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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 18.09.2019 um 09:43:35

Nach 13 Monaten: Freie Fahrt durch Chörau


Foto: Torsten Waschinski
Die Ortsdurchfahrt Chörau in der Gemeinde Osternienburger Land im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ist nach 13 Monaten wieder frei.

In der Pressemeldung des Landkreises heißt es:

Bei der Verkehrsfreigabe handelt es sich um die Fertigstellung von zwei unterschiedlich geförderten Maßnahmen, die aus technischen Gründen nicht getrennt werden konnten.

Zum einen handelt es sich um den grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt Chörau im Zuge der Kreisstraße K 2096. Zum anderen ist es der Neubau eines Teilstückes von 3.500 m des Europaradweges R1 von Reppichau über Chörau bis zur Kreisgrenze nach Mosigkau.

Ausführend war die Firma REIF Baugesellschaft mbH &Co.KG aus Schkeuditz nach einer Planung der Ingenieurgesellschaft KEMPA GmbH aus Dessau-Roßlau.

Bei dem Radweg handelt es sich um ein mit Mitteln der Europäischen Union gefördertes Vorhaben, welches nach einem langwierigen Antragsverfahren nach nunmehr 2,5 Jahren fertiggestellt wurde.

Wegen der Versiegelung durch den Radweg werden auf den freien Strecken zwischen den Ortschaften Ersatzpflanzungen von 320 Winterlinden erfolgen. Damit trägt der Landkreis einer Forderung des Naturschutzes Rechnung.

Aufgrund der Grundstücksproblematik ist es allerdings nicht möglich die Bäume ortsnah von Chörau zu pflanzen. Sie werden an drei Abschnitten von Kreisstraßen zu Beginn der Pflanzperiode gesetzt.

Die Gesamtkosten des Radweges betragen ca.864.000 Euro. Die Förderung beträgt 90 Prozent.

Bei der Ortsdurchfahrt Chörau handelt es sich um ein Vorhaben, welches über das Gesetz zur Förderung von Investitionen im kommunalen Straßenbau zu 80 Prozent gefördert wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1.361.000 Euro.

Die Ortsdurchfahrt hat eine Länge von 840 m, wobei der Radweg straßenbegleitend errichtet wurde.

Die Notwendigkeit des grundhaften Ausbaus der Ortsdurchfahrt ergab sich daraus, dass der gesamte Straßenbereich der Kreisstraße K 2096 nach Starkregenereignissen unter Wasser stand und teilweise die anliegenden Grundstücke überflutet hat.

Aufgrund der nicht vorhandenen Vorflut und der Höhenverhältnisse wurde für die Entwässerung der Straße, des Radweges und der Zufahrten über Bordeinläufe eine Versickerungsanlage in Form einer Rigole unterhalb des Radweges errichtet. Da dies allerdings nicht ausreichend war, musste zusätzlich in einer Grünfläche eine Blockversickerung erbaut werden.

Die Straße hat eine Ausbaubreite von 6,00 m und wurde in Asphaltbauweise ausgeführt. Der einseitige Radweg, der in beiden Richtungen befahrbar ist, hat eine Breite von 3,00 m und wurde ebenfalls mit Asphalt befestigt.

Die Gemeinde Osternienburger Land hat bei diesem Vorhaben ein Gehweg in Betonsteinpflaster einschließlich der Grundstückszufahrten der anliegenden Grundstücke errichtet.

Auch die Straßenbeleuchtung wurde im Zuge der Baumaßnahme erneuert. Zudem verlegte Mitnetz- Strom Niederspannungs- und Mittelspannungskabel. Deshalb konnten die noch vorhanden Leitungsmasten zurück gebaut werden.

Das Vorhaben war eine Gemeinschaftsbaumaßnahme des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, der Gemeinde Osternienburger Land und der MITNETZ-Strom GmbH.
 

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