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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 13.08.2019 um 14:51:02

Neo zeichnet neue Lebenslinien - Christophs Musiksommer 004

Musiker Neo (links) zu Gast bei Christoph Sakwerda  im Musiksommer. Musiker Neo (links) zu Gast bei Christoph Sakwerda im Musiksommer.
Foto: Matthias Barwig Galerie (1 Bild)
Musiker Christoph Sakwerda aus Dessau begleitet Leser durch den Sommer 2019 – diesmal zu Gast: Sänger und Musiker Neo.

Von Christoph Sakwerda:

Für die neuste Ausgabe meiner Rubrik „Christophs Musiksommer“ habe ich mich mit Neo getroffen. Als ehemaliger Frontsänger der Erfolgsband „Down Below“ stand er bereits auf den größten Bühnen des Landes. Egal ob Bundesvision Songcontest oder etliche Chartplatzierungen …



Neo hat in seiner Laufbahn als Musiker alles erlebt. Nachdem sich die Band 2016 aufgelöst hatte, stand für ihn fest, dass er seinen musikalischen Werdegang fortsetzen wird. Somit entschied er sich dazu, eine Solokarriere anzusteuern, welche sich gegenwärtig sehr erfolgreich entwickelt. Seine Lebensgeschichte ist von vielen Höhen und Tiefen geprägt und ich persönlich finde seinen Weg einfach bewundernswert. Als Folge einer schweren Kindheit entschloss er sich schließlich von zu Hause zu fliehen und landete im Kinderheim. Dort fand er seinen einzigen Ausweg in der Musik und brachte sich somit selber das Gitarre spielen bei und begann Texte zu schreiben.

Heute arbeitet er selber als Erzieher im Kinderheim, wo er täglich den Heimbewohnern Lichtblicke durch sein größtes Geschenk, die Musik, gibt. Viele seiner Erlebnisse verarbeitet Neo in seinen Texten, was seine Musik unglaublich authentisch macht. Er erzählt Geschichten rund um das Leben und teilt mit seinen Hörern einprägende Erlebnisse. Seine Musik ist gekennzeichnet von leicht düsteren Pop-/Rockelementen und spiegelt das gesamte Spektrum seiner Gefühlswelt wider, die ihn über Jahre hinweg begleitet hat.

Ich habe mit Neo einen sehr guten Freund und Mentor gefunden, mit dem ich unglaublich gerne zusammen Musik mache. Falls ich mal Rat brauche, hat Neo immer ein offenes Ohr für mich und steht mir mit hilfreichen Ratschlägen zur Seite. Ich kenne ihn mittlerweile seit über zwei Jahren und neben der gemeinsamen Leidenschaft des Musizierens teilen wir auch ein gemeinsames Management. Aufgrund dessen hatte ich schon mehrfach die Ehre, Neo live erleben zu dürfen und war immer wieder aufs Neue begeistert von seiner Bühnenpräsenz und der damit verbundenen Liveshow.

Für das Interview haben wir uns im Garten seiner Schwiegereltern mit einem Kaffee unter den dort ansässigen Apfelbaum gesetzt. Vorher haben wir noch gemeinsam an einem Song gearbeitet und unsere Kreativpause haben wir sinnvoll mit unserem Gespräch gefüllt. Er erzählte mir genaueres über seinen musikalischen Werdegang und seine Inspirationen. Dabei stand für ihn von Anfang an fest, dass er die Geschehnisse im Laufe seines Lebens zu Papier bringen möchte und folglich mit seinen Fans teilen will. Bei seinem aktuellen Album „Lebenslinien“ begann er mit akustischen Mitteln seine Songs auszuarbeiten und entschied sich relativ schnell für den Namen dieses Werkes. Um an dieser Stelle eine Zeile aus dem gleichnamigen Song zu zitieren: „Wir zeichnen Lebenslinien“, ist der Albumname natürlich eng mit seiner Lebensgeschichte und den dazugehörigen prägenden Ereignissen verbunden. Dabei war die Zeit nach Down Below unglaublich wichtig für ihn, weil er erstmals anfangen konnte, sich selbst zu reflektieren und vor allem die Möglichkeit erhielt, sich als Mensch hinter dem Künstler-Dasein neu zu definieren.

Zu guter Letzt erzählte mir Neo von seinen Zukunftsplänen und was er in Bezug auf seine Musik weiterhin machen möchte. Für ihn sei es unglaublich wichtig, so oft wie möglich live aufzutreten und seinen Fans somit unvergessliche Momente zu ermöglichen. Dahingehend möchte er vor allem vermehrt Wohnzimmerkonzerte spielen, da eine solche Atmosphäre einen sehr persönlichen Bezug zu seinen Hörern vermittelt, was laut Neo extrem wichtig sei. Im November dieses Jahres veröffentlicht er von seinem Album „Lebenslinien“ eine Akustikversion und geht anschließend mit dem Künstler „Darktenor“ (The Dark Tenor) auf große Deutschlandtour.

Ich danke Neo sehr für das coole Treffen und wünsche ihm für die kommende Veröffentlichung und die damit verbundene Tour nur das Beste. Abschließend kann ich sagen, dass mich Menschen und vor allem Musiker selten durch ihre Leidenschaft und Herzblut für diese eine Sache so sehr inspiriert haben wie Neo. Gerade deswegen lag mir ein gemeinsames Interview mit ihm unglaublich am Herzen und es hat mich sehr gefreut, dass er sich die Zeit dafür genommen hat.


Über Christoph Sakwerda:

Mit fünf Jahren lernt er das  Geigespielen, mit elf Jahren überzeugt er bei einem Theaterstück mit seiner Stimme, er wird Teil eines Chores, beginnt als Sänger in einer Band und startet mit 17 seine Solokarriere. Christoph Sakwerda ist ein musikalisches Multitalent. Egal ob Balladen oder Dance Songs, seine passt stimmlich in jedes Genre. Mit Christophs Musiksommer hat der 20-jährige Dessau in diesem Sommer seine eigene Kolumne im Wochenspiegel. Er schreibt über Musikerkollegen und führt für den Sachsen-Anhalt Podcast Interviews mit ihnen. Er ist aktiv auf Instagram (@_christophsakwerda) und in anderen sozialen Netzwerken und kann erste große Erfolge feiern. Seine Single „Once in a Lifetime“ mit dem bekannten DJ Louis Garcia landet auf Platz 34 der iTunes-Charts. Seitdem geht es weiter bergauf: Festivalauftritte, Radiointerviews und weitere Songreleases in den Startlöchern. Ein sympathischer junger Sänger, dem sogar Stars wie Gestört Aber Geil oder „Die Immer Lacht“-Hitproduzenten Stereoact auf Instagram folgen.


Anfragen, Anregungen und Hinweise zum Podcast gern per E-Mail an: stefan.westphal@dumont.de 
Produktion: Christoph Sakwerda, Torsten Waschinski
Redaktion/Bearbeitung: Torsten Waschinski
Foto: Matthias Barwig
Musik: Pop Topper, Spanish Anchors (via Apple iMovie)

Ein Podcast der Wochenspiegel-Verlags-Gesellschaft mbH & Co. KG
Delitzscher Straße 65 in 06112 Halle (Saale) 
Ein Unternehmen der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung  
Sachsen-Anhalt | DuMont


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