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Wochenspiegel > Köthen > „Mein Job kann sich sehen lassen“: Tätowierer Dirk Gast aus Köthen >
Sebastian Köhler Sebastian Köhler
aktualisiert am 02.10.2018 um 09:40:57

„Mein Job kann sich sehen lassen“: Tätowierer Dirk Gast aus Köthen

Tätowierer Dirk Gast aus Köthen versteht sein Handwerk. Er weiß, dass nicht jedes Motiv eine Bedeutung für den Kunden hat. Oftmals lassen sich die Kunden ein Bild nur stechen, weil sie es schön finden. Wie auch immer, für Dirk Gast ist es eine Leidenschaft zu tätowieren, was an vielen großartigen Arbeiten zu erkennen sein dürfte. Tätowierer Dirk Gast aus Köthen versteht sein Handwerk. Er weiß, dass nicht jedes Motiv eine Bedeutung für den Kunden hat. Oftmals lassen sich die Kunden ein Bild nur stechen, weil sie es schön finden. Wie auch immer, für Dirk Gast ist es eine Leidenschaft zu tätowieren, was an vielen großartigen Arbeiten zu erkennen sein dürfte.
Foto: Robbin Botzki Galerie (1 Bild)
Kunst, die unter die Haut geht. Reporter schauen den Könnern ihres Faches über die Schultern.

Köthen (rbz).
Seit knapp 16 Jahren tätowiert der 45-jährige gebürtige Köthener Dirk Gast alias „Horsti“ seine Motive in die Haut. Seine Leidenschaft sind farbige asiatische Bilder, die durch die Darstellung des Wassers sehr markant wirken.
Vor gut vier Jahren hat Dirk Gast sein eigenes Studio in der Leipziger Straße in Köthen eröffnet. Mit seinem Mitarbeiter erfüllt er hier die besonderen Wünsche seiner Kunden.

Oftmals stellt sich heraus, dass es nicht einfach ist, ein Motiv zu finden. Viele Menschen lassen sich deshalb erst einmal ausführlich darüber beraten, wie das Tattoo auszusehen hat und wohin es gestochen wird.

Nach jahrelangem Tätowieren weiß Dirk Gast, dass die Arme die beliebteste Stelle für ein Tattoo ist. Doch auch außergewöhnliche Sachen hat er schon umgesetzt, wie zum Beispiel das Abbild einer Waschmaschine auf den Steiß einer jungen Frau.
Durch verschiedene Techniken ist das Tätowieren im Laufe der Zeit immer einfacher geworden.

„Es hilft sehr, wenn man als Tätowierer zeichnen kann, ist aber leider kein Muss“, sagt der Körperkünstler. Wer vorhat, sich tätowieren zu lassen, sollte wissen, dass ein Tattoo bis in die Lederhaut eindringt. Diese ist knapp einen bis 1,2 Millimeter tief. Wird jedoch ungewollt tiefer gestochen, sodass sich die Farbe im Fettgewebe absetzt, kann man manchmal sogar seine Tätowierung fühlen.

Nach dem „künstlerischen Eingriff“ ist die Haut sehr oft stark gereizt. Dagegen hilft dann nur kühlen. Es gibt Drogerien auch vielerlei Salben, die helfen sollen, doch die tatsächliche positive Wirkung ist fraglich.

Während des Tätowierens die Schmerzen auszuschalten, gestaltet sich schwierig. Dirk Gast berichtet, dass der ein oder andere Kunde vorher Schmerztabletten einnimmt. Oftmals ist der Schmerzverlust doch nur eine Kopfsache.

Übrigens lässt sich auch vernarbte Haut bearbeiten, was nach den Worten des Fachmanns jedoch viel Fingerspitzengefühl erfordert.

Eine ungeeignete Körperstelle für ein Tattoo ist zum Beispiel die menschliche Hacke. Da der Körper dort durch das Auftreten sehr viel verhornte Haut hat, würde die Farbe nicht halten. Außerdem hat der Mensch den Reflex, bei äußeren Einwirkungen den Fuß wegzuziehen, was das tätowieren der Sohlen erschwert.

Wer ein altes Tattoo überstechen lassen möchte, braucht mehr Platz. Um es perfekt zu verdecken, muss das neue größer als das alte sein. Außerdem darf helle Farbe nicht über dunkle Stellen gestochen werden.

Sollte jemand doch ein farblich helleres Motiv auf derselben Stelle haben wollen, hilft es, vorher sich die alte Tätowierung mittels Lasern aufhellen zu lassen.

Wie grob oder fein ein Tattoo wird, entscheidet die Nadelstärke. Wichtig jedoch ist es, dass jede Nadel nur einmal verwendet werden sollte.

Dirk Gast erzählt, einige Kunden hätten es sich aus Angst vor dem Tattoo, oder davor, es ein Leben lang auf dem Körper zu tragen, anders überlegt.

Auch kam es schon vor, dass er eine Sitzung unterbrechen musste, weil der Kunde Kreislaufprobleme bekam. Sehr oft geschieht das durch Unterzuckerung oder durch starke Hitze im Sommer.

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