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Wochenspiegel > Köthen > Schrenzer Kirche präsentiert sich >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 08.09.2019 um 12:46:52

Schrenzer Kirche präsentiert sich

Vermutlich wurde die Schrenzer Bruchsteinkirche mit Beginn der deutschen Besiedlung und Christianisierung der Region im 12. Jahrhundert erbaut. Vermutlich wurde die Schrenzer Bruchsteinkirche mit Beginn der deutschen Besiedlung und Christianisierung der Region im 12. Jahrhundert erbaut.
Foto: Thomas Schmidt (Archiv) Galerie (1 Bild)
Vermutlich wurde die Bruchsteinkirche mit Beginn der deutschen Besiedlung und Christianisierung der Region im 12. Jahrhundert erbaut.

Schrenz (ts).
Im Zörbiger Ortsteil Schrenz ist die vermutlich älteste Dorfkirche im Landkreis Anhalt-Bitterfeld als offenes Denkmal am Sonntag, den 8. September, von 10:00 bis 16:00 Uhr für Besucher präsent und zugänglich. Zudem gestalten der Kirchenverein und seine Mitglieder einen Informationstag mit Kaffee und Kuchen sowie mit Führungen. Vermutlich wurde die Bruchsteinkirche mit Beginn der deutschen Besiedlung und Christianisierung der Region im 12. Jahrhundert erbaut.

Das heute vorhandene Bauwerk, bei dem noch Reste der romanischen Bauart zu erkennen sind, soll 1754 neu erbaut worden sein, was wahrscheinlich nur für das Kirchenschiff zutrifft. Denn die Glocken, von denen heute keine mehr vorhanden ist, wurden erst 1875 angeschafft.

Der spätgotische Taufstein wurde leider in den zurückliegenden Jahrzehnten, in denen das Gotteshaus von der Kirche als solches nicht mehr genutzt wird, zerstört und liegt auf dem Kopf stehend im Altarbereich. Obwohl vom Sockel gestürzt, ist das achteckige Taufbecken, das sich über vier Stufen zum Fuß hin verjüngt, ganz geblieben. Bei diesem Taufstein handelt es sich um ein Geschenk, das die Schrenzer Kirche 1617 von einem Delitzscher Gotteshaus bekommen hat.

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