entlang der Halleschen Straße und natürlich am Ende des Umzuges in Köthener Straße vor der Gaststätte „Stadt Gröbzig“, wo noch einmal alle Teilnehmer des Umzuges vorgestellt werden.


Dessau

In Dessau beginnt am Sonntag, dem 7. Februar, um 11 Uhr der 19. Rosensonntagszug. Verantwortlich ist hier Zugmarschall Michael Böttcher vom Festkomitee Dessauer Karneval. „Uns steht wieder die traditionelle Strecke für den Festumzug, von der Franzstraße bis zum Rathausplatz in Dessau zur Verfügung. Wobei wir hier uns gemeinsam mit dem Ordnungsamt schon jetzt Gedanken machen, was bei einem Umbau der Kavalierstraße in puncto Strecke passiert“, informiert Böttcher.

Das Motto für 2016 lautet „Dessau hat viel zu bieten“. Damit sei allen interessierten Teilnehmern am Festumzug die langfristige Vorbereitung auf das Thema möglich gewesen. Das MDR-Fernsehen, so der Umzugsmarschall, möchte den Dessauer Karnevalsumzug aufzeichnen und Ausschnitte davon während der Rosenmontagsübertragungen aus Halle, Eisleben und Köthen zeigen.

Die Zugparty in Dessau startet wie gewohnt 14.30 Uhr. „Aber zuvor werden alle Teilnehmer auf dem Rathausplatz auch würdig begrüßt. Auf dem Festwagen des WCC übernehmen Thomas Passek und Rolf Rätzer die Moderation während des Festumzuges“, sagt Michael Böttcher. Während der Zugparty, bis gegen 17 Uhr, gibt es dann ein buntes Programm aus Musik und Tanz zum Mitsingen und Mitschunkeln.


Sandersdorf

In Sandersdorf geht es am Sonntag, dem 7. Februar, um 13.11 Uhr los. Verantwortlicher Umzugsmarschall ist hier Ivo Gottlöber vom Sandersdorfer Karneval-Verein (SKV). Die Strecke durch Sandersdorf führt vom Sportzentrum über die Hauptstraße, Greppiner Straße, Straße der Neuen Zeit, durch die Bahnhofstraße, von dort entlang der Hauptstraße und zurück zum Sportzentrum. Am Start und Ziel ist traditionell ein kleines Markttreiben vorbereitet.

Umzugsmarschall Ivo Gottlöber kümmert sich von der Sicherheit der Fahrzeuge bis hin zur Streckenführung, Wagenreihenfolge, Absperrungen, Reinigung und, und, und. Die Kommentatoren, Präsident Hubert Otte und Moderationspartnerin Heike Nywelt, sind wieder in lichter Höhe über dem „Kreisel“, wo erfahrungsgemäß auch das Publikum am zahlreichsten vertreten ist. Höhepunkte während des Zuges werden die Tanzeinlagen der Funkenmariechen und -garden aus Raguhn, Roitzsch, Sandersdorf, Thalheim und Zscherndorf sein. Erwartet wird auch das amtierende Landesprinzenpaar. Der Stopp am Rathaus ist Pflicht und Ehre zugleich, dort stehen dann der Bürgermeister Andy Grabner und Anhalt-Bitterfelds Landrat Uwe Schulze. Im Zug sind viele Vereine, Firmen, Institutionen, Gruppen und Straßengemeinschaften dabei.


Köthen

In Köthen wird die Tradition hochgehalten, mit dem Karnevalsumzug am Rosenmontag (8. Februar) durch die Straßen zu ziehen. Die Kappe dafür hat die Karnevalsgesellschaft Kukakö auf, in diesem Fall in Person von Zugleiter Herbert Haase. Offiziell geht‘s 11 Uhr los. Beim Zug vor dem Zug bringen sich alle Teilnehmer aber schon vorher in Schwung. Hier rollt sich der Karnevalsumzug von hinten nach vorne auf, bevor es an der Bahnhofskreuzung richtig losgeht. Um möglichst viele Kamelle einzufangen, hat Herbert Haase bereits voriges Jahr einen Tipp verraten: „Der altbekannte Schirm bringt sicher bei den Bonbons die größte Ausbeute, jedoch sollte man diese nicht einsetzen da es jedem Zuschauer daneben oder dahinter, nicht nur die Sicht, sondern auch die Chance auf Kamelle nimmt.

Die größten Chancen hat natürlich der, der auffällt und somit haben alle kostümierten Zuschauer eine besser und größere Chance auf Kamelle.“ Außerdem weiß der Kukakö-Zugleiter, dass kostümierte und fröhliche Leute bessere Chancen auf größere Geschenke haben. „Karnevalisten sind fröhliche Menschen und sie geben dementsprechend auch gern an fröhliche Menschen ihre Kamelle.“ Trotz aller Fröhlichkeit sollten Zuschauer auch an die Sicherheit denken und nicht zu dicht an die Festwagen herantreten. Sollte einmal etwas unter den Wagen fallen, immer erst, nachdem der Wagen vorbei ist, danach bücken!

Ein Tipp für die Kleinsten: Am besten nehmen die Eltern ihre Kinder auf die Schultern, somit sehen sie erstens besser und zweitens hat ja ein fröhliches, kostümiertes Kind, was man vom Wagen aus auch sieht halt größere Chancen auf Kamelle.

 
 
 




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